Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Theater & Darstellende Kunst
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Holger Schultze verabschiedet sich nach 15 Jahren Intendanz am Theater Heidelberg mit einer opulenten Inszenierung von Edmond Rostands „Cyrano de Bergerac" bei den Heidelberger Schlossfestspielen, mit Steffen Gangloff in der Titelrolle.
Am Staatstheater Mainz feiert Deidre Kinahans Stück „Refuge" unter der Regie von Jim Culleton Uraufführung und verknüpft die Geschichte pfälzischer Auswanderer im 18. Jahrhundert in Irland mit dem Schicksal eines heutigen Geflüchteten aus dem Nahen Osten.
Die Uraufführung des Tanztheaterstücks „Eat My Fear" von Caroline Finn am schauspiel erlangen feiert David Lynch mit Lynch-ikonischem Bühnenbild, präziser Choreografie und spartenübergreifendem Ensemble als packende Hommage.
Susanne Lietzow inszeniert „La Belle et la Bête“ als körperliches Spektakel.
Stephan Kimmig bringt am Staatstheater Nürnberg die „Orestie“ von Aischylos auf die Bühne.
Die irische Dramatikerin Deirdre Kinahan verbindet in „Refuge" am Staatstheater Mainz die historische Flucht pfälzischer Protestanten ins irische Limerick mit der Gegenwartsgeschichte eines afghanischen Flüchtlings zu einer deutsch-irisch-afghanischen Reflexion über Fremdenhass und gescheiterte Zuflucht.
Das Festival „Theater der Welt" läuft bis 5. Juli in Chemnitz und zeigt über 30 internationale Produktionen – von Pop-Oper über Figurentheater bis zu VR-Performances, zusammengestellt von neun Kuratoren aus aller Welt.
Zehn Jugendliche des Spielclubs 12+ am Landestheater Schwaben bringen vom 26. bis 28. Juni frei nach Hans Christian Andersens Märchen „Eine kleine Meerjungfrau" auf die Bühne – der Eintritt ist frei.
Die Kammeroper „Laterna Magica" von Oxana Omelchuk feiert an der Oper Bonn Uraufführung und verbindet historische Projektionskunst mit zeitgenössischer Musik zu einem entschleunigten Musiktheater-Erlebnis über Erkenntnis und Wissenschaft.
Bei den Sommerspielen Melk eröffnet Alexander Hauer die Saison mit Jérôme Junods freier Orwell-Adaption „Das Ministerium der Wahrheit", die anhand einer Diktaturgeschichte mit österreichischem Neusprech Gegenwartsbezüge zu Sprache und Machtmissbrauch herstellt.
Das Theaterstück „Passeport" von Alexis Michalik wurde auf Betreiben des Rassemblement National in Castres aus dem Spielplan gestrichen und erhält nun im Januar eine neue Aufführung in einer anderen Stadt im Departement Tarn.
Das Landestheater Coburg bespielt in der Jubiläumsspielzeit 2026/27 ungewöhnliche Spielorte wie das Landgericht, die Ehrenburg-Hofkirche und die Veste Coburg – zusätzlich zu den klassischen Bühnen Globe und Reithalle.
Daniel Ernesto Müllers Kinderstück „Alles anders" am FFT Düsseldorf nähert sich dem Thema Tod mit absurdem Humor und tänzerischer Leichtigkeit, ohne pädagogischen Kitsch, und bricht bewusst mit der Erwartung, Endlichkeit nur ernst begegnen zu dürfen.
Sebastian Reich und sein Nilpferd Amanda präsentieren mit „Purer Zufall" eine neue Comedyshow mit skurrilen Geschichten, interaktiven Einlagen und humoristischen Überraschungen.
Frank-Markus Barwasser bringt mit seinem Alter Ego Erwin Pelzig das neue Bühnenprogramm „Wer wir werden" auf die Bühne und untersucht darin, wie gesellschaftliche Dauerkrisen und „Change Fatigue" die Menschen verändern.
Die Theatergruppe des TSV Firnhaberau führt die Komödie „Don Camillo und Peppone" an vier Abenden als Open-Air-Spektakel auf – als Teil der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Vereinsjubiläum im Augsburger Hubertushof.
Die Theaterleut des TSV Firnhaberau führen zum 100-jährigen Vereinsjubiläum die Komödie „Don Camillo und Peppone" an vier Abenden als Open-Air-Stück im Biergarten des Hubertushofs in Augsburg-Firnhaberau auf.
Die Theaterleut des TSV Firnhaberau führen die Komödie „Don Camillo und Peppone" an vier Abenden als Open-Air-Stück im Hubertushof Augsburg auf und feiern damit das 100-jährige Bestehen des Vereins.
Die Theaterleut des TSV Firnhaberau führen zum 100-jährigen Vereinsjubiläum die Komödie „Don Camillo und Peppone" an vier Abenden als Open-Air-Aufführung im Biergarten des Hubertushofs in Augsburg auf, Premiere ist am 26. Juni 2026.
Leonie Böhm inszeniert an den Münchner Kammerspielen die Romanadaption „Mein kleines Prachttier" und navigiert dabei zwischen Täterperspektive, Empathie und dem Schutz des Publikums.
Das WDR Funkhausorchester unter Gordon Hamilton präsentiert mit Martina Hill die Robin-Hood-Geschichte als Live-Mitmach-Hörspiel mit Filmmusik von Michael Kamen, Erich Wolfgang Korngold, Ralph Vaughan Williams und Mary Alwyn.
Philipp Löhle und Regisseurin Yvonne Kespohl verwandeln Mary Shelleys „Frankenstein" bei den Heidelberger Schlossfestspielen in eine spritzige Komödie, die zwischen moderner und historischer Erzählebene wechselt und vom engagierten Ensemble überzeugend getragen wird.
Die Komische Oper Berlin zeigt mit „Mokka-Hits und Milchbarträume" eine Revue über 40 Jahre DDR, inszeniert von Axel Ranisch, die populäre Schlager und kritische Lieder zwischen Aufbauoptimismus und Mauerfall kontrastiert.
Choreografin Doris Uhlich zeigt mit dem Ensemble der Münchner Kammerspiele in „Glitsch" eine Körper- und Schleim-Choreografie, in der sechs Performer nackt miteinander interagieren und sich von Schleim, Wasser und Technomusik bewegen lassen.