Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Theater & Darstellende Kunst
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Zum 150-jährigen Jubiläum der Bayreuther Festspiele wird Richard Wagners „Ring des Nibelungen" erstmals mit KI-generierter Bühnenbildprojektion aufgeführt, trainiert auf Libretto, Musik und Bildmaterial durch Regisseur Marcus Lobbes.
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Der Kabarettist und Buchautor Konrad Beikircher, bekannt als inoffizieller Botschafter der kölschen Lebensart, ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Zuvor arbeitete er als Gefängnispsychologe und trat seit 1986 als Musiker, Autor und Kabarettist auf.
Peter Handkes neues Stück „Schnee von gestern, Schnee von morgen" wird bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt, mit Jens Harzer und Marina Galic in den Hauptrollen, wobei der Text wenig bühnentauglich wirkt.
Der niederbayerische Musikkabarettist Vogelmayer (Thomas Mayer) blickt im Interview auf über 20 Jahre Bühnenkarriere zurück und spricht über sein Programm „Lebensfreude", sein Buch „Humor in Bayern" sowie die Grenzen und Eigenheiten bayerischen Humors.
Michael Altinger und Christian Springer feiern das 30-jährige Jubiläum der BR-Kabarettreihe „schlachthof" am 15. September mit einer Live-TV-Aufzeichnung, bei der Gäste wie Ottfried Fischer, Luise Kinseher und Günter Grünwald auftreten.
Das Blutenburg-Theater zeigt am 19. August Danny Robins' Stück „2:22 – Eine Geistergeschichte", in dem eine Frau ihre Gäste überzeugt, bis 2:22 Uhr zu wachen, um übernatürliche Vorkommnisse in ihrem Haus zu beweisen. IN München verlost 5×2 Tickets bis 13. August.
Das Metropoltheater zeigt am 8. August das Stück „Putsch": Eine Stand-Up-Comedianin wird nach Zensur zur Meinungsfreiheits-Ikone, die eine rechtspopulistische Partei für ihre Zwecke instrumentalisiert – eine politische Satire-Komödie über den Missbrauch demokratischer Strukturen.
Der Kabarettist Konrad Beikircher, der als Südtiroler mit humorvollen Analysen rheinischer Mentalität und Dialekt überregional bekannt wurde, ist im Alter von 80 Jahren in Bonn gestorben.
Peter Handkes mehrstimmiger Monolog „Schnee von gestern, Schnee von morgen" wurde bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt, inszeniert von Jossi Wieler mit Marina Galic und Jens Harzer als Duo des Berliner Ensembles.
Der Dichter Joachim Ringelnatz hinterließ ein malerisches Werk, das fast in Vergessenheit geriet. Jetzt hängen 28 seiner Bilder im Buchheim-Museum Bernried.
Iliza Shlesinger, US-amerikanische Stand-up-Comedian und erste Frau, die „Last Comic Standing" gewann, ist mit ihrer Show „Iliza! Live" auf US-Tour und spricht offen über ihr Jüdischsein sowie ihre Solidarität mit Israel nach dem 7. Oktober 2023.
Das historische Stadtspiel in Rosenheim thematisiert die Gründung der Rosenheimer Akademie im Jahr 1787; die letzte Aufführung findet am 31. Juli um 20 Uhr statt, Karten sind im Ticket-Center Rosenheim oder online erhältlich.
In Salzburg wird Peter Handkes „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ uraufgeführt. Ein Stück ohne Ereignisse, aber voll schwerer Gedanken.
Bei den Salzburger Festspielen wurde Peter Handkes „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ mit Jens Harzer und Marina Galic uraufgeführt.
Die Lach- und Schießgesellschaft verlässt den Gasteig und zieht in eine neue Spielstätte nach Schwabing. Veranstalter Till Hofmann spricht zudem über 30 Jahre Lustspielhaus.
Das „Purple Rain"-Musical basierend auf Princes Album und Film von 1984 debütiert ab März 2027 am Majestic Theatre am Broadway, nachdem es 2024 erfolgreich in Minneapolis lief.
Bei den Bayreuther Festspielen ersetzt eine KI-gestützte Bildprojektion auf leerer Bühne die klassische Inszenierung des „Rheingold". Musikalisch überzeugen Dirigent Christian Thielemann und das Ensemble, die szenische KI-Umsetzung erntet jedoch überwiegend Kritik als dramaturgieloses Bilderspektakel.
Ulrich Rasche inszeniert Goethes „Faust I" bei den Salzburger Festspielen mit dem Ensemble des Münchner Residenztheaters auf seiner charakteristischen Dauerdrehbühne als körperlich-dramaturgisches Exerzitium, das Fausts innere Zerrissenheit ohne dramatische Entwicklung nach außen verlagert.
Das Jubiläumsfestival zu 30 Jahre cie. Toula Limnaios endet mit der Wiederaufführung von „if i was real" (2013), einem Tanzstück, das mit Videoleinwand, Kleidertausch und live übertragener GoPro-Kamera Identität und Körperlichkeit thematisiert.
Eva Karl Faltermeier wird neue Chefin bei „München Mord“. Alle Infos zur Christoph-Süß-Nachfolge und dem Abschied von Alexander Held.
Ulrich Rasche zeigt bei den Salzburger Festspielen Goethes „Faust“ als Marathonmann des Grübelns. Am 6. November ist München-Premiere im Resi.
Ulrich Rasche inszeniert Goethes „Faust" bei den Salzburger Festspielen auf der Perner-Insel – texttreu und deklamierend, mit Steven Scharf als Faust und Valery Tscheplanowa als Mephistopheles.
Zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele spielt die Musik eine Nebenrolle: Nike Wagner und Michel Friedman halten große Reden. Dazu gibt es Beethovens Neunte und ungewollte Komik.