Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Beim BUNDESTREFFEN25 der Freien Darstellenden Künste im HAU Hebbel am Ufer diskutierten Künstler, Kulturpolitiker und Förderinstitutionen unter dem Motto „The Show Must Go On" über Bedrohungen der Kunstfreiheit, Förderstrukturen und die gesellschaftliche Rolle freier darstellender Kunst.
Felizitas Stilleke plädiert beim BUNDESTREFFEN25 des Fonds Darstellende Künste für faire Strukturen, echte Solidarität und geteilte Handlungsräume im Kulturbereich, da Konkurrenz und Prekarität kulturelle Wirksamkeit und Kunstfreiheit gefährdeten.
Wolfgang Schneider, langjähriger Vorstandsvorsitzender des Fonds Darstellende Künste, wurde beim ersten „Fonds.Salon" verabschiedet und betonte die gesellschaftliche Verantwortung des Theaters sowie die Notwendigkeit breiterer Zugänge zur Kultur.
Die Pasinger Fabrik zeigt von April bis Juli 2026 die Ausstellung „United by Jazz", die Fotografie, Installationen und Klangstationen zur Verbindung von Jazz und bildender Kunst vereint, begleitet von einer Konzertreihe mit verschiedenen Ensembles.
Das Museum im Kulturspeicher Würzburg hat seine Ausstellungsräume auf LED-Technik umgerüstet und nutzt die Lichtmodernisierung für eine Neupräsentation der Sammlungen, darunter zahlreiche Erstpräsentationen und Neuerwerbungen zeitgenössischer Kunst.
Die Burg Pottenstein, älteste Burg der Fränkischen Schweiz, eröffnet ab Karfreitag (3. April) die Saison 2026 mit dem Burgmuseum und einer dauerhaften Ausstellung zu Elisabeth von Thüringen.
Das Museum im Kulturspeicher Würzburg zeigt bis 31. Mai 2026 eine umfassende Einzelausstellung des Pop-Art-Künstlers Thomas Bayrle, die dessen serielle Bildwelten zu Themen wie Stadtentwicklung, Verkehr und Mobilität mit der Geschichte Würzburgs verknüpft.
Der Kunstverein Kulmbach zeigt bis Ende September 32 großformatige Plakate unter dem Motto „Come together" an Häuserfassaden der Innenstadt und bietet dazu buchbare Gruppenführungen für bis zu 20 Personen zum Preis von 90 Euro an.
Vladimir Jurowski bleibt bis zum Ende der Spielzeit 2028/2029 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in München, nachdem der Freistaat Bayern seinen Vertrag erneut verlängert hat.
Der Deutsche Multimediapreis mb21 sucht digitale, netzbasierte oder interaktive Projekte von Jugendlichen bis 25 Jahre zum Thema „Glow"; Einsendeschluss ist der 20. Juli 2026, Preisgelder umfassen 11.000 Euro.
Der f³ – freiraum für fotografie zeigt ab 22. Mai 2026 Arbeiten von Robert Lebeck, einem zentralen Vertreter der deutschen Nachkriegs-Fotoreportage, der für den Stern weltpolitische Ereignisse und den gesellschaftlichen Wandel der Bundesrepublik dokumentierte.
Die 9. Triennale der Photographie Hamburg findet vom 4. bis 14. Juni 2026 mit 279 internationalen Künstlern in acht Institutionen statt und steht unter dem Thema „Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other".
Das Fotofestival RAW in Worpswede feiert vom 3. Oktober bis 1. November 2026 sein zehnjähriges Jubiläum unter dem Motto „Zurück in die Zukunft" mit drei Ausstellungen zu Klimawandel, Fotokunst und Festival-Rückblicken in reduziertem Format.
Die Ausstellung „Helmut Newton. Cars" zeigt ab 15. Mai 2026 in der Villa Olmo am Comer See 20 großformatige Fotografien, in denen Newton Nobelkarossen als Bildmotiv inszenierte, eingebettet in die Luxusauto-Show FuoriConcorso.
Der 14. Fotogipfel Oberstdorf findet vom 17. bis 21. Juni 2026 unter dem Leitmotiv „Abenteuer" statt und bietet Workshops, Vorträge und Ausstellungen im ganzen Ort. Schirmfrau ist Polarfotografin Esther Horvath, die eigene Expeditionsaufnahmen auf der Nebelhorngipfelstation zeigt.
Die Bildhalle Zürich zeigt bis Mai 2026 Naturfotos von Inka & Niclas, Joost Vandebrug, Adam Jeppesen und Douglas Mandry, die mit ungewöhnlichen Materialien und Verfahren wie Cyanotypie, Washi-Papier und Lithografie auf Geotextilien experimentieren.
Das Deutsche Kameramuseum in Plech bietet 2026 mehrere Schätzsonntage (10. Mai, 12. Juli, 11. Oktober) sowie die 9. Foto- und Filmbörse am 31. Mai an, bei denen Experten alte Foto- und Filmgeräte kostenlos bewerten.
Die Wüstenrot Stiftung und das Museum Folkwang vergaben vier mit je 10.000 Euro dotierte Förderpreise für Dokumentarfotografie an Elias Holzknecht, Victoria Jung, Aline Papenheim und Yana Wernicke, ausgewählt aus 108 Bewerbungen.
Die siebten CEWE Photo Awards sind gestartet: Bis zum 31. Mai 2027 können Amateurfotografen und Profis in zehn Kategorien Bilder einreichen und 1.000 Preise im Gesamtwert von über 250.000 Euro gewinnen.
Ein Streit um Kulturstaatsminister Wolfram Weimer gibt Anlass, die Bilanz des Amts über Jahrzehnte zu analysieren – zwischen Kulturförderung, Machtzuwachs und wachsender politischer Einflussnahme.
Mascha Schilinski gelang mit ihrem experimentellen Film „In die Sonne schauen" der internationale Durchbruch. Das Werk erzählt assoziativ von vier Mädchen auf einem Bauernhof über rund 100 Jahre hinweg und bricht bewusst klassische Erzählkonventionen auf.
Die Februar-Ausgabe der Literaturen stellt vier Sachbücher vor: Beckert und Richter analysieren den Kapitalismus, Mercier das menschliche Innenleben, Lepenies die Demokratie und Clark einen preußischen Skandal.
James Vanderbilts Spielfilm „Nürnberg" mit Russell Crowe als Hermann Göring zeigt den US-Militärpsychiater Douglas M. Kelley vor den Nürnberger Prozessen, scheitert laut Kritik jedoch an historischer Unschärfe, narrativem Wirrwarr und Klischees.
Der ESC 2026 in Wien steht laut Autor Florian Hartleb exemplarisch für eine neue europäische Sicherheitsrealität, in der Großveranstaltungen zunehmend im Spannungsfeld von Terrorbedrohung, Cyberangriffen und geopolitischen Konflikten stattfinden.