Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Zum 60. Jubiläum von „Pet Sounds" ehren Mike Love und Al Jardine das Beach-Boys-Album auf getrennten Touren mit zunehmend mehr Album-Tracks, während eine gemeinsame Jubiläumstour wegen langjähriger persönlicher Differenzen ausgeschlossen bleibt.
Das Montreux Jazz Festival präsentiert zehn herausragende Live-Alben seiner Geschichte, darunter Aufnahmen von Nina Simone, David Bowie, Wu-Tang Clan und Iggy Pop, die seit 1967 beim Festival mitgeschnitten wurden.
Nach dem überraschenden Abgang zweier Gitarristen debütierte der Chicagoer Blues-Gitarrist Joel Paterson beim Konzert am 29. Juni in Austin als neuer Gitarrist in Bob Dylans Band; wie die Besetzung langfristig aussieht, bleibt offen.
Victor Willis, Leadsänger und Mitautor der Disco-Band Village People sowie Mitschreiber von Hits wie „YMCA", ist im Alter von 74 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit gestorben.
Victor Willis, Leadsänger und Mitautor der Disco-Band Village People sowie Mitgründer von 1977, ist am 30. Juni 2026 im Alter von 74 Jahren nach einer kurzen, aggressiven Krankheit gestorben.
Die Hasselblad Foundation hat die sieben Gewinner der Hasselblad Masters 2026 in den Kategorien Landschaft, Architektur, Porträt, Kunst, Street, Wildtiere und Project//21 gekürt, ausgewählt aus 70 Finalisten weltweit.
Monica Barbaro führt laut „Deadline" Gespräche mit Warner Bros. über eine Rolle im „Ocean's Eleven"-Prequel, das Bradley Cooper als Regisseur und Hauptdarsteller an der Seite von Margot Robbie realisiert und am 25. Juni 2027 in die Kinos kommen soll.
Rush verschiebt zwei Konzerte in der Dickies Arena in Fort Worth, da Sänger und Bassist Geddy Lee an Laryngitis und Bronchitis erkrankt ist. Die Shows vom 20. Juni und 2. Juli finden nun am 11. und 13. Juli statt.
Wohl dem, der eine Schwester hat: Millie Bobby Brown ermittelt wieder in „Enola Holmes 3“. Diesmal soll sie heiraten, und damit tut sie sich als Proto-Feministin gar nicht so leicht.
Tiago Rodrigues, Leiter des Festival d'Avignon, erklärt im Interview dessen demokratischen Auftrag als Kunst für alle und eröffnet die 80. Ausgabe am 4. Juli mit Julien Gosselins „Maldoror" sowie 18 Welturaufführungen.
Anne-Sophie Mutter, am 29. Juni 1963 in Rheinfelden geboren, zählt seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten Geigerinnen weltweit. Ein Geburtstagsartikel würdigt ihre Karriere von der Förderung durch Karajan bis zur Zusammenarbeit mit John Williams.
Die Dokumentation „Vom Traum, unsinkbar zu sein" begleitet ehemalige DDR-Fischereischiffe und thematisiert Heimat, Wandel und Erinnerung; ab 2. Juli 2026 in deutschen Kinos.
Der scheidende deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, veröffentlichte nach vier Amtsjahren auf X eine Liste mit 25 persönlichen Erinnerungen an Israel und betonte, er nehme trotz politischer Sorgen tiefe Zuneigung und Hoffnung für das Land mit nach Berlin.
Der Präsident von Makkabi Deutschland beschreibt die Maccabiah in Israel als Symbol jüdischer Selbstbehauptung, die angesichts zunehmender Diskriminierung im deutschen Alltag Stärke und Zusammenhalt vermittelt.
Stephen Morris und Gillian Gilbert können aus gesundheitlichen Gründen vorerst nicht mit New Order touren; beim Primavera Festival in Chile im November steht damit nur noch Gründungsmitglied Bernard Sumner auf der Bühne.
Bruce Springsteen hielt bei der Beerdigung von Plattenboss Clive Davis eine Trauerrede, in der er schilderte, wie Davis ihm 1972 sofort einen Columbia-Records-Vertrag anbot und damit seine Karriere für immer veränderte.
Die Influencerin Tinx hat mit „Hotter in the Hamptons" einen Roman über die Protagonistin Lola veröffentlicht, die nach einem Karriereeinbruch in den Hamptons ausgerechnet eine erotische Anziehung zu ihrer schärfsten Kritikerin entwickelt.
Simple Minds prägten die 80er-Jahre mit Alben wie NEW GOLD DREAM und dem US-Hit „Don't You (Forget About Me)" und stiegen von der Punk-Szene zu Weltstars auf, bevor ihre Karriere in den 90ern an Fahrt verlor.
Der Oscar-prämierte Dokumentarfilmer Daniel Roher spricht über seinen ersten Spielfilm The Piano Tuner, in dem Leo Woodall, Dustin Hoffman und Lior Raz zu sehen sind, und erklärt, wie der Oscar-Gewinn für Nawalny ihm den Weg zur Fiktion eröffnete.
Morrissey verkauft auf seiner Website Shirts mit den Album-Covern von „Meat Is Murder" und „The Queen Is Dead", ersetzt dabei den „The Smiths"-Schriftzug durch seinen eigenen Namen und streicht so seine Bandkollegen aus der Geschichte.
Grace Ives spricht im Interview über ihr von Pitchfork ausgezeichnetes Album „Girlfriend", ihren von den 80ern geprägten Sound und die bevorstehende Tournee als Vorband von Olivia Rodrigo 2027.
Metallica spielte beim Konzert in Cardiff den Song „Delilah" von Tom Jones, der im Principality Stadium wegen seiner Bezüge zu häuslicher Gewalt seit 2023 für offizielle Chöre verboten ist.
Das Math-Rock-Duo Angine de Poitrine zog beim Jazzfestival in Montreal 70.000 Zuschauer an – die größte Menschenmenge seit Stevie Wonders Auftritt 2009 – und löste dabei zehn medizinische Notfälle aus.
Julia Frieses Kolumne beobachtet drei Popkultur-Phänomene: Olivia Rodrigos und Justin Biebers nostalgische Laptop-Ästhetik, die Renaissance von Vlogs und Blogs sowie die negative Umdeutung des Glitzerglanz-Emojis als Symbol für KI und Seelenlosigkeit.