Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Oberbayern
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Augsburg leiht drei rund 1.800 Jahre alte römische Grabreliefs aus Augusta Vindelicum an das Museo delle Civiltà in Rom aus, wo sie von Oktober bis Januar in einer Ausstellung über Handel im Römischen Reich gezeigt werden.
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Mit der Einweihung des neuen Münchner Strafjustizzentrums endet die Ära des alten Gebäudes an der Nymphenburger Straße, in dem fast 50 Jahre lang Aufsehen erregende Prozesse wie der NSU-Prozess oder der Moshammer-Mordfall verhandelt wurden.
Die Münchener Biennale für Neues Musiktheater zeigt Uraufführungen, die Kritiker als routiniertes Neue-Musik-Theater ohne überzeugende Verbindung von Musik und Bühnengeschehen bewerten – darunter aztekisch-inspirierte Performance, afrikanischer Minimalismus und eine Wagner-Adaption mit nackten Performern.
Hannah Herzsprung spielt in der bayerischen Komödie „Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang" von Regisseur David Dietl an der Seite von Maximilian Brückner die Ex-Frau eines als Geist zurückkehrenden Taxifahrers. Im Interview hebt sie besonders eine Abschiedsszene hervor, die das gesamte Team zu Tränen rührte.
Das Franz Marc Museum in Kochel am See öffnet am 15. Mai 2020 wieder und verlängert laufende Ausstellungen; am 12. Juli 2020 eröffnet die Schau Anselm Kiefer. Opus Magnum mit Fotografien, Vitrinen und begleitenden Texten zeitgenössischer Autoren.
Schauspielerin Julia Riedler spricht im Theaterpodcast über Verausgabung auf der Bühne, den Druck auf künstlerische Arbeit und die Verbindung von Privatperson und Rolle – ab Herbst kehrt sie mit Matthias Lilienthal als Ensemble-Mitglied an die Berliner Volksbühne zurück.
Die M94.5-Sendung Filmfabrik stellt vier Dokumentarfilme des DOK.fest München vor, darunter Werke über Jazzmusiker Sun Ra, das Abtreibungsverbot in der Dominikanischen Republik, ukrainische Jugendliche und ein verborgenes Leben.
Die Münchner Krachparade findet am 16. Mai 2026 zum 14. Mal statt und ist mit 43 angemeldeten Wägen die bisher größte Ausgabe. Die von der Initiative Mehr Lärm für München organisierte Tanzdemo fordert kulturelle Freiräume und niedrigere Mieten.
Gastronomin Xenya Jäger eröffnet Ende Mai 2026 im Münchner Westend an der Ganghoferbrücke das „im Dazwischen": ein Freiluft-Café auf einer Brachfläche, das Gastronomie, Urban-Gardening, Streetart und Kulturveranstaltungen als Nachbarschaftstreffpunkt vereint.
Das Stadtmagazin IN München gibt einen Überblick über die wichtigsten Sommer- und Straßenfeste in München 2026, von der Truderinger Festwoche im Mai bis zum Isarinselfest im September – viele davon mit freiem Eintritt.
Die Pasinger Fabrik zeigt von April bis Juli 2026 die Ausstellung „United by Jazz", die Fotografie, Installationen und Klangstationen zur Verbindung von Jazz und bildender Kunst vereint, begleitet von einer Konzertreihe mit verschiedenen Ensembles.
Vladimir Jurowski bleibt bis zum Ende der Spielzeit 2028/2029 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in München, nachdem der Freistaat Bayern seinen Vertrag erneut verlängert hat.
In Ingolstadt feiert Bayern am Wochenende mit dem „Fest zum Reinen Bier" das Reinheitsgebot, das dort vor über 500 Jahren verkündet wurde, mit Bierbänken, Holzhütten, Blasmusik und Mittelalter-Livemusik.
Der Vibraphonist Wolfgang Lackerschmid tritt am 12. August 2026 beim Internationalen Augsburger Jazzsommer im Botanischen Garten auf und feiert dort seinen 70. Geburtstag mit einem eigens zusammengestellten Quartett internationaler Musiker.
Pianistin Julia Hülsmann tritt am 5. August 2026 beim Internationalen Augsburger Jazzsommer im Botanischen Garten mit ihrem international besetzten Oktett auf und verbindet Jazz, Klassik und Pop mit Vokalstimmen aus Norwegen, Angola, Frankreich und Deutschland.