Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Oberbayern
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Augsburg leiht drei rund 1.800 Jahre alte römische Grabreliefs aus Augusta Vindelicum an das Museo delle Civiltà in Rom aus, wo sie von Oktober bis Januar in einer Ausstellung über Handel im Römischen Reich gezeigt werden.
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Residenztheater-Intendant Andreas Beck würdigt den verstorbenen Günther Maria Halmer (†83) in einem Nachruf als herausragenden Darsteller des „Brandner Kaspar", den Halmer nach nur zwölf Vorstellungen krankheitsbedingt aufgeben musste.
München präsentiert sein vertieftes Olympia-Bewerbungskonzept mit Fokus auf kurze Wege, Nachhaltigkeit und einer „Olympischen Wiesn" – die Kosten werden auf knapp fünf Milliarden Euro geschätzt, der Stadtrat soll nächste Woche zustimmen.
Das Münchner MUCA zeigt ab 8. Mai 2026 mit „The Future Is Stupid" eine Überblicksausstellung des britischen Künstlers Antony Micallef, der über 20 Jahre seines gesellschaftskritischen Schaffens präsentiert und dabei den Blick in die Zukunft mit historischer Reflexion verbindet.
Jürgen Franke, Gründer des Münchner Kulturclubs „Substanz", ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Er hatte den Club 1990 eröffnet und ihn über Jahrzehnte zu einer zentralen Institution der alternativen Münchner Subkultur geprägt.
Der M94.5-Wochennewsletter fasst die Themen vom 11. bis 17. Mai zusammen: darunter ein Beitrag über den Zerfall des Kennedy-Mythos, ein Konzerthinweis zu Dressed Like Boys in der Milla sowie Wochenend-Tipps wie Flohmarkt, Krachparade und Giro di Monaco.
München bietet im Mai ein vielfältiges Programm: Neben Maifeiern, der Freibadsaison und Kunstevents wie ARTMUC, STROKE und Various Others finden Konzerte, das DOK.fest, die Lange Nacht der Musik und der Benefizlauf Giro Di Monaco statt.
Nach zwei Jahren Sanierung eröffnet das Museum Villa Stuck an der Prinzregentenstraße in München wieder und präsentiert zur Wiedereröffnung vier unterschiedliche Ausstellungen.
Regionalbischof Klaus Stiegler predigt am Pfingstsonntag beim Volksmusikfestival „drumherum" in Regen im Bayerischen Wald, das mit rund 300 Ensembles und 50.000 Besuchern zu den größten Volksmusikfestivals Deutschlands zählt.
Das Bayerische Bündnis für Toleranz, der Bayerische Landesverein für Heimatpflege und die Stadt Greding veranstalten am 21. Mai einen Aktionsabend mit Podiumsdiskussion und Bürgerfest, um zum Jahrestag des Grundgesetzes demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Kulturmanagerin Elisabeth Hartung plädiert im Interview für neue Allianzen zwischen Kunst, Wirtschaft und bürgerschaftlichem Engagement und stellt die Ausstellung „NEUE WELTEN" in der Bergson Gallery vor, die Werke von Preisträgerinnen des gleichnamigen Rotary-Kunstpreises zeigt.
Eine Ausstellung in der Neuen Ziegelei in München-Bogenhausen erinnert an den jüdischen Architekten Helmuth Wolff, der in den 1920er-Jahren prägende Wohnanlagen im Viertel baute und 1940 im Exil starb.
Die österreichische Performancekünstlerin und feministische Aktionistin Valie Export ist gestorben. Sie wurde bekannt durch provokante Performances, bei denen sie ihren Körper als künstlerisches Mittel einsetzte, und engagierte sich zeitlebens für Geschlechtergleichstellung.
Mit der Einweihung des neuen Münchner Strafjustizzentrums endet die Ära des alten Gebäudes an der Nymphenburger Straße, in dem fast 50 Jahre lang Aufsehen erregende Prozesse wie der NSU-Prozess oder der Moshammer-Mordfall verhandelt wurden.
Die Münchener Biennale für Neues Musiktheater zeigt Uraufführungen, die Kritiker als routiniertes Neue-Musik-Theater ohne überzeugende Verbindung von Musik und Bühnengeschehen bewerten – darunter aztekisch-inspirierte Performance, afrikanischer Minimalismus und eine Wagner-Adaption mit nackten Performern.
Hannah Herzsprung spielt in der bayerischen Komödie „Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang" von Regisseur David Dietl an der Seite von Maximilian Brückner die Ex-Frau eines als Geist zurückkehrenden Taxifahrers. Im Interview hebt sie besonders eine Abschiedsszene hervor, die das gesamte Team zu Tränen rührte.
Das Franz Marc Museum in Kochel am See öffnet am 15. Mai 2020 wieder und verlängert laufende Ausstellungen; am 12. Juli 2020 eröffnet die Schau Anselm Kiefer. Opus Magnum mit Fotografien, Vitrinen und begleitenden Texten zeitgenössischer Autoren.
Schauspielerin Julia Riedler spricht im Theaterpodcast über Verausgabung auf der Bühne, den Druck auf künstlerische Arbeit und die Verbindung von Privatperson und Rolle – ab Herbst kehrt sie mit Matthias Lilienthal als Ensemble-Mitglied an die Berliner Volksbühne zurück.
Die M94.5-Sendung Filmfabrik stellt vier Dokumentarfilme des DOK.fest München vor, darunter Werke über Jazzmusiker Sun Ra, das Abtreibungsverbot in der Dominikanischen Republik, ukrainische Jugendliche und ein verborgenes Leben.
Die Münchner Krachparade findet am 16. Mai 2026 zum 14. Mal statt und ist mit 43 angemeldeten Wägen die bisher größte Ausgabe. Die von der Initiative Mehr Lärm für München organisierte Tanzdemo fordert kulturelle Freiräume und niedrigere Mieten.
Gastronomin Xenya Jäger eröffnet Ende Mai 2026 im Münchner Westend an der Ganghoferbrücke das „im Dazwischen": ein Freiluft-Café auf einer Brachfläche, das Gastronomie, Urban-Gardening, Streetart und Kulturveranstaltungen als Nachbarschaftstreffpunkt vereint.
Das Stadtmagazin IN München gibt einen Überblick über die wichtigsten Sommer- und Straßenfeste in München 2026, von der Truderinger Festwoche im Mai bis zum Isarinselfest im September – viele davon mit freiem Eintritt.
Schauspieler Günther Maria Halmer, bekannt als „Tscharlie" aus Helmut Dietls Serie „Münchner Geschichten", ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Das Münchner Residenztheater bestätigte seinen Tod.