Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Oberbayern
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Das Filmfest München startet mit 130 Filmen aus 56 Ländern; zur Eröffnung wird Sandra Hüller erwartet, David Duchovny erhält den CineMerit Award und zeigt seinen neuen Film „See You When I See You" in internationaler Premiere.
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Beim Münchner Christopher Street Day ziehen unter dem Motto „Unsere Vielfalt. Unsere Stärke" über 200 Gruppen durch die Innenstadt; die Veranstalter erwarten mehr als 300.000 Besucher, trotz starker Hitze.
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Der Mühldorfer Chor St. Nikolaus tritt am 5. Juli 2026 unter seinem neuen Leiter Alexander Aigner in der Pfarrkirche St. Nikolaus auf und präsentiert Werke von Felix Mendelssohn und Antonín Dvořák.
Michael Lorenz, derzeit Pfarrer in Germering, übernimmt ab 1. Januar 2027 die Leitung der Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau und tritt damit die Nachfolge von Björn Mensing an.
Das musikalisch-szenische Werk „Und dennoch morgen" von Komponist Mathias Rehfeldt hatte im Carl-Orff-Saal Premiere und verarbeitet Familiengeschichte sowie Deportationsbriefe seiner jüdischen Urgroßmutter als Beitrag der Europäischen Korczak Akademie gegen Antisemitismus.
Das Cullberg Ballett zeigte im Ludwigshafener Pfalzbau Alexandra Bachzetsis' Tanzstück „Exposure", das Sexualisierung in Sport, Popkultur und Bühnentanz mit neun Tänzer*innen, Nacktheit und Live-Projektionen thematisiert — vor ausverkauftem Haus.
Der Dokumentarfilm „The Beauty of Ballroom" von Chang Sze-Wei feiert beim Filmfest München seine Europapremiere und begleitet drei queere Performancekünstler aus Südostasien, die Voguing als Schutzraum gegen gesellschaftliche Diskriminierung leben.
Der Verein „I Like Israel" veranstaltete zum 20. Mal den Israeltag auf dem Münchner Odeonsplatz mit bis zu 2000 Besuchern, Musik und Reden u.a. von IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch, die Israels Bedeutung für das jüdische Volk und den Kampf gegen Antisemitismus betonte.
Peter Maffay hatte sich eigentlich vom Tour-Leben verabschiedet. Nun tauchte er überraschend auf einem Konzert in Hamburg auf – mit einer Überraschung im Gepäck.
Rund 230.000 Menschen haben beim Christopher Street Day in München gefeiert, darunter 30.000 Teilnehmende im Umzug mit mehr als 200 Gruppen. Trotz Hitze blieb die Veranstaltung unter dem Motto „Unsere Vielfalt. Unsere Stärke" störungsfrei.
Seit einem Jahr beschädigen Unbekannte immer wieder die Unterführung an der Tegernseer Landstraße. Bürger haben nun beantragt, den Tunnel mit Street-Art zu gestalten – auch eine Zusammenarbeit mit dem TSV 1860 wird geprüft.
Mit der Wiesn ist Emily praktisch aufgewachsen – das Oktoberfest ist für sie weit mehr als ein Volksfest. Jetzt bewirbt sich die gebürtige Münchnerin um den Titel des tz-Wiesn-Madl 2026.
Christian Stückl inszeniert Daniel Kehlmanns Roman „Tyll" im Passionstheater Oberammergau als darstellerisch starkes Spektakel, das jedoch mit oberflächlichem Theaterpazifismus enttäuscht.
Das Filmfest München zeigt ein halbes Jahr vor TV-Ausstrahlung die erste Folge des neuen Münchner „Tatort" mit Carlo Ljubek und Ferdinand Hofer als Nachfolger des Ermittlerduos Batic und Leitmayr.
Das Festival Zeitklang im Münster St. Zeno in Bad Reichenhall endete mit Mozarts c-moll-Messe als Abschlusskonzert, aufgeführt vom Vokalensemble „Designing Voices" und dem Orchester Alpenbaroque unter Leitung von Prof. Jörn Andresen.
Pfarrer und Historiker Björn Mensing verabschiedet sich nach über zwei Jahrzehnten von der Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau; sein Nachfolger wird Michael Lorenz. Mensing prägte die evangelische Erinnerungsarbeit durch intensive Zeitzeugenarbeit und biografische Recherchen zu NS-Verfolgten.
Das Schülerorchester unter Daniela Küfner und die Blaskapelle Übersee-Feldwies unter Lothar Beyschlag gestalteten ein Standkonzert der Reihe „Klingendes Übersee" bei der Taverne Lindos in Übersee am Chiemsee vor zahlreichen Besuchern.
Das Historische Stadtspiel des Theater Rosenheim feierte Premiere auf dem Ludwigsplatz und erzählt die Geschichte der geheimen „Rosenheimer Akademie" von 1787, die für Aufruhr im kurfürstlichen Markt Rosenheim sorgt.
Bruno Mars begeistert mit seiner „The Romantic"-Tour im ausverkauften Münchner Olympiastadion und feiert damit ein erfolgreiches Comeback nach zehn Jahren ohne Studioalbum.
Christian Stückl inszeniert Daniel Kehlmanns Roman „Tyll" mit rund 60 Laiendarstellenden im Passionstheater Oberammergau als chronologisches Schauspiel-Spektakel, das atmosphärisch überzeugt, durch episodische Brüche jedoch den Erzählfaden verliert.
Tobias Kratzer inszeniert Richard Wagners „Die Walküre" bei den Münchner Opernfestspielen mit einem spektakulären Videowalkürenritt durch die Stadt als zentralem Höhepunkt. Dirigent Vladimir Jurowski und ein überzeugendes Ensemble, darunter Nicolas Brownlee als Wotan, runden den Abend ab.
Das Bayerische Staatsballett hat erstmals den Aurora Prize vergeben: Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für Nachwuchstalente ging an Frederick Stuckwisch und Phoebe Schembri und soll künftig jährlich vergeben werden.