Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
2966 Artikel gefunden · Seite 41 von 124
Das Badische Staatsballett Karlsruhe präsentiert beim Abschluss der Tanz-Fest-Woche 2026 eine dreistündige Gala mit Werken von Goecke, van Manen, Neumeier und eigenen Choreografien; Sophie Burke erhält den Karlsruher Tanzpreis.
Auch in ihrem nun wiederholten zweiten Fall ermitteln Kristin Suckow und Bernhard Conrad in Thüringen. Der ARD-Krimi schockiert mit vier Italo-Leichen im einsamen Waldhaus. Hat die Mafia zugeschlagen? Die durchaus ambitionierte Reihe bietet feines Schauspiel - und Sinn für Polizeiarbeit.
Die Stadt Osnabrück sucht eine Leitung (m/w/d) für ihre Musik- und Kunstschule im Fachbereich Kultur, die rund 100 Mitarbeitende führt und etwa 7.700 Teilnehmende betreut. Bewerbungsschluss ist der 12. August 2026.
ZDF-Intendant Norbert Himmler verteidigt die Ausladung von Danger Dan und Igor Levit aus der Satiresendung „Die Anstalt" und begründet sie mit Richtlinienverstößen durch das Lied „Keine Angst", das Gewalt gegen Rechtsextreme in Erwägung ziehe.
Nachrichten aus dem hessischen Hinterland: Stephan Thome erzählt in „Besser als nie“, was nach seinem erfolgreichen Debütroman „Grenzgang“ geschah.
Der Berliner Untersuchungsausschuss zur Fördermittelaffäre hat laut CDU und SPD rechtswidriges Verwaltungshandeln bei der Vergabe von Fördermitteln gegen Antisemitismus festgestellt. Als politisch Verantwortliche benennen die Koalitionsfraktionen die zurückgetretene Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson und ihren Vorgänger Joe Chialo.
Die Kostümabteilung der Kölner Oper und des Schauspiels zieht vom Carlswerk zum Offenbachplatz – mit über tausend Kisten, 7000 Schuhen und penibel sortierten Materialien, alles koordiniert von Kostümdirektorin Manuela Martinéz Besse.
Der queer-jüdische Verein Keshet feiert in Berlin zum siebten Mal den Pride-Schabbat in der Neuen Synagoge, bei dem über 150 Gäste jüdische und queere Identität gemeinsam leben – unter erheblichen Sicherheitsvorkehrungen.
Die jahrhundertelange Geschichte jüdischer Schmuckhändler in Pforzheim ist kaum erforscht, weil viele Familien ihre Beteiligung an NS-Arisierungen verschwiegen. Einzelne Forscher wie die Historikerin Sabine Herrle decken diese Geschichte nun auf.
Eine Berliner Senatsstudie belegt, dass Antisemitismus in der queeren Community seit den Hamas-Terrorangriffen vom 7. Oktober 2023 zugenommen hat. Die monatelang verzögerte Veröffentlichung des Dossiers löst politische Kritik aus.
Der CSD Berlin 2026 findet am 24. und 25. Juli unter dem Motto „Haltung ist Hot" am Brandenburger Tor statt; das Bühnenprogramm umfasst unter anderem Wilhelmine, Baran Kok, Myss Keta, Zsá Zsá und Ebow.
Das Langzeitprojekt „NS-Verfolgung und Musikgeschichte" der Universitäten Hamburg und München rekonstruiert Biografien verfolgter Musikerinnen und Musiker der NS-Zeit und pflegt ein Online-Lexikon mit inzwischen 5.600 Einträgen, ergänzt durch geplante Konzerte und eine digitale Karte der Exil-Musikgeschichte.
Der Berliner Untersuchungsausschuss zur Fördermittelaffäre hat laut CDU und SPD rechtswidrige Verstöße in der Kulturverwaltung bei der Vergabe von Antisemitismus-Projektmitteln aufgedeckt; politisch verantwortlich seien die Ex-Kultursenatoren Sarah Wedl-Wilson und Joe Chialo.
Nachdem das ZDF ihren gemeinsamen Auftritt in der Satiresendung „Die Anstalt" gestrichen hatte, veranstalten Danger Dan und Igor Levit am 21. Juli ihr eigenes Konzert „Die Keine Angstalt" im Berliner Columbiatheater, das kostenlos auf YouTube gestreamt wird.
Nach einer ZDF-Absage ihres gemeinsamen Auftritts in der Sendung „Die Anstalt" veranstalten Danger Dan und Igor Levit am 21. Juli im Berliner Columbiatheater „Die Keine Angstalt" und streamen das Konzert kostenlos auf YouTube.
Große deutsche Opernhäuser – darunter die Hamburgische Staatsoper und die Semperoper Dresden – haben die Gedenkplattform „Verstummte Stimmen" gestartet, die an rund 300 in der NS-Zeit verfolgte Bühnenkünstler erinnert.
Ein Security-Guard feierte beim Deichbrand Festival den Auftritt der Rapperin Ikkimel mit Tanzen und Mitsingen statt pflichtbewusstem Blick ins Publikum und wird dafür in sozialen Medien gefeiert.
Das Stadtmuseum Hofheim am Taunus zeigt bis 30. August 2026 die Ausstellung „Hinter dem Spiegel" mit den Arbeiten der erstmals gemeinsam ausgezeichneten 9. Marta Hoepffner-Preisträger Daniela Duckwitz und Zexuan Zeng zur zeitgenössischen Schwarz-Weiß-Fotografie.
Die Deutsche Börse Photography Foundation zeichnet Kerstin Weiser mit dem HfG-Rundgangpreis 2026 aus. Ihre fotografische Serie „Von Sandburg zu Sandburg" untersucht Spielplätze als surreale Bildräume, indem sie Personen und Spielgeräte zu abstrakten, grafischen Kompositionen verschmelzt.
Die ukrainisch-stämmige Kölner Sängerin Tamara Lukasheva hat Rilkes Gedichtzyklus „Improvisationen aus dem Capreser Winter" auf einem live eingespielten Soloalbum vertont, bei dem sie sich selbst auf dem Klavier begleitet.
Der Verein Deutsche Sofortbild Kunst zeigt vom 25. Juli bis 1. August 2026 im Kunsthaus Bethanien Berlin die vierte Ausgabe von „:unmittelbar" mit rund 50 Künstlern, die analoge Sofortbildfotografie als Gegenpol zur digitalen Bilderflut präsentieren.
Das Deichbrand Festival 2026 endete nach vier Tagen mit Auftritten von Rise Against, Sido und weiteren Acts trotz Regens planmäßig – die 21. Ausgabe war zum 14. Mal in Folge mit 60.000 Gästen ausverkauft.
Ex-Kulturstaatssekretär André Schmitz und Ex-Opernintendant Dietmar Schwarz fordern in einem Gastbeitrag mehr politisches Bekenntnis und Investitionen für die Berliner Kultur, die sie als Identität und Wirtschaftsfaktor der Stadt bezeichnen.
Der Verein Deutsche Sofortbild Kunst präsentiert vom 25. Juli bis 1. August 2026 im Kunsthaus Bethanien in Berlin-Kreuzberg die Werkschau „:unmittelbar" mit Sofortbildarbeiten von 50 Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland.