Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
1111 Artikel gefunden · Seite 42 von 47
Die Ruhrfestspiele 2026 haben ihr 80. Jubiläumsjahr im Festzelt in Recklinghausen eröffnet; das stärkste Zeichen des Abends war die thematisierte Absage der iranischen Produktion „Das Kind" wegen des Krieges im Iran.
Das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau richtete vom 21. bis 26. April 2026 das 13. Sächsische Theatertreffen aus, bei dem 21 Inszenierungen auf sechs Bühnen zu sehen waren. Den Festivalpreis erhielt das Theater Plauen-Zwickau für „Richard III." in der Regie von Dirk Löschner.
Das Theater Koblenz zeigt die deutsche Erstaufführung von John Adams' Oper „Antony and Cleopatra" unter der Regie von Intendant Markus Dietze, die mit überzeugendem Ensemble und dem Staatsorchester der Rheinischen Philharmonie als packend bewertet wird.
Jan Bosse inszeniert Joachim Meyerhoffs Roman „Man kann auch in die Höhe fallen" am Badischen Staatstheater Karlsruhe als selbstironisches Solo mit Anne Müller, das die Hommage an die Mutter mit einer Hommage ans Theater verbindet.
Die Deutsche Erstaufführung von George Benjamins Oper „Picture a day like this" an der Oper Köln überzeugt musikalisch durch ein starkes Ensemble und Dirigent Christian Karlsen, wirkt szenisch jedoch distanziert und kalt, da das Kreativteam bei der Premiere nicht anwesend war.
Jan-Christoph Gockels Recherchestück „Polaris" über den Südpol und einen russischen Polarmordversuch feierte bei den Ruhrfestspielen Premiere – bildstark inszeniert und souverän gespielt, jedoch dramaturgisch zu vage, um Spannung zu erzeugen.
Die Universität der Künste Berlin sucht eine künstlerische Lehrkraft für das Fach Klavier in der Fakultät Musik, unbefristet in Vollzeit, mit Stellenantritt zum 1. Oktober 2026.
Die aktuelle Jury des Berliner Theatertreffens hat beschlossen, die seit 2019 geltende Frauenquote ab 2027 nicht fortzuführen und stattdessen breitere Strukturbeobachtungen des Theaterbetriebs zu präsentieren.
Das Dresdner Dixieland Festival zählte rund 300.000 Besucher und zieht trotz erstmals abgesagter Abschlussparade eine positive Bilanz. 2026 soll die Parade beim 55. Festival zurückkehren.
Das deutsche ESC-Publikum vergab zwölf Punkte an Israel, doch die ARD-Aftershow thematisierte diesen Moment kaum. Der Autor sieht darin ein Symptom einer strukturellen Israel-Allergie im öffentlich-rechtlichen Journalismus.
Die Komische Oper Berlin zeigt mit Olga Neuwirths „Orlando" die deutsche Erstaufführung der queeren Oper als spektakuläres Sci-Fi-Opernhybrid, mit Ema Nikolovska und Alma Sadé in den Hauptrollen unter der musikalischen Leitung von Johannes Kalitzke.
Der israelischstämmige Berliner Eyal Edelmann bietet individuelle Stadtführungen per Van an, die Architektur, jüdische Geschichte und NS-Gedenkstätten verbinden, und unterstützt nebenbei Israelis bei deutschen Behördengängen.
Hamza Abu Howidys Debüt „Muscheln am Strand von Gaza" schildert sein Aufwachsen im Gazastreifen unter Hamas-Herrschaft, seine Verhaftung als Protestierender und seine Flucht nach Europa – ein persönlicher, differenzierter Bericht zum Nahostkonflikt.
Sarah Engels landete beim ESC 2026 in Wien mit „Fire" auf Platz 23 von 25 und erhielt insgesamt nur zwölf Jury-Punkte, während das Televoting ihr keinen einzigen Punkt brachte. Den Sieg holte Bulgarien mit DARA und „Bangaranga".
Sarah Engels erzielte beim ESC 2026 in Wien mit „Fire" nur zwölf Jury-Punkte und null Publikumspunkte, landete auf Platz 23 von 25. Bulgarien gewann den Wettbewerb erstmals mit DARA und „Bangaranga".
Zum 80. Gründungsjubiläum der DEFA empfiehlt Defa-Stiftungs-Vorstand Stefanie Eckert drei wiederentdeckenswerte Filme: den Spielfilm „Sterne" von Konrad Wolf, den Dokumentarfilm „Winter adé" von Helke Misselwitz und den Trickfilm „Die Leuchtturminsel" von Günter Rätz.
Die zwölfjährige Cellistin Charlotte Melkonian erhält den Usedomer Musikpreis 2026, verbunden mit 5.000 Euro Preisgeld. Zur Festival-Eröffnung am 19. September spielt sie Tschaikowskys Rokoko-Variationen mit dem Baltic Sea Philharmonic unter Robert Treviño.
Das Freilandmuseum Lehde lädt am 17. Mai 2026 zum Internationalen Museumstag ein, wo Kinder von 14 bis 16.30 Uhr kostenlos das traditionelle Seilerhandwerk ausprobieren und Hanffasern zu Seilen drehen können.
Zum Internationalen Museumstag am 17. Mai 2026 eröffnet Schloss Friedrichstein in Bad Wildungen eine neue Kreativwerkstatt mit freiem Eintritt und stündlichen Führungen; ab 28. Juni öffnet die Werkstatt jeden vierten Sonntag regulär.
Die Kulturstiftung Schloss Agathenburg zeigt vom 19. Juli bis 13. September 2026 eine Einzelausstellung der Hamburger Konzeptkünstlerin Swaantje Güntzel, die sich mit ökologischer Krise, Klimawandel und den Bedingungen künstlerischer Arbeit in polarisierten Zeiten auseinandersetzt.
Zum Internationalen Museumstag am 17. Mai 2026 eröffnet Hessen Kassel Heritage eine neue Kreativwerkstatt in Schloss Friedrichstein, Bad Wildungen; Eintritt, Führungen und Mitmachangebote sind an diesem Tag kostenfrei.
Hessen Kassel Heritage bietet in der Woche vom 1. bis 7. Juni 2026 mehrere Veranstaltungen an, darunter eine Seniorenführung zu Rembrandt, eine Kunstpause zur hessischen Geschichte, eine Parkführung auf der Insel Siebenbergen sowie einen Design-Workshop zur Plakatkunst von Oskar Blase.
Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen 2026 haben mit einem Galakonzert zum 20-jährigen Bestehen des FestspielOrchesters eröffnet; die Veranstaltung verzeichnet die besten Vorverkaufszahlen seit zehn Jahren.
Hessen Kassel Heritage sucht Kasseler Bürgerinnen und Bürger, die persönliche Erfahrungen mit dem Deutschen Tapetenmuseum für ein ausstellungsbegleitendes Magazin teilen möchten – Texte bis 500 Zeichen können bis zum 31. Mai 2026 eingereicht werden.