Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Die dänische Pop-Gruppe Aqua beendet nach über 30 Jahren ihre Karriere als Live-Act. Die Band gab das Ende per Instagram-Post bekannt und verkaufte in ihrer Geschichte rund 33 Millionen Tonträger.
Bob Dylan wird am 24. Mai 85 Jahre alt. Ein Porträt blickt auf sein stilprägendes Gesamtwerk zurück – von Protestsongs der Bürgerrechtsbewegung über mehrfache Stilwechsel bis zum Literaturnobelpreis 2016.
Ein Ranking bewertet die wichtigsten Alben und Bücher von Patti Smith, von ihrem bahnbrechenden Debüt HORSES (1975) über EASTER (1978) bis zu den Memoiren JUST KIDS (2010) und M TRAIN (2015).
Die dänische Popband Aqua, bekannt durch den Hit „Barbie Girl", beendet nach 30 Jahren ihre Karriere als Liveband. Lene Nystrøm, René Dif und Søren Rasted gaben ihren Abschied auf Instagram bekannt.
Kylie Minogue veröffentlicht am 20. Mai auf Netflix die dreiteilige Doku „Kylie", in der sie erstmals private Archive öffnet und über Ruhm, Kritik und die emotionalen Kosten ihrer vier Jahrzehnte langen Karriere spricht.
James Taylor würdigt Simon & Garfunkel in einem Essay als dauerhaft prägende Kraft der amerikanischen Musik, hebt Paul Simons Songwriting und Art Garfunkels unverwechselbare Stimme hervor und beschreibt ihre Partnerschaft als komplexe, öffentliche Zusammenarbeit zweier starker Persönlichkeiten.
Ike Willis, Sänger und Gitarrist an Frank Zappas Seite von 1978 bis 1988 und Titelheld der Rockoper „Joe's Garage", ist im Alter von 70 Jahren gestorben.
Marilyn Manson beschreibt in einem Essay, wie Jim Morrison und die Doors sein künstlerisches Leben prägten, und erklärt, warum die Band als erste Punkband gilt – trotz oder gerade wegen ihrer Unkonventionalität.
Der Rolling Stone würdigt Pink Floyds „The Final Cut" als unterschätztes Album: Roger Waters ließ sich vom Falklandkrieg 1982 inspirieren, scheiterte jedoch an internen Machtkämpfen – das Werk erreichte Platz 1 in Großbritannien, blieb aber ungeliebt.
Cher feiert am 20. Mai ihren 80. Geburtstag: Der Artikel würdigt sie als Künstlerin, die sich über Jahrzehnte neu erfunden hat – von Sonny & Cher über den Oscar-Gewinn 1988 bis zum Rekord mit Nummer-eins-Hits in sieben Dekaden.
Jerry Lewis, Schauspieler, Regisseur und Slapstick-Ikone, wäre vor 100 Jahren geboren worden. Weltberühmt wurde er als chaotischer Komödienpartner von Dean Martin und in Rollen wie dem „Verrückten Professor".
Iranische Kulturschaffende reagieren auf die israelisch-amerikanischen Angriffe auf das Regime in Teheran weitgehend mit öffentlichem Schweigen, das laut dem Bericht möglicherweise auf einen kollektiven Schock zurückzuführen ist.
Julia Draganović, Leiterin der Villa Massimo in Rom, beschreibt, wie Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Kulturpolitik gezielt als politisches Instrument einsetzt.
Der ungarisch-jüdische Autor Imre Kertész, der den Holocaust als Jugendlicher überlebte und 2002 den Nobelpreis erhielt, ist vor zehn Jahren gestorben; Auschwitz blieb die prägende Urerfahrung seines gesamten literarischen Werks.
Italiens Premierministerin Giorgia Meloni betreibt einen systematischen kulturpolitischen Umbau des Landes: Sie besetzt Führungspositionen in Medien, Museen und Festivals mit Gefolgsleuten und fördert ein nationalistisches „Made in Italy" auf Kosten pluralistischer Kulturinstitutionen.
Die ungarische Autorin Kinga Tóth begrüßt den Wahlsieg Péter Magyars mit „skeptischer Freude" und erhofft sich dadurch mehr Vielfalt in der ungarischen Kulturszene, in der Frauen und die LGBTQ-Gemeinschaft bisher zu wenig Gehör fanden.
Papa Wemba, kongolesische Musik-Ikone und politisches Vorbild, prägte afrikanische Rumba und starb 2016 während eines Auftritts vor tausenden Fans auf der Bühne.
Der schwedische Bilderbuchautor und -zeichner Sven Nordqvist, bekannt für die Reihe über den alten Pettersson und seinen Kater Findus, feiert seinen 80. Geburtstag.
Arthur Conan Doyle ließ Sherlock Holmes am 4. Mai 1891 in einer Geschichte am Reichenbachfall sterben, weil er des Detektivs überdrüssig war – doch der Protest des Publikums zwang ihn zur Wiederauferstehung der Figur.
Gary Cooper zählte von der Stummfilmzeit bis zu seinem Tod vor 65 Jahren zu den populärsten Hollywood-Schauspielern und prägte mit wortkargem Auftreten das Westerngenre als Inbegriff des amerikanischen Helden.
Die Biennale Venedig 2026 sorgt für Aufsehen: Die Jury trat zurück, zwei Beteiligte verstarben, und Florentina Holzinger provoziert mit einer Performance, bei der Besucher im eigenen Urin baden.
Lou Scheper-Berkenkamp, vor 125 Jahren geborene Bauhaus-Schülerin, war Bühnenkünstlerin, Farbgestalterin und Erfinderin fantastischer Bildwelten und geriet möglicherweise wegen ihres Verstoßes gegen zeitgenössische Konventionen in Vergessenheit.
Zum 90. Geburtstag von Dennis Hopper erinnert ein Artikel an den Schauspieler, Regisseur und Künstler, der mit „Easy Rider" Filmgeschichte schrieb und dessen Leben als Spiegel der 68er-Generation gilt.
Das französische Kulturministerium hat die Architekturbüros für die Neugestaltung des Louvre bekanntgegeben: STUDIOS Architecture Paris und das Büro der deutschen Architektin Annabelle Selldorf setzen das über 1,1 Milliarden Euro teure Projekt um, das u. a. einen neuen Saal für die „Mona Lisa" vorsieht.