Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Quentin Tarantino erklärt im Podcast „Club Random", er werde „A Toy Story" nie sehen, da die ersten drei Teile eine perfekte Trilogie bildeten – ähnlich wie Sergio Leones „Dollar"-Trilogie, die er als einzige vollständig funktionierende Trilogie bezeichnet.
Drake rechnet auf seinem neuen Album „Iceman" mit einer Reihe von Feinden ab, darunter Kendrick Lamar, A$AP Rocky, LeBron James, Playboi Carti, DJ Khaled und Pusha T.
Cate Blanchett kritisiert bei den Cannes Filmfestspielen, dass die #MeToo-Bewegung zu schnell zum Schweigen gebracht wurde, und bemängelt fortbestehende Machtungleichgewichte auf Filmsets sowie mangelnde Geschlechterdiversität in der Branche.
Trump wünscht sich Johnny Carson als Late-Night-Host zurück, doch historische Aufnahmen zeigen, dass Carson Trump in den 1980ern und 1990ern genauso scharf verspottet hätte wie heutige Comedians – und als politischer Rebell keinen Mächtigen verschonte.
Barbra Streisand verpasst die Abschlusszeremonie der Filmfestspiele Cannes am 23. Mai, bei der ihr eine Ehren-Palme d'Or verliehen werden sollte, wegen einer Knieverletzung. Eine Hommage an sie findet dennoch statt.
Eine dreiteilige ARD-Dokumentation zeichnet Aufstieg und Insolvenz des Medienunternehmens VICE nach, das 1994 in Montreal gegründet wurde und mit Gonzo-Journalismus zu einem globalen Imperium wuchs, bevor es 2024 Insolvenz anmeldete.
Eine Dokumentation von Jo Müller begleitet Roland Emmerich anlässlich seines 70. Geburtstags und gewährt Einblicke in Karriere und Privatleben des Regisseurs von Blockbustern wie „Independence Day" und „2012".
Der Podcast der Klassik Stiftung Weimar widmet sich in zehn Folgen dem 100-jährigen Jubiläum des Hauses Am Horn, dem einzigen realisierten Bauhaus-Architekturprojekt in Weimar, und beleuchtet dessen Geschichte, Konzept und heutige Funktion als Museum.
Das ARD-Kultur-Web-Magazin „Pixelparty" erkundet in vier Folgen digitale Kunstformen im Metaverse, darunter NFT-Ausstellungen, KI-Kunst und Virtual-Reality-Theater, moderiert von Laura Kampf und Nilz Bokelberg.
Eine ARD-Kulturdoku verfolgt die jahrzehntelange globale Suche nach einem unbekannten New-Wave-Song aus den 1980ern, der vom Radio auf Kassette aufgenommen wurde und als größtes Musikrätsel des Internets gilt.
Eine MDR/ARTE-Dokumentation zeichnet Nenas Lebensweg nach – vom Weltstar mit „99 Luftballons" zur Poplegende – und beleuchtet ihren Einfluss als Frau in der männerdominierten Musikbranche.
Die PR-Agentur von ESC-Moderatorin Victoria Swarovski überhäufte die Presse mit Lobeshymnen auf ihre Leistung in Wien, während BBC-Kommentator Graham Norton die Moderation öffentlich verspottete und ihr gemeinsam mit Co-Moderator Michael Ostrowski fehlende Chemie attestierte.
Florentina Holzinger gestaltet mit „Seaworld Venice" den österreichischen Pavillon auf der Biennale in Venedig – ein spektakuläres, aber nicht durchweg neues Werk.
Mattias Anderssons Uraufführung „Mythen des Alltags" am Volkstheater Wien, basierend auf Interviews mit 100 Wienerinnen und Wienern, scheitert laut Kritik an inhaltlicher Beliebigkeit und fehlendem theatralischem Formwillen – einzig Johanna Wokalek überzeugt mit intensiven Figurenmomenten.
Ryusuke Hamaguchis „All of a Sudden" begeistert beim 79. Filmfestival Cannes mit einem humanistischen Drama über Altenpflege und Freundschaft. Daneben laufen Volker Schlöndorffs „Heimsuchung" und Paweł Pawlikowskis „Fatherland" als dunklere Beiträge zur deutschen Geschichte.
Die Fortsetzung The Devil Wears Prada 2 überzeugt mit den bekannten Figuren und Starbesetzung, scheitert aber an einer schwachen Storyline und einem oberflächlichen Schluss, der die hohen Erwartungen der Fans nicht erfüllt.
Dennis Locorriere, Gründungsmitglied und Leadsänger der Country-Rock-Band Dr. Hook and the Medicine Show, ist im Alter von 76 Jahren nach einer langen Nierenerkrankung gestorben.
Harry Styles eröffnet seine Together, Together Tour mit einer zweistündigen Show vor 56.000 Fans in der Johan Cruijff Arena Amsterdam und präsentiert dabei Songs seines neuen Albums „Kiss All The Time. Disco, Occasionally" neben bekannten Hits.
Beim Filmfestival in Cannes überzeugt Asghar Farhadis französischer Wettbewerbsbeitrag „Histoires parallèles" mit Isabelle Huppert als tragikomisches Kammerspiel voller Wendungen, während das Festival parallel als Drehkulisse für die vierte Staffel von „White Lotus" dient.
Tausende Israelis verfolgten das Eurovision-Finale beim Public Viewing in Tel Aviv und feierten Noam Bettans zweiten Platz mit „Michelle" enthusiastisch. Im Publikumsvoting erhielt Israel trotz Boykottaufrufen 220 Punkte, Bulgarien gewann mit „Bangaranga".
Der Club Med wurde 1950 von den jüdischen Widerstandskämpfern Gérard Blitz und Gilbert Trigano gegründet und entwickelte sich vom improvisierten Zeltlager auf Mallorca zum globalen Tourismuskonzern, der Erholung als allgemeines Recht propagierte.
Will Ferrell und Paul McCartney spielten in einem „Saturday Night Live"-Sketch ein Duo betrügerischer Mechaniker, die Autobesitzer mit erfundenem Fachjargon und absurden Reparaturkosten hereinlegen.
Paul McCartney trat beim Saisonfinale von „Saturday Night Live" auf und performte die neue Single „Days We Left Behind", den Wings-Klassiker „Band on the Run" sowie eine unangekündigte Zugabe mit „Coming Up".
Der britische Theaterschauspieler Tom Francis, bekannt durch "Sunset Boulevard" und Olivier-Award-Träger, hat für die Rolle des nächsten James Bond vorgesprochen. Casting-Direktorin Nina Gold leitet den Prozess für Amazon MGM Studios; auch Jacob Elordi und Aaron Taylor-Johnson gelten als Kandidaten.