Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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2012 erschuf David Schalko („Kafka“) die österreichische Provinz-Serie „Braunschlag“, die als einflussreiches Machwerk österreichischer Humorkunst gilt. 14 Jahre später kehrt das Ensemble um Nicholas Ofczarek, Robert Palfrader und vielen anderen Stars mit der HBO Max-Serie „Braunschlag 1986“ zurück.
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Sam Neill, der am 13. Juli im Alter von 78 Jahren verstorbene Schauspieler, wird mit seiner Rolle als Antichrist Damien Thorn in „Omen III – The Final Conflict" (1981) gewürdigt, in der er politische Machtgier und diabolischen Charme überzeugend verband.
Neil Youngs Album „Hawks & Doves" (1980) gilt als enttäuschend, weil Young es hastig aus Siebzigerjahre-Outtakes zusammenstellte und die Originaltracks konservative, chauvinistische Haltungen widerspiegeln, die seine kurzzeitige Unterstützung Ronald Reagans reflektieren.
Nach dem Tod von Schauspieler Sam Neill am 13. Juli in Sydney würdigen Weggefährten wie Laura Dern, Steven Spielberg und Nicole Kidman den „Jurassic Park"-Star mit persönlichen Nachrufen als außergewöhnlichen Menschen und Kollegen.
Der Kieler Bildhauer Jo Kley arbeitet im Auftrag der isländischen Gemeinde Hellisandur an einer Skulptur aus vier Basaltklötzen am Fuße des Gletschers Snæfellsjökull; eine Dokumentation begleitet ihn dabei.
L7-Bassistin Jennifer Finch wurde mit einem aggressiven Hirntumor diagnostiziert und musste mehrere Operationen durchstehen. Eine GoFundMe-Kampagne soll Behandlungskosten decken; die Nordamerika-Tour ihrer Band absolviert L7 ohne sie.
Helene Fischer gastiert am 14. Juli im Zürcher Letzigrund – und Anwohner dürfen kostenlos dabei sein. Den ungewöhnlichen Grund dafür lieferte ausgerechnet eine weltbekannte Rockband.
Zum Tod des US-amerikanischen Filmschauspielers Sam Neill, der 78 Jahre alt wurde – und keineswegs nur in „Jurassic Park“ überzeugte.
Monaco hat außerhalb Israels den weltweit höchsten jüdischen Bevölkerungsanteil und zieht zunehmend Juden aus Frankreich an, wo antisemitische Übergriffe seit dem 7. Oktober 2023 stark gestiegen sind.
Julian Schnabels Film „In the Hand of Dante" erzählt in wechselnden Zeitebenen von einem Schriftsteller, der einem Mafiaboss beim Diebstahl von Dantes Original-Manuskript hilft, mit Oscar Isaac, Al Pacino und John Malkovich – ab 24. Juni bei Netflix.
Der Netflix-Film „23.000 Leben" von Regisseur Markus Goller erzählt die Geschichte des Vereins „Jugend Rettet", der ab 2015 mit dem Schiff Iuventa Geflüchtete im Mittelmeer rettete, bis das Schiff beschlagnahmt und die Besatzung angeklagt wurde.
Mastodon veröffentlichen am 28. August ihr neuntes Studioalbum „Marrow Deep", angekündigt mit der Single „Snakes For Dinner" feat. Josh Homme. Es ist das erste Album ohne Brent Hinds, der im vergangenen Jahr bei einem Motorradunfall starb.
Zum zehnten Todestag von Prince beleuchtet ein Rückblick die prägenden Widersprüche des Musikers: zwischen Genderfluidität und Zeugen-Jehovas-Mitgliedschaft, Internet-Pioniergeist und Streaming-Ablehnung, queerer Ikonografie und homophoben Aussagen.
Der neue Horrorfilm „Evil Dead Burn" von Regisseur Sébastien Vaniček enttäuscht laut Rolling Stone als prätentiöser Splatterfilm ohne Substanz und wird als Argument dafür gewertet, das Franchise zu beenden.
Frank Sinatra, geboren 1915 in New Jersey, zählte zu den bedeutendsten Sängern der Popgeschichte und feierte nach einem Karriereknick in den 1950ern ein Comeback; er starb am 14. Mai 1998 nach einem Herzinfarkt im Cedars-Sinai Medical Center.
Die Gruppenausstellung „Mémoires Voyageuses" im Kunsthaus Baselland vereint acht Künstlerinnen und Künstler, die kollektive und persönliche Erinnerungen zu postkolonialer Geschichte, Krieg und Sklaverei in alternativen, nicht schriftbasierten Erzählformen aufarbeiten.
„Game of Thrones"-Darsteller Dean-Charles Chapman spricht sich dafür aus, das alternative Serienfinale zu veröffentlichen, nachdem Kollege Kristofer Hivju bestätigte, dass mehrere Versionen des umstrittenen Staffelabschlusses gedreht wurden.
Brian May, von „Total Guitar"-Lesern zum größten Gitarristen aller Zeiten gewählt, nennt in einem Interview Nuno Bettencourt, Jeff Beck, Eddie Van Halen und Kurt Cobain als Vorbilder und betont, Gitarrenspiel sei Gefühlssache, keine Technikfrage.
Mit „Confessions II" landet Madonna ihr zehntes Nummer-eins-Album in den US-Charts und ist damit der erste Musikact, der in vier verschiedenen Jahrzehnten die Albumspitze erreicht – ein Rekord, den sie nur mit den Beatles teilt.
Lizzo spricht in einem Interview über ihren Gewichtsverlust aus gesundheitlichen Gründen, die anschließende Gewichtszunahme und den gesellschaftlichen Druck auf Frauen im Rampenlicht, den sie als systematische Unterdrückung kritisiert.
Chuck Berry gilt als erster Songwriter und Gitarren-Hero des Rock'n'Roll, dessen prägnante Songs ur-amerikanische Themen wie soziale Mobilität und Freiheit feierten und Künstler wie Dylan, Jagger & Richards sowie Lennon maßgeblich beeinflussten.
Der CIVIS Medienpreis 2026 für Integration und kulturelle Vielfalt wurde im Rahmen der re:publica verliehen; den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielt „Mr. Nobody Against Putin" von David Borenstein und Pavel Talankin.
Bei einem Konzert in Wien riss Helene Fischers Bühnenoutfit kurz vor dem Song „Fehlerfrei", woraufhin sie die Panne offen vor dem Publikum thematisierte und damit begeisterte Reaktionen erntete.