Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Drake veröffentlicht nach seiner Niederlage im Beef mit Kendrick Lamar drei Alben gleichzeitig: „Iceman", „Habibti" und „Maid Of Honour" umfassen 43 Songs und über 2,5 Stunden Spielzeit.
The-Who-Gitarrist Pete Townshend hat einen neunstelligen Deal mit Primary Wave abgeschlossen, der Name, Image, Likeness und bestimmte Musikrechte umfasst; Primary Wave will den Katalog künftig eng mit Spirit Music in Film und TV vermarkten.
Elon Musk und rechte Nutzer kritisieren das Casting der schwarzen Schauspielerin Lupita Nyong'o als Helena von Troja in Christopher Nolans „The Odyssey" – dabei wurde Helenas Darstellung stets vom Zeitgeist geprägt und ist historisch nicht auf Weißsein festgelegt.
Paul McCartney spricht im Podcast „The Rest Is History" über seine Kindheit in Liverpool, den Einfluss des Krieges auf den Geist der Beatles und präsentiert seinen neuen Song „Salesman Saint" aus dem Album „The Boys of Dungeon Lane" (29. Mai).
Jan Böhmermann und Olli Schulz kommentieren das ESC-Finale 2025 live aus Wien für den österreichischen Radiosender FM4, der Stream ist ab 20:45 Uhr weltweit ohne Geoblocking abrufbar.
Beim ESC 2026 in Wien singt Sarah Engels mit ihrem Song „Fire" an zweiter Stelle der Running Order, voraussichtlich gegen 21:20 Uhr. Die Buchmacher sehen Deutschland auf den hinteren Plätzen, Favorit ist Finnland.
Der Rolling Stone veröffentlicht eine Bildergalerie mit privaten und selten gezeigten Fotos von Brian Eno, dem Mitbegründer von Roxy Music und einflussreichen Musikproduzenten.
Ein wiederentdecktes Video zeigt Jack White, wie er Beatles-Songs innerhalb einer Sekunde korrekt benennt; Third Man Records teilte den Clip passend zum Release von Paul McCartneys neuem Album „The Boys Of Dungeon Lane".
Brian Jones, Gründungsmitglied der Rolling Stones, starb am 3. Juli 1969 im Alter von 27 Jahren in seinem Swimmingpool – kurz nachdem er aus der Band entlassen worden war. Ob es sich um einen Unfall oder Mord handelte, ist bis heute ungeklärt.
Die österreichische Performancekünstlerin und feministische Aktionistin Valie Export ist im Alter von 85 Jahren in Wien gestorben. Mit provokanten Körperperformances wie „Genitalpanik" (1969) prägte sie die feministische Kunstbewegung maßgeblich.
Im zweiten ESC-Halbfinale in Wien traten unter anderem Jonas Lovv und Look Mum No Computer mit deutschsprachigen Songs an; Sarah Engels verbesserte mit ihrem Auftritt ihre Chancen auf das Finale.
Amazon MGM Studios bestätigt, dass die Suche nach einem neuen James-Bond-Darsteller als Nachfolger von Daniel Craig läuft. Regie führt Denis Villeneuve, das Drehbuch schreibt Steven Knight.
Paul McCartney kritisiert im Podcast Bob Dylans Liveauftritte, bei denen er Songs nicht erkennen konnte, und betont, dass er selbst auf Tourneen bewusst bekannte Hits spielt, weil das Publikum dafür bezahlt hat.
Live Nation Israel, das sich als Live Nation Central Asia neu aufgestellt hat, produziert am 12. Juni ein Konzert von Ye (Kanye West) im Dinamo-Stadion in Tiflis, Georgien – trotz des bekannten Antisemitismus des Rappers.
Beim zweiten ESC-Halbfinale in Wien zogen zehn Länder ins Finale ein, darunter Australien mit Delta Goodrem und Rumänien mit Alexandra Căpitănescu. Am Samstag treten 25 Acts in der Wiener Stadthalle gegeneinander an.
Beim Eurovision Song Contest-Finale am 16. Mai in Wien gilt Finnland mit Pete Parkkonen und Violinistin Linda Lampenius laut Fan-Rankings als klarer Favorit, gefolgt von Griechenland und Dänemark. Deutschland tritt mit Sarah Engels und „Fire" an.
Sebastian Koch spricht im Interview über seine Rolle als Psychiater Julius Spier in der Arte-Serie "Etty", die Etty Hillesums Geschichte im besetzten Amsterdam in eine abstrakte Gegenwart überträgt und dabei aktuelle Parallelen zum Rechtsruck zieht.
Kevin Morbys Album „Little Wide Open", produziert von Aaron Dessner, verbindet simplen Indie-Folk mit neuen Klangelementen und thematisiert hoffnungsvolle Zuversicht im Kontext des amerikanischen Mittleren Westens.
Jeff Parker nimmt mit seinem IVtet – Jay Bellerose, Anna Butterss und Josh Johnson – das Live-Album „HAPPY TODAY" im ETA-Club in Los Angeles auf, das zwei hypnotische Improvisations-Tracks von knapp 45 Minuten enthält.
Rostam Batmanglij verbindet auf seinem dritten Soloalbum AMERICAN STORIES iranische Saz-Klänge mit Americana-Sounds und Pedal Steel und spiegelt damit seine iranisch-amerikanische Identität.
Tamikrest feiern ihr 20-jähriges Bandjubiläum mit dem Album „ASSIKEL", das erstmals eine Kollaboration mit Tinariwen-Gründer Ibrahim Ag Alhabib enthält und analog in Haarlem aufgenommen wurde.
Dua Saleh veröffentlicht ihr zweites Album „Of Earth & Wires", auf dem sie sudanesische Musik, Jazz, HipHop und R&B verbindet und mit drei gemeinsamen Songs Kollaborationen mit Bon Iver präsentiert.
Beim Filmfestival Cannes 2026 thematisieren mehrere Wettbewerbsbeiträge – von Koji Fukada, Charline Bourgeois-Tacquet, Rudi Rosenberg und Asghar Farhadi – das Leben von Frauen in patriarchalen Strukturen, von stiller Selbstfindung bis zu Missbrauch und Unabhängigkeit.
Der Schweizer Nachrichtendienst NDB gibt nach über 25 Jahren die gesperrten Akten zu NS-Kriegsverbrecher Josef Mengele frei, nachdem ein Historiker Beschwerde eingelegt und auf einen Bundesratsbeschluss von 2001 hingewiesen hatte.