Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Das Stuttgarter Kammerorchester hat in der JVA Adelsheim mit inhaftierten Jugendlichen Rap und Klassik kombiniert und daraus die EP „Paradies" produziert, die soziale Reintegration durch Musik fördern soll.
Unternehmer und Komponist Lutz Schumacher startet ab 27. April 2026 eine Deutschland-Tournee mit seinem neu komponierten Bratschenkonzert, das nach erfolgreicher Uraufführung seiner ersten Sinfonie entstand und die Viola als Soloinstrument in den Mittelpunkt stellt.
Pianist Sofiane Pamart spricht über sein neues Album „Movie", seine Zusammenarbeit mit Künstlern wie Sia und Wyclef Jean sowie seine Praxis, jedes Konzert ohne feste Setlist zu spielen, um Publikum und Musik lebendig zu halten.
Die Schauspielerin Ursula Stampfli ist am 1. Mai 2026 im Alter von 74 Jahren in Frankfurt am Main gestorben. Sie wirkte u.a. an der Schaubühne Berlin unter Peter Stein und im Berliner Ensemble.
Klassik Radio verlost jeweils 2 Tickets für die Konzertreihe „Klassik Radio live in Concert 2026", bei der ein Orchester Filmmusik-Soundtracks live aufführt. Interessierte können per Fragebogen teilnehmen.
Die Süddeutsche Zeitung bespricht das Lesebuch „Berge" des Viechtacher Lichtung Verlags, in dem 25 Autoren das Thema Berg aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten – von bayerischen Gipfeln über Bergsteigen bis hin zu persönlichen Erlebnissen.
Interview über "Hinter drei Sonnenaufgängen".
Marianne Achs Roman „Dieses schmale Stück Himmel über Paris" (Lichtung Verlag) folgt Hannah, die sich nach 30-jähriger Ehe mit einem psychisch kranken Mann nach Paris zurückzieht, um über eine mögliche Trennung nachzudenken.
Beim Deutschen Theaterpreis DER FAUST diskutierten Gernot Wolfram, Malin Nagel und Viktor Schoner über Verführungsstrategien des Rechtspopulismus und die Rolle der Kultur als Gegenkraft – mit dem Appell zu mehr Mut und Selbstbewusstsein der Kulturschaffenden.
DPolG-Vize Manuel Ostermann, der gegen Jan Böhmermann klagt, trat kurz nach Bekanntwerden der Klage beim Konzert der umstrittenen Band Frei.Wild in Dortmund auf die Bühne und löste damit eine Debatte über seine politische Symbolwirkung aus.
Axel Springer-Chef Mathias Döpfner erklärt beim 90. Jubiläum des World Jewish Congress in Genf, warum er als Nichtjude überzeugter Zionist ist, und fordert angesichts weltweit wachsenden Antisemitismus eine Null-Toleranz-Politik sowie mehr Engagement aller Demokraten gegen Judenhass.
Mit „Das Boot" und dem Tatort „Reifezeugnis" schuf Wolfgang Petersen prägende Werke des deutschen Films, die ihm eine Karriere in Hollywood ermöglichten.
Marc-Uwe Kling spricht über seine Pünktlichkeit als vermeintlich deutschen Charakterzug und wünscht sich in der deutschen Debattenkultur mehr Besonnenheit statt Populismus.
Vor 75 Jahren legte das SED-Zentralkomitee fest, wie Kunst und Literatur in der DDR gestaltet sein mussten. Der Sozialistische Realismus diente dabei nicht der Wirklichkeitsdarstellung, sondern der politischen Formung nach Vorgaben des Politbüros.
Die Leipziger Buchmesse stellt die Donau und ihre zehn Anrainerstaaten ins Zentrum, kuratiert von Stephan Ozsváth, der den Fluss als Kulturraum, Grenze und Schauplatz von Machtkämpfen, Diktaturen und europäischer Vielfalt beleuchtet.