Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Miriam Schüssler von Start Into Media erklärt, warum persönliche Kontakte, Haltung und technologisches Verständnis trotz KI entscheidend für den Einstieg in die Medienbranche bleiben. Am 21. Mai informiert die Messe „Media For You" in Nürnberg über Karrierewege in den Medien.
Das Ekhof-Festival 2026 in Gotha eröffnet am 23. Mai mit Tschaikowskis „Souvenir de Florence", aufgeführt von der Thüringen Philharmonie und Cellist Alexey Stadler; das Hauptbühnenstück ist Molières „Die Schule der Frauen" in der Regie von Naemi Friedmann.
Francis Kéré präsentiert seinen Werkband „Building Stories" mit 26 Projekten und signiert ihn am 9. Juni im Berliner TASCHEN Store; der Pritzker-Preisträger kritisiert zugleich überbordende deutsche Bauvorschriften als Hindernis für Innovation.
Sopranistin Nuria Rial begeisterte mit dem Ensemble Les Cornets Noirs in der Dresdner Frauenkirche mit frühbarocken Werken von Monteverdi, Grandi und Legrenzi und erntete lautstarken Applaus des Publikums.
Sängerin Lea hat zum 60. Jahrestag von Udo Jürgens' ESC-Sieg eine Neuinterpretation von „Merci Chérie" veröffentlicht, die von Fans sowie Jürgens' Kindern John und Jenny gelobt wird.
Die Museen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bieten von Mai bis September 2026 unter dem Motto „Containern und…" sechs kostenlose Kreativ-Workshops für Jugendliche und junge Erwachsene am Zechen- und Badehaus Brieske an.
Der Sendesaal Bremen veröffentlicht sein Programm für die Saison 2026/2027 mit 57 Konzertabenden und meldet einen Besucheranstieg von über 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Zum 100. Geburtstag von Siegfried Lenz erinnert der Artikel an den großen deutschen Erzähler, dessen bildstarke Werke einer ganzen Generation bei der Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit halfen und die Heimatregion Masuren lebendig hielten.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sieht sich nach weniger als einem Jahr im Amt mit Rücktrittsforderungen konfrontiert, ausgelöst durch Kontroversen rund um Berlinale, Buchhandlungspreis und Deutsche Nationalbibliothek.
Der Autor und Filmemacher Alexander Kluge starb am 25. März 2026 im Alter von 94 Jahren in München. Anlässlich seines Todes veröffentlichte der Deutschlandfunk ein Interview, das 2017 zur Folkwang-Ausstellung in Essen entstanden war.
Saxofonist und Bandleader Max Greger wurde vor 100 Jahren geboren und ist vor allem durch das Titelthema des „aktuellen sportstudios" bekannt, das er prägte. Sein Leben verband Swing, Nachkriegszeit und eine erfolgreiche TV-Karriere.
J. Heinicke diskutiert, inwieweit politischer Einfluss die Kunstfreiheit einschränkt und wie das Verhältnis zwischen Kulturpolitik und künstlerischer Unabhängigkeit gestaltet sein sollte.
Der Palast der Republik, am 23. April 1976 in Ostberlin eröffnet, vereinte als Parlamentssitz und Freizeitstätte die Widersprüche der DDR. Nach seiner Schließung entbrannte ein Streit um seine Zukunft und den Umgang mit der DDR-Vergangenheit.
Ein neuer Podcast namens „Zu groß für Deutschland" widmet sich Filmemacher Werner Herzog, der trotz fehlendem Handy als Influencer auf Social Media ein junges Publikum erreicht.
Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson ist zurückgetreten, nachdem ihrer Behörde Fehler bei der Vergabe von Fördermitteln gegen Antisemitismus unterlaufen waren. Der Fall legt strukturelle Schwächen der Berliner Kulturverwaltung offen.
Michael Kunze, bekannt als Texter von Musicals und Hits wie „Griechischer Wein" für Udo Jürgens, spricht über seine Arbeit als Liedermacher und seine juristische Beschäftigung mit der mangelnden Aufarbeitung der NS-Schuld.
Peter Ensikat war der meistgespielte Kabarett-Autor der DDR und verfasste anspielungsreiche Witze über den Sozialismus. Nach der Wiedervereinigung wandte er sich deutsch-deutschen Befindlichkeiten zu.
Das neue Bundes-Gedenkstättenkonzept von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer setzt den Schwerpunkt auf NS-Zeit und SED-Diktatur und klammert deutsche Kolonialverbrechen aus, was Kritik auslöst. Als Reaktion ist ein eigenes Konzept für diesen Bereich geplant.
Die GEMA-Mitgliederversammlung hat eine Reform der Kulturförderung beschlossen, durch die E-Musik-Komponisten künftig weniger Einnahmen erhalten als bisher.
Berliner Läden verkaufen noch heute Nostalgieprodukte wie Poesiealben, Zinnsoldaten und Vinyl-Schallplatten und ermöglichen damit Einkaufserlebnisse vergangener Zeiten.
Oboistin Clara Blessing erklärt, dass Betroffene von Machtmissbrauch an Musikhochschulen trotz MeToo weiterhin kaum Meldungen wagen, besonders wenn Beschuldigte als charismatische Lehrende verehrt werden.
Die neu zusammengesetzte Jury des Theatertreffens verzichtet für die Ausgaben 2027 und 2028 auf eine Frauenquote, will aber strukturelle Ungleichheiten differenziert berücksichtigen und Erkenntnisse öffentlich teilen.
Brandenburg plant einen per Zufallsverfahren zusammengesetzten Bürgerrat zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der Empfehlungen zu Transparenz, Effizienz und regionaler Verankerung erarbeiten und dem Landtag vorlegen soll.
Der 11. Hamburger Architektur Sommer läuft bis 31. Juli 2026 mit rund 300 Veranstaltungen, Touren und Ausstellungen zu Architektur-Visionen, Stadtentwicklung und Klimafragen – gestaltet von der Initiative Hamburger Architektur Sommer e.V. und der Hamburgischen Architektenkammer.