Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Die Zoologin Lydia Möcklinghoff (45) stirbt bei einem Flugzeugabsturz in Brasilien – Freunde, Fans und Kollegen trauern um die „Maus-Forscherin“ aus Köln.
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Claudia Jung muss nach dem Tod ihres Ehemannes ohne ihn zurechtkommen. Nach 33 gemeinsamen Jahren nicht immer leicht für die Schlagersängerin.
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Das Schleswig-Holstein Musik Festival hat mit einem Konzert in Lübeck unter Dirigentin Karina Canellakis seine Eröffnung gefeiert. Bis 30. August werden 205 Konzerte an 120 Spielstätten geboten, mit einem Schwerpunkt auf schwedischer Musik.
Der Cellist Jan Vogler bleibt bis 2031 Intendant der Dresdner Musikfestspiele; seine neue fünfjährige Amtszeit beginnt am 31. Oktober 2026.
Christoph Ottos Debütfilm „Die Ballade von Mittwoch auf Donnerstag" begleitet in einer einzigen Nacht verschiedene Gespräche an Kölner Kneipen und Bars und wurde beim 43. FILMFEST MÜNCHEN 2026 mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet.
Stefan Pucher inszeniert Schillers „Die Räuber" am Schauspiel Stuttgart mit patriarchatskritischen Zusatztexten von Thomas Melle, wobei Amalia zur zentralen Gegenspielerin männlicher Gewalt wird – das Ensemble überzeugt, doch die dystopische Inszenierung bleibt zeitlich unverortbar.
Zum 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit blicken Historiker und Journalisten kritisch auf strukturelle Schwächen der amerikanischen Demokratie, von rassistischen Ursprüngen bis zu monarchischen Präsidentenbefugnissen, die bereits Gründungsväter wie George Clinton als Gefahr zur Selbstzerstörung erkannten.
Die Bücherschau vom 4. Juli 2026 bündelt Rezensionen aus mehreren Medien, darunter hymnische FAZ-Kritiken zu Angelika Meiers „Feierabend eines Fauns" und August Kotzschs fotografischem Werk sowie Besprechungen zu Navid Kermani, Szczepan Twardoch und Sigrid Damm.
Markus Gollers Spielfilm „23 000 Leben" über die Seenotrettungsorganisation „Jugend Rettet" ist trotz starker Besetzung mit Corinna Harfouch, Ulrich Matthes und Franka Potente ein gefühliges Agitprop-Stück, das eine gesellschaftspolitisch bedeutsame Geschichte auf persönliche Bewährungsproben reduziert.
Torsten Welling, neuer Koordinator der Rundfunkkommission der Länder, fordert von den Öffentlich-Rechtlichen Strukturreformen statt Programmstreichungen und will klassische Medien weniger stark regulieren als bisher.
Philipp Preuss inszeniert am Theater an der Ruhr die Uraufführung von Thomas Köcks „Circus Oresteia", das den antiken Atridenmythos mit moderner Zivilisationskritik und Umweltzerstörung verknüpft – trotz zähem Beginn endet das Stück mit einem starken lyrischen Finale.
Amanda Lasker-Berlins Überschreibung von Aristophanes' „Lysistrata" feiert Uraufführung bei den 75. Bad Hersfelder Festspielen unter der Regie von Marlene Anna Schäfer und entfaltet ihre Stärke vor allem in den stillen, ernsthaften Momenten über Krieg und Frieden.
Beim „Till Fest" vor dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig sorgt Rammstein-Sänger Till Lindemann für virale Aufmerksamkeit, als er beim Publikumsgang einen heranstürmenden Fan wegschubst und ihn danach in der Menge sucht.
Er war die inspirierende Stimme, die ein magisches Produktionsklima erzeugen konnte: Zum Tod des großen Dramaturgen Dieter Sturm.
Till Lindemann eröffnete am 3. Juli 2026 vor dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig das zweitägige Tillfest, bei dem er an beiden Abenden unterschiedliche Sets spielt – es verlief ohne Zwischenfälle.
Philipp Preuss hat Thomas Köcks Überschreibung der Orestie von Aischylos als „Circus Oresteia" am Theater an der Ruhr uraufgeführt, die den antiken Rachezyklus als Kontinuität fossiler Ausbeutung und Klimazerstörung deutet.
Der WDR verzichtet nach öffentlicher Kritik auf den geplanten Namen 1Live Street für den Radiosender Cosmo, da Hörer darin eine klischeehafte Reduktion migrantischer Lebensrealitäten sahen. An der inhaltlichen Neuausrichtung von Cosmo mit Fokus auf HipHop hält der Sender fest.
Die ARD-Mediathek veröffentlicht im August zwei neue Serien: den israelisch-deutsch-französischen Thriller „Hooligans" ab 14. August sowie die deutsche Serie „Selling Sex" über eine junge Frau in der Escort-Branche ab 28. August.
Beim Tanzabend 2026 der Folkwang Universität der Künste präsentierten Studierende des Instituts für Zeitgenössischen Tanz drei Choreografien von Stephanie Miracle, dem Duo Miller de Nobili und Rainer Behr.
Die cie. toula limnaios zeigt im Rahmen ihres Jubiläumsprogramms eine Wiederaufnahme des frühen Stücks „le temps d'après" mit den Tänzerinnen Amandine Lamouroux und Francesca Bedin, das beim Publikum großen Anklang findet.
Paula Carbonell Spörk, mit 23 Jahren jüngstes Ensemblemitglied des Schauspiels Köln, wechselte während der Pandemie vom Klavierstudium zur Schauspielerei und erhielt ihr Erstengagement unter Intendant Kay Voges.
Aus einem Urlaubsflirt wird in „Die letzte Nacht in Palermo“ für die US-Amerikanerin Sophie (Elena Kampouris) ein Albtraum. Das ZDF zeigt den italienischen Remake des deutschen Thrillers „Victoria“ (2015) im Rahmen des Montagskinos erstmals im Free-TV.