Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Verfassungsrechtler Christoph Degenhart erklärt, dass eine Kündigung der Rundfunkstaatsverträge durch eine mögliche AfD-Mehrheit in Sachsen-Anhalt zwar rechtlich möglich, aber juristisch und finanziell äußerst kompliziert wäre und das Land zum Aufbau einer eigenen Rundfunkanstalt verpflichten könnte.
Die Seriencamp Conference (9.–11. Juni, Köln) präsentiert ihr vollständiges Programm, darunter die Erstverleihung des European Series Development Award von Europarat und EBU mit bis zu 50.000 Euro sowie Sessions zu Serien, Games-Adaptionen und Microdrama.
Die ARD-Dokumentation „Grönemeyer – Alles bleibt anders" porträtiert Herbert Grönemeyer anlässlich seines 70. Geburtstags und beleuchtet seinen Werdegang vom Ruhrgebiet bis zur Gegenwart, mit Aussagen von Weggefährten wie Toni Kroos und Anke Engelke.
Der Deutschlandfunk-Podcast „Tatort Kunst" untersucht investigativ Kriminalfälle im Kunstmarkt, darunter Fälschungen, Diebstähle und Betrug, und beleuchtet damit Vorgänge, über die die Branche öffentlich schweigt.
Das ZDF produziert die vierteilige Social-Factual-Reihe „Comedy im Spektrum", in der sechs Menschen im Autismus-Spektrum mit Unterstützung von Comedy-Profis eine Bühnennummer erarbeiten und beim Finale vor Publikum auftreten.
Der frühere RBB-Chefredakteur David Biesinger übernimmt die Leitung des neu aufzubauenden ARD-weiten „Business Continuity Managements", das die Handlungsfähigkeit des Senders in Krisenfällen sicherstellen soll.
Der MDR-Podcast „Kulturschock – von Feuilleton bis For You Page" bringt Hendrik Bolz wöchentlich mit jungen Kulturschaffenden zusammen, die über ein sie bewegendes Kulturgut sprechen – von TikTok-Trends bis Musical.
Eine zweiteilige ARD-Dokumentation zeichnet den Aufstieg des Splash!-Festivals vom Chemnitzer Untergrund der 1990er zum größten Hip-Hop-Festival Europas nach und beleuchtet dabei Krisen, Meilensteine und den Einfluss auf die deutsche Hip-Hop-Kultur.
Der 1LIVE-Podcast erzählt in mehreren Folgen die Karriere des Rap-Stars Casper, bürgerlich Benjamin Griffey, vom Aufwachsen in Bielefeld und den USA bis zum ausverkauften Stadionkonzert vor 28.000 Zuschauern.
Szene Report kürt Kool Savas zum einflussreichsten deutschen Rap Act, gefolgt von Shirin David und Haftbefehl; das Ranking umfasst zehn Künstlerinnen und Künstler, die den deutschen Hip-Hop von den 90ern bis heute geprägt haben.
Die ARD-Dokumentation „Evil-E. – Eva Ries und der Wu-Tang Clan" porträtiert die deutsche Musikmanagerin Eva Ries, die in den 1990er Jahren als International Marketing Managerin bei RCA Records maßgeblich zum globalen Erfolg der Hip-Hop-Gruppe Wu-Tang Clan beitrug.
Ein HR-Filmteam begleitet Rapper Haftbefehl (Aykut Anhan) einen Tag lang in Frankfurt und seiner Heimatstadt Offenbach und spricht mit ihm über Drogen, Depressionen, Vorbilder, Familie und den Suizid seines Vaters.
PULS Musikanalyse (PMA) ist ein wöchentliches Video-Format des BR auf YouTube und TikTok, das Host Fridl Achten mit seinem Team produziert und Themen, Trends sowie Hintergründe aus dem Deutschrap und der Musikbranche journalistisch aufbereitet.
Zum 100. Geburtstag von Erich Loest und Siegfried Lenz stellt die ARD eine Auswahl ihrer Lesungen bereit, darunter Auszüge aus Loests „Nikolaikirche" sowie Kurzgeschichten von Lenz, abrufbar in ARD Sounds.
Bastian Pastewka präsentiert im wöchentlichen Podcast „Kein Mucks!" klassische Kriminalhörspiele aus den 1950er- bis 1980er-Jahren aus ARD-Archiven, aktuell Daphne Du Mauriers „Rebecca".
Der BR-Podcast „Reclaim: Tic Tac Toe" beleuchtet in sechs Folgen die Geschichte der ersten deutschen Girlband der 1990er-Jahre – von ihrem Millionenerfolg über Medienmacht und Rassismus bis zum berühmten öffentlichen Bandbruch.
Der SWR dreht ab sofort eine zweite Staffel von „Feuer & Flamme" in Heidelberg, bei der die Berufsfeuerwehr über 100 Tage begleitet wird. Die zehn neuen Folgen erscheinen erst im zweiten Halbjahr 2027 in der ARD-Mediathek.
Die Schauspielerin Luna Jordan ist im Alter von 25 Jahren plötzlich gestorben. Sie war in Serien wie „Jenseits der Spree" und „Polizeiruf 110" zu sehen und sollte in der ZDF/BBC-Beatles-Serie „Hamburg Days" die Fotografin Astrid Kirchherr spielen.
Der Dokumentarfilm „Ein Nobody gegen Putin" gewinnt beim CIVIS Medienpreis in Berlin den CIVIS Video Award Information sowie den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis – nach dem Oscar im März der zweite große internationale Erfolg des Films.
Jérôme Bels Tanzstück „Gala" bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen vereint Amateure und Profis, Menschen verschiedener Körper und Herkünfte auf der Bühne und hinterfragt dabei humorvoll und inklusiv gängige Vorstellungen von Tanz und Spektakel.
Lucas Valentes Tanzstück „Da Vinci" feiert an der Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus Premiere und nähert sich dem Universalgenie nicht biografisch, sondern durch bildstarke Choreografie, die Chaos und Ordnung zwischen innerem Universum und schöpferischem Drang verhandelt.
Tanzfabrik Berlin Bühne präsentierte mit RESIST! ein Projekt, das 13 Künstlern zweieinhalb Monate Studiozeit ohne Aufführungspflicht bot – als Reaktion auf Berlins Kulturförderkürzungen, mit sieben Arbeiten beim Abschlussabend.
Das Internationale Ballett Festival Gera feierte mit einer Gala und einer Ausstellung „100 Jahre tänzerischer Aufbruch" – im Mittelpunkt stand Tanzpionierin Yvonne Georgi, die 1925/26 die Moderne nach Gera brachte.
Die ARD-Dokumentation «Mit dem Herz in der Hand» feiert beim Dok.Fest München Weltpremiere und zeichnet die 30-jährige Bandgeschichte der Sportfreunde Stiller nach; ab 28. Mai ist sie in der Mediathek verfügbar.