Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Die dreiteilige ARD-Dokumentarserie "RuhrBeat – Die vergessene Rap-Story" zeichnet anhand von über 30 Künstlern die Geschichte des Ruhrgebiets-Hip-Hop von den 1990ern bis heute nach, mit Lakmann One als Erzähler und Wegbegleiter.
Der PULS-Podcast „Queerer Deutschrap" beleuchtet in sechs Folgen die Geschichte queeren Raps und dessen schwieriges Verhältnis zu Hip-Hop, mit Beiträgen von Artists wie Sookee, Ebow, Sir Mantis und Zazie de Paris.
"Deutschrap ideal" ist ein wöchentlicher Podcast des HR, in dem Host Simon Vogt Deutschrap-Künstler wie Azad, Veysel und Baran Kok zu Interviews ins Studio holt und dabei persönliche Geschichten, Karrieren und gesellschaftliche Themen beleuchtet.
Eine vierteilige HR-Dokumentation zeichnet die Geschichte des Deutschrap nach – von den Anfängen durch US-Soldaten im Rhein-Main-Gebiet über Rödelheim Hartreim Projekt und Aggro Berlin bis zum Mainstream-Erfolg mit Haftbefehl, erzählt von Azad, Sido, Moses Pelham und weiteren Protagonist:innen.
Die dreiteilige ARD-Dokuserie beleuchtet ein Jahr nach Xatars Tod das Leben des Rappers Giwar Hajabi zwischen Goldraub, Knast, Musikerfolgen und Insolvenz, erstmals mit ausführlichen Aussagen seiner Witwe Farvah sowie Wegbegleitern wie Apache 207 und Moritz Bleibtreu.
Der Podcast „Faust Forward" von ARD Kultur und MDR beleuchtet in zehn Folgen Goethes „Faust" aus modernen Perspektiven – mit Gästen aus Psychologie, Schule, Theater und Politik zu Themen wie Selbstoptimierung, toxische Beziehungen und gesellschaftliche Unruhe.
Der RBB-Dokumentarfilm von Peter Scholl erzählt die Geschichte der Loveparade, die 1989 mit 75 Teilnehmern auf dem Berliner Ku'damm begann und zum globalen Techno-Phänomen mit 1,5 Millionen Menschen wurde.
Der deutsch-marokkanische Rapper Mourad Kill engagiert sich in einem der ärmsten Wohnviertel Deutschlands in Offenbach für Schulverweigerer und Jugendliche mit sozialen Problemen, denen er im Box-Club Nordend als Vaterfigur Orientierung gibt.
Der ARD-Kultur-Podcast „Fuck you very, very much!" startet seine 4. Staffel und beleuchtet mit Musikerin Jennifer Weist und Journalist Markus Kavka bekannte Konflikte im Musikbusiness – von Drake vs. Kendrick Lamar bis Xatar vs. KC Rebell.
Der NDR-Podcast „Udo. Ein Leben an der Grenze" erzählt in sechs Folgen Udo Lindenbergs Leben von der Kindheit im Nachkriegs-Gronau bis zum Nummer-1-Hit „Komet" mit 76 Jahren und verbindet Musikgeschichte mit deutscher Zeitgeschichte.
Eine 90-minütige ARD-Dokumentation porträtiert Udo Lindenberg anhand von Archivaufnahmen und Gesprächen mit Wegbegleitern wie Bill und Tom Kaulitz, Apache207 und Jan Delay sowie mit Lindenberg selbst über Kindheit, Karriere und Haltung.
Beim ESC-Abend erzielte nur das ZDF mit der Krimireihe "Ein starkes Team" starke Quoten: 5,85 Millionen Zuschauer und 25 Prozent Marktanteil. Die Privatsender blieben chancenlos.
Der ESC-Reichweiten-Peak im Ersten war diesmal ungewöhnlich früh erreicht, weil Sarah Engels bereits als zweite Starterin auftrat – danach sank die Zuschauerzahl zunächst, bevor ein ZDF-Krimende um 21:45 Uhr für einen Einschaltimpuls sorgte.
Sarah Engels belegte beim ESC 2025 in Wien mit „Fire" den drittletzten Platz und erhielt nur zwölf Punkte, keinen einzigen vom Publikum. Der Artikel analysiert, warum ein fehlerloser, aber zu beliebiger Auftritt beim ESC nicht ausreicht und der SWR künftig mutigere Ansätze braucht.
Beim Festival „Un|Controlled Gestures" in seiner vierten Ausgabe am HAU Berlin präsentieren sieben Choreografinnen und Choreografen aus dem Nahen Osten Arbeiten, die das Zittern als gemeinsames Bewegungsvokabular erkunden.
Marina Abramović zeigt im Berliner Gropius Bau ihre Ausstellung „Balkan Erotic Epic", die Trauer und Erotik anhand balkanischer Folklore mit explizit körperlichen Motiven verbindet.
Das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen zeigt mit „Phoenix Effect" ein Triple-Bill-Programm, das Physical Theatre mit Anleihen an Sartre verbindet.
Das Tanzprogramm „Triple Impact" am Staatstheater Braunschweig zeigt laut Rezension geschmeidiges Selbstbewusstsein bei Choreograf Ihsan Rustem und fein austarierte Energien.
Der australische Tänzer Callum Linnane wechselt zur Spielzeit 2026/27 als Erster Solist zum Hamburg Ballett.
Das Ballett Kiel zeigt die Produktion „Get into the Groove", bei der Company und Choreografen auf der Suche nach dem Groove sind.
Die Tanzschule Güth aus Hamm gewinnt bei den Deutschen Meisterschaften HipHop Inklusion dreifach Gold und setzt damit ein Zeichen für gelungene Inklusion im Tanzsport.
Sabine Gehm vom Dachverband Tanz zieht neu in den Vorstand des Fonds Darstellende Künste (DaKü) ein.
Kinsun Chans Uraufführung „Parts and Pieces" mit dem Semperoperballett verbindet Tanz, Live-Klaviermusik, Gesang und Kintsugi-Ästhetik zu einem fragmentarischen Abend, dessen starke Gruppenszenen über dramaturgische Schwächen im Mittelteil hinweghelfen.
Zur Fußball-Europameisterschaft brachten Peter Jordan und Leonard Koppelmann mit rund 40 Laiendarstellern das Fan-Spektakel „Glaube Liebe Fußball" vor dem Düsseldorfer Schauspielhaus zur Premiere, das den Platz zugleich als Fan-Zone für das Public Viewing vorbereitet.