Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Die Mülheimer Theatertage wurden mit „Play Auerbach" der Münchner Kammerspiele eröffnet, das die Geschichte des Holocaust-Überlebenden und bayerischen Staatskommissars Philipp Auerbach behandelt, der 1952 nach einem umstrittenen Urteil starb und posthum rehabilitiert wurde.
Dinosaur-Jr.-Sänger J Mascis und Regisseur Philipp Reichenheim sprechen im Interview über die Dokumentation „Freakscene – The Story of Dinosaur Jr.", die die Bandgeschichte inklusive Zerstreitungen und Reunion über zwei Jahrzehnte hinweg nachzeichnet.
Die Mülheimer Theatertage wurden mit „Play Auerbach" der Münchner Kammerspiele eröffnet, einem Stück des israelischen Autors Avishai Milstein über den Holocaust-Überlebenden und bayerischen Staatskommissar Philipp Auerbach, der 1952 nach einem NS-belasteten Gerichtsverfahren verurteilt wurde und starb.
Der Rolling Stone veröffentlicht ein Nachdruck-Interview aus dem Musikexpress von April 1971, in dem Kraftwerk-Mitglied Ralf Hütter über den Erfolg der ersten LP, das Musikkonzept der Gruppe und seinen damaligen Austritt spricht.
Der BDKJ schlägt vor, Rapperin Ikkimel und Popstar Nina Chuba zum Katholikentag einzuladen, um mehr junge Menschen anzusprechen – beide veröffentlichten Songs mit christlichen Motiven.
Die dreiteilige ARD-Dokumentation „XATAR – Ein Leben ist nicht genug" porträtiert den Rapper Giwar Hajabi alias Xatar, der im Mai 2025 während der Dreharbeiten starb und dessen Tod das geplante Künstlerporträt in eine biografische Rekonstruktion verwandelte.
Bei den Internationalen Händel Festspielen Göttingen feierte das FestspielOrchester sein 20-jähriges Bestehen; die Premiere von Händels letzter Oper „Deidamia" unter George Petrou überzeugte mit Sophie Junker in der Titelrolle als vielschichtiges Antikriegsstück mit Genderthematik.
Leslie Mandoki gratuliert Udo Lindenberg zum 80. Geburtstag mit einem persönlichen Brief, in dem er ihre jahrzehntelange Freundschaft, gemeinsame Werte und Lindenbergs Bedeutung für ihn als Musiker seit 1975 würdigt.
Kiefer Sutherland hat den US-Teil seiner Tour zum Album „Grey" wegen zu geringer Ticketverkäufe abgesagt. Konzerte in Großbritannien und Irland finden weiterhin statt, bereits gekaufte Tickets werden erstattet.
Zum 80. Geburtstag von Udo Lindenberg analysiert eine Kolumne seine Karriere als Kunstfigur zwischen Authentizität und Klischee und ordnet ihn in die teils provinzielle Geschichte der deutschen Popmusik ein.
Das Hotel de Rome Berlin hat eine Opernkarte entwickelt, die Werke wie „Die Zauberflöte" und „Aida" als Cocktails interpretiert und sich am Spielplan der Staatsoper Berlin orientiert.
Cellistin Katja Zakotnik radelt vom 17. bis 24. Mai knapp 300 Kilometer von Winterberg bis Duisburg und spielt dabei an ungewöhnlichen Orten wie Wiesen und Industriehallen, um klassische Musik abseits der Konzertsäle erlebbar zu machen.
Das zweite ESC-Halbfinale auf One erzielte mit 0,88 Millionen Zuschauern und 9,8 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen starke Quoten, wurde aber von ProSiebens „GNTM" knapp übertroffen.
Das ZDF hat einen kirchen-kritischen „Logo"-Beitrag offline genommen, nachdem Programmbeschwerden eingingen. Intendant Norbert Himmler räumte ein, dass das komplexe Thema in 90 Sekunden nicht angemessen dargestellt wurde und die Kombination mit einem positiv gehaltenen Ramadan-Beitrag ein Fehler war.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am 23. Juni 2025 mündlich über die Verfassungsbeschwerde von ARD und ZDF, die eine Verletzung der Rundfunkfreiheit sehen, weil die Länder die empfohlene Beitragserhöhung auf 18,94 Euro nicht umgesetzt haben.
Kulturschaffende aus ARD-Projekten empfehlen monatlich Inhalte aus der ARD Mediathek, ARD Sounds und ardkultur.de, darunter Serien, Podcasts und Dokumentationen zu Musik, Pop- und Zeitgeschichte.
ARD Kultur veröffentlicht im Mai zwei Dokumentationen: „BRAVO – Headlines, Hypes und Herzschmerz" zum 70. Jubiläum des Magazins sowie „Sportfreunde Stiller – Mit dem Herz in der Hand" zum 30-jährigen Bandjubiläum, beide ab Ende Mai in der ARD Mediathek.
Der MDR pausiert für drei Jahre alle Neuproduktionen von „Tatort" und „Polizeiruf 110", was betroffene Produktionsfirmen wie UFA, 42film und MadeFor mit möglichen Entlassungen und Standortschäden für Mitteldeutschland warnen lässt und Branchenverbände zum Protest bewegt.
Die dreiteilige ARD-Doku-Serie „BRAVO – Headlines, Hypes und Herzschmerz" beleuchtet ab 23. Mai in der ARD Mediathek die Geschichte des Jugendmagazins zwischen 1991 und 2015, mit Zeitzeugen wie Blümchen, Angelo Kelly und Jeanette Biedermann.
ARD Kultur verzeichnet seit 2022 zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen und Nominierungen, darunter Grimme-Preise, den Deutschen Podcast Award und Preise bei Festivals in London, Toronto und Prag.
Nach dem CDU-Wahlsieg in Rheinland-Pfalz übernimmt Staatssekretär Torsten Welling die Koordination der Rundfunkkommission der Länder als Nachfolger von Heike Raab, während Marcus Klein als Minister die Medienpolitik des Landes verantwortet.
Sarah Nemtsovs Oper „WE (WIR)" nach Jewgeni Samjatins dystopischem Roman feiert am Theater Dortmund eine vielschichtige Uraufführung: Regisseurin Eva-Maria Höckmayr dreht das klassische Setting um und platziert das Publikum auf der Bühne, mit stimmlich herausragendem Ensemble.
Sarah Engels tritt beim ESC 2026 mit „Fire" für Deutschland auf dem unbeliebten zweiten Startplatz an und erhält zwar Applaus in der Arena, im Netz jedoch gemischte Reaktionen; die Gewinnchancen gelten mit unter einem Prozent als minimal.
Der Schauspieler Günther Maria Halmer ist im Alter von 83 Jahren an Krebs gestorben. Bekannt wurde er als Tscharlie in den „Münchner Geschichten" und später durch die ZDF-Reihe „Anwalt Abel".