Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Der Tabori Preis 2025, die höchste deutsche Auszeichnung für die Freien Darstellenden Künste, wurde am 25. September am HAU Hebbel am Ufer zum 16. Mal verliehen. Preisträger ist pulk fiktion.
Holger Bergmann, Geschäftsführer des Fonds Darstellende Künste, zieht Bilanz des BUNDESTREFFEN25: Kunst benötige Freiheit, Mut, stabile Förderung jenseits der Projektlogik und gesellschaftliche Allianzen.
Im Museum Angewandte Kunst Frankfurt hinterfragt die Ausstellung „Positionen zur Freiheit" (14. Mai bis 28. Juni 2026) das Möbelsystem USM Haller als Ausgangspunkt künstlerischer Kritik daran, wie Gestaltung gesellschaftliche Freiheitsvorstellungen prägt und begrenzt.
Das ZDF-Biopic "Olivia" über Olivia Jones erreichte 3,59 Millionen Zuschauer und erzielte 17,4 Prozent Marktanteil, womit der Sender die Primetime-Spitze vor allen Mitbewerbern belegte.
Mariybu verbindet auf ihrem Album FRECH feministische Texte mit Hyperpop-Beats und thematisiert unter anderem sexuelle Übergriffe und weibliche Selbstermächtigung – verpackt in Sounds, die auch im Mainstream-Club funktionieren.
Das Düsseldorf-Berliner Trio Kreidler veröffentlicht mit „SCHEMES" nach 32 Jahren Bandgeschichte ein ambientes Album, das zwischen Synthesizer-Pop, Electronica und ruhigen Klangräumen eine neue, entspannte Leichtigkeit zeigt.
Die Hochschule für Kirchenmusik der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens in Dresden sucht eine Professur für Musiktheorie, befristet bis 2029, mit Dienstbeginn September 2027; Bewerbungsschluss ist der 10. Oktober 2026.
Die Staatsoper Hannover zeigt Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt" in einer Inszenierung von Ilaria Lanzino, die den Fokus auf die psychologische Zerrissenheit des Protagonisten Paul legt, der nach dem Tod seiner Frau in Wahnvorstellungen versinkt.
Enrique Gasa Valga zeigt mit „Dorian Gray" nach Oscar Wilde am Deutschen Theater München ein empfehlenswertes Stück Tanztheater.
CORRECTIV und Katapult haben ihre gemeinsam veröffentlichte NSDAP-Mitgliederkartei-Datenbank offline genommen, nachdem sich der Verdacht erhärtete, dass die genutzten Daten nicht aus einer Primärquelle, sondern aus der Datenbank der ZEIT stammen.
Der Artikel erklärt Herkunft, biblische Grundlage und Brauchtum von Christi Himmelfahrt und beleuchtet den Zusammenhang mit dem Vatertag, an dem laut Statistischem Bundesamt jährlich die meisten Alkoholunfälle auftreten.
Die Kritiker*innenjury des Berliner Theatertreffens 2026 stellt sich am 17. Mai um 17:30 Uhr in einer öffentlichen Abschlussdebatte den Fragen des Publikums; moderiert wird die Diskussion von Matthias Dell.
RTLzwei erreichte dank starker Quoten der Sozialdoku „Armes Deutschland" (9,5 Prozent) den höchsten Tagesmarktanteil seit fast einem Jahr und überholte damit Sat.1 und ProSieben bei den 14- bis 49-Jährigen.
Der WDR produziert mit Motsi Mabuse zwei Formate für die ARD-Mediathek: die Personality-Doku „Motsi & Oti – Meet the Mabuses" über sie und ihre Schwester Oti sowie das Empowerment-Format „Vibes – Find Your Fire", beide geplant für Herbst.
Linda Fiolka übernimmt die Gesamtleitung des Marketings bei Constantin Film und folgt damit auf Torsten Koch, der eine neu geschaffene Rolle als Chief Creative Talent Officer einnimmt. Fiolka ist seit 2010 im Unternehmen tätig.
Das ZDF zeigt am 22. Mai eine Jubiläums-Sonderausgabe des "ZDF Magazin Royale" zum zehnjährigen Bestehen des Rundfunk-Tanzorchesters Ehrenfeld, moderiert von Jan Böhmermann und mit Gästen wie Clueso, Giant Rooks und Kitschkrieg.
Die SR-Sendung „Wir im Saarland – Kultur" berichtet wöchentlich über Kulturereignisse in der Grenzregion Saarland, Lothringen und Luxemburg, darunter Theaterproduktionen, Kunstausstellungen und die Urban Art Biennale 2026.
Die Jugendkompanie tanzhaus nrw zeigt in „Tracks" choreografisch den Druck einer Generation zwischen Perfektionszwang und digitalem Dauerstress, wobei 12- bis 18-jährige Tänzerinnen und Tänzer Isolation, Konformität und den Wunsch nach Sichtbarkeit auf die Bühne bringen.
Lamin Leroy Gibba bricht als Autor, Regisseur und Schauspieler mit eindimensionalen Zuschreibungen – von der ARD-Serie „Schwarze Früchte" bis zur Inszenierung „Die Zwillinge" am Maxim Gorki Theater – und kritisiert den Rückgang von Diversität in deutschen Kulturinstitutionen.
Kritiker Erik Zielke zieht zur Halbzeit des 63. Berliner Theatertreffens ein gemischtes Fazit: Während opulente Inszenierungen politische Themen oft zu didaktisch verhandeln, überzeugen Jaz Woodcock-Stewarts „Glasmenagerie" und Sebastian Hartmanns „Serotonin" durch ästhetische Stärke und intellektuelle Offenheit.
Die Ausstellung in Ingelheim zeigt Werke von James McNeill Whistler im Dialog mit zeitgenössischen Arbeiten von Hiroyuki Masuyama und setzt Radierungen und Fotografie bis 5. Juli in Beziehung.
Die Theatergruppe pulk fiktion erhält den Tabori Preis 2025 mit 100.000 Euro Preisgeld und sichert damit zwei Produktionen ab, während die Gruppe gleichzeitig NRW-Kulturkürzungen kritisiert, die die Spitzenförderung für junges Theater um 20.000 Euro reduzieren.
Beim BUNDESTREFFEN25 der Freien Darstellenden Künste im HAU Hebbel am Ufer diskutierten Künstler, Kulturpolitiker und Förderinstitutionen unter dem Motto „The Show Must Go On" über Bedrohungen der Kunstfreiheit, Förderstrukturen und die gesellschaftliche Rolle freier darstellender Kunst.
Felizitas Stilleke plädiert beim BUNDESTREFFEN25 des Fonds Darstellende Künste für faire Strukturen, echte Solidarität und geteilte Handlungsräume im Kulturbereich, da Konkurrenz und Prekarität kulturelle Wirksamkeit und Kunstfreiheit gefährdeten.