Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Belle & Sebastian kommen im Dezember 2026 nach München und Frankfurt, um das 30-jährige Jubiläum ihres Albums „If You're Feeling Sinister" zu feiern und es live in voller Länge zu spielen. Tickets kosten ab 45 Euro.
Schlagersängerin Beatrice Egli übernimmt ab Spätsommer eine fiktionale Schauspielrolle in der neuen Sat.1-Vorabendserie „Die Landarztpraxis – Team Sonnenhof" und spielt darin erstmals eine eigenständige Figur statt sich selbst.
Jan Delay feierte 2024 sein 25-jähriges Solokarriere-Jubiläum mit einer Tour zum Best-Of-Album „Forever Jan" und spielte dabei ein Heimspiel auf der Hamburger Trabrennbahn, das der Rockpalast für den WDR aufzeichnete.
Die Sportfreunde Stiller feierten ihr 30-jähriges Bandjubiläum mit einer Geburtstagstour; der WDR Rockpalast zeichnete ihr Konzert vom 11. Mai im Kölner Palladium auf.
Das WDR Funkhausorchester unter Gordon Hamilton präsentiert mit Martina Hill die Robin-Hood-Geschichte als Live-Mitmach-Hörspiel mit Filmmusik von Michael Kamen, Erich Wolfgang Korngold, Ralph Vaughan Williams und Mary Alwyn.
Bastian Pastewka präsentiert mit dem WDR Funkhausorchester unter Enrico Delamboye ein Konzert des Krimi-Podcasts „Kein Mucks!" mit legendärer Krimi-Musik aus den 1950er- und 1960er-Jahren, aufgenommen im Dezember 2023 im Kölner Funkhaus Wallrafplatz.
Der SWR-Podcast „Mutterstadt 0711" erzählt in sechs Folgen, wie Stuttgart zur Hochburg des deutschen HipHop wurde, mit Interviews u. a. mit Afrob, Max Herre, Massive Töne, Jan Delay und Kool Savas.
Eine SWR-Dokumentation zeichnet die Geschichte des Stuttgarter HipHop-Netzwerks 0711 nach, das Anfang der 1990er-Jahre die deutsche Rapszene prägte, und begleitet das Jubiläumskonzert mit Künstlern wie Afrob, Max Herre, Jan Delay und Die Beginner.
Das 0711-Kreativnetzwerk feiert sein 30-jähriges Jubiläum mit einem Konzert auf dem Stuttgarter Schlossplatz, bei dem Massive Töne, Max Herre, Afrob, Jan Delay, Clueso und Das Bo auftreten.
Philipp Löhle und Regisseurin Yvonne Kespohl verwandeln Mary Shelleys „Frankenstein" bei den Heidelberger Schlossfestspielen in eine spritzige Komödie, die zwischen moderner und historischer Erzählebene wechselt und vom engagierten Ensemble überzeugend getragen wird.
Die Komische Oper Berlin zeigt mit „Mokka-Hits und Milchbarträume" eine Revue über 40 Jahre DDR, inszeniert von Axel Ranisch, die populäre Schlager und kritische Lieder zwischen Aufbauoptimismus und Mauerfall kontrastiert.
Die 9. Triennale der Photographie zeigt unter dem Motto „Alliance, Infinity, Love" internationale Fotokunst in mehreren Ausstellungen in Hamburg, noch bis 22. September 2026.
Maria Revas Debütroman „Königreich für eine Schnecke" verbindet eine Schneckenforscherin, zwei Feministinnen und 13 Heiratstouristen in einem abgründig-komischen Road-Movie vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine.
Bad Bunny tritt am 20. und 21. Juni in der Merkur Spiel-Arena Düsseldorf auf; beide Konzerte sind ausverkauft, Resale-Tickets kosten bis zu 500 Euro. Einlass ist um 17 Uhr, Showbeginn gegen 21 Uhr.
Das Hurricane Festival (Scheeßel) und das Southside Festival (Neuhausen ob Eck) finden am dritten Juni-Wochenende 2026 statt, mit identischen Headlinern wie Florence + The Machine und Twenty One Pilots sowie praktischen Infos zu Anfahrt, Camping-Tickets und möglichen Gewittern.
Die Jüdische Allgemeine depubliziert zwei Gastbeiträge von Tagesspiegel-Editor Stephan-Andreas Casdorff, nachdem der Tagesspiegel bekannt gab, dass Casdorff Meinungstexte mit KI verfasst hatte. Chefredakteur Philipp Peyman Engel kündigte strengere KI-Prüfregeln an.
Das Musikfestival „Shalom-Musik.Koeln" findet vom 1. bis 10. September an über 25 Spielorten statt und präsentiert jüdische Musik in vielfältigen Genres, darunter der Schofar-Virtuose Bar Zemach, der mit seinem Instrument eine Friedensbotschaft verbindet.
Makkabi-Deutschland-Präsident Alon Meyer erhält das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, Hape Kerkeling wird mit einem Zivilcourage-Sonderpreis ausgezeichnet, und Gwyneth Paltrow sieht sich nach einer Israel-Werbekampagne mit Hasskommentaren konfrontiert.
Die Besetzung der Berliner „Landesansprechperson" gegen Antisemitismus an Hochschulen verzögert sich; die Jüdische Studierendenunion kritisiert das intransparente Auswahlverfahren, bei dem der Schutz jüdischer Studierender zunehmend in den Hintergrund gerückt sei.
Bischof Dominicus Meier verteidigt Kirchenschließungen im Bistum Osnabrück mit sinkenden Mitgliederzahlen und weniger Personal. Gemeinden sollen selbst über ihre Gebäude entscheiden; Meier setzt auf Gemeinschaftserlebnisse statt Immobilien.
Das Festival «Theater der Welt» findet vom 18. Juni bis 5. Juli in Chemnitz statt und zeigt über 30 internationale Produktionen – von indigenem Musiktheater über Pop-Oper bis zu virtuellen Welten.
Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern haben ihre Sommersaison in Neubrandenburg eröffnet und planen bis September rund 120 Veranstaltungen an über 90 Spielorten. Intendantin Ursula Haselböck strebt 70.000 verkaufte Tickets an, da Sponsorengelder und öffentliche Förderung schwieriger zu gewinnen sind.
Die Dresdner Musikfestspiele beenden ihre 49. Ausgabe mit Rekordwerten: 96 Prozent Auslastung, über 2,2 Millionen Euro Ticketeinnahmen und rund 68.000 Gäste machen sie laut Intendant Jan Vogler zum besten Jahrgang ihrer Geschichte.
Brandenburgs Theater erhöhen wegen steigender Kosten und unzureichender öffentlicher Förderung die Eintrittspreise zur Spielzeit 2026/2027: Das Hans Otto Theater Potsdam hebt Abo-Preise um bis zu 16 Prozent an, das Staatstheater Cottbus um zehn Prozent, das Kleist Forum um bis zu 20 Prozent.