Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Olivia Rodrigo erschien als Überraschungsgast bei der letzten Sphere-Show von No Doubt in Las Vegas und bat Gwen Stefani mit einem Schild um eine Umarmung, bevor sie sich kurz dem Publikum präsentierte.
In Alison Ellwoods Dokumentarfilm „Boy George & Culture Club" erinnern sich Boy George und Jon Moss an homophobe Anfeindungen durch das Publikum und Ablehnung durch Plattenfirmen in den frühen Jahren der Band.
Rush spielen beim vierten Abend ihrer „Fifty Something"-Tour im Kia Forum in Los Angeles erstmals seit 1979 den Titeltrack „A Farewell to Kings" live – mit Geddy Lee, Alex Lifeson und Drummerin Anika Nilles.
Terence Trent D'Arbys 1989er Album „Neither Fish nor Flesh" floppte kommerziell – keine Single schlug an, es erreichte nur Platz 61 der Billboard 200 – und beendete seinen kurzen Aufstieg als Nachfolger seines gefeierten Debüts von 1987.
Der britische Maler David Hockney ist gestorben; Kritiker würdigen sein Werk, das malerische Abstraktion und figürliche Darstellung verband und nie ein trostloses Bild hervorbrachte.
Beim 40. Internationalen Choreografie-Wettbewerb Hannover gewannen überwiegend handwerklich perfekte, aber wenig experimentelle Arbeiten die Hauptpreise; Kritiker bemängeln, dass innovative Produktionen wie das südafrikanische Rollstuhl-Duett „Limitless" leer ausgingen.
Der US-amerikanische Musiker Oliver Tree Nickell ist mit 32 Jahren gestorben, nachdem zwei Hubschrauber über Rio de Janeiro kollidierten. Er war eines von sechs Todesopfern des Unglücks.
Bob Dylan äußert sich in einem Gastbeitrag der „New York Times" zu Trumps 80. Geburtstag über die Vor- und Nachteile des Älterwerdens, verzichtet jedoch – anders als Mitbeiträger Robert De Niro – darauf, dem Präsidenten persönliche Ratschläge zu geben.
Antoni Gaudí verband architektonische Stile, prägte den katalanischen Modernisme und übernahm 1882 die Bauleitung der Basilika Sagrada Família in Barcelona, die auch fast 100 Jahre nach seinem Tod 1926 noch unvollendet ist.
Die Sagrada Família in Barcelona zieht anlässlich von Antoni Gaudís 100. Todestag erneut Aufmerksamkeit auf sich: Die Basilika verbindet als Wahrzeichen der Stadt Massentourismus mit aktiver Seelsorge.
Die Kunstkritik hat als kulturelle Instanz an Bedeutung verloren und sucht in einer ausdifferenzierten Öffentlichkeit nach ihrer Rolle, während Kunstmessen wie die Art Basel den Markt dominieren.
Andrea Bocelli singt gemeinsam mit David Guetta, Megan Thee Stallion und EJAE den offiziellen WM-Song „DNA" der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026, der Oper, Pop und elektronische Musik vereint.
Der chinesische Pianist Lang Lang feiert seinen 44. Geburtstag und gilt als einer der bekanntesten Klassikinterpreten weltweit, der seit seinem Durchbruch 1999 auch klassikferne Zuhörer erreicht und sich heute mit seiner Stiftung für Musikbildung von Kindern einsetzt.
Mehrere Country-Künstler wie Keith Urban und Charles Kelley entdecken Yacht Rock als musikalische Einflussquelle: Urban veröffentlichte mit „Flow State" ein Coveralbum des Genres, Kelley moderiert eine eigene Yacht-Rock-Sendung auf SiriusXM.
Olivia Rodrigos drittes Album „You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love" erzählt erstmals eine lineare Beziehungsgeschichte über 13 Tracks und verbindet New-Wave-Einflüsse der Achtziger mit modernem Pop, darunter ein Duett mit The-Cure-Frontmann Robert Smith.
Tyra Banks verklagt Netflix wegen Verleumdung und behauptet, ihr vierstündiges Interview für die „America's Next Top Model"-Dokuserie „Reality Check" sei durch selektiven Schnitt so manipuliert worden, dass falsche Vorwürfe gegen sie entstanden.
Das Michael-Jackson-Biopic „Michael" hat mit 911,9 Millionen Dollar weltweit den bisherigen Rekordhalter „Bohemian Rhapsody" überholt und ist damit das erfolgreichste Musik-Biopic aller Zeiten.
Während Trump auf dem South Lawn des Weißen Hauses ein kostspieliges UFC-Event als Geburtstagsfeier ausrichtet, veranstalten Künstler um Jane Fonda am 14. Juni in New York das Benefizkonzert „Rise Up Sing Out" zugunsten des Committee for the First Amendment.
George Michaels Album „Listen Without Prejudice Vol. 1" gilt als enttäuschend, weil es nach dem Megaerfolg „Faith" den künstlerischen Reifeanspruch seines Schöpfers widerspiegelte, aber die meisten Fans damit nicht abholte – weshalb es sich deutlich schlechter verkaufte.
Das Michael-Jackson-Biopic „Michael" hat mit 911,9 Millionen US-Dollar Einspielergebnis „Bohemian Rhapsody" als erfolgreichstes Musik-Biopic aller Zeiten überholt; mit dem Kinostart in Japan könnte bald die Milliardenmarke fallen.
Ringo Starr bestätigt in einem BBC-Interview, dass die Beatles nach „Abbey Road" weitere Alben planten und niemand in der Band das Album bewusst als letztes betrachtete.
Jerry Garcia und Robert Hunter, das Songwriter-Duo der Grateful Dead, schufen ab 1969 mit Alben wie „American Beauty" einen mythischen Americana-Sound, der psychedelische Kosmologie mit folkloristischem Storytelling verband.
Bei einem Konzertauftritt auf den Philippinen 1966 lösten die Beatles einen diplomatischen Eklat aus, weil sie eine Einladung von First Lady Imelda Marcos ablehnten und wurden daraufhin am Flughafen von einem Mob angegriffen und um ihre Konzerteinnahmen erpresst.
Quentin Tarantino bat Christoph Waltz, sein schauspielerisches Potenzial bei frühen Proben zu „Inglourious Basterds" zu verbergen und hielt ihn von gemeinsamen Proben mit Kollegen wie Brad Pitt fern, um die Mitdarsteller zu überraschen.