Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Wolfgang Schneider, langjähriger Vorstandsvorsitzender des Fonds Darstellende Künste, wurde beim ersten „Fonds.Salon" verabschiedet und betonte die gesellschaftliche Verantwortung des Theaters sowie die Notwendigkeit breiterer Zugänge zur Kultur.
Der Deutsche Multimediapreis mb21 sucht digitale, netzbasierte oder interaktive Projekte von Jugendlichen bis 25 Jahre zum Thema „Glow"; Einsendeschluss ist der 20. Juli 2026, Preisgelder umfassen 11.000 Euro.
Der f³ – freiraum für fotografie zeigt ab 22. Mai 2026 Arbeiten von Robert Lebeck, einem zentralen Vertreter der deutschen Nachkriegs-Fotoreportage, der für den Stern weltpolitische Ereignisse und den gesellschaftlichen Wandel der Bundesrepublik dokumentierte.
Die 9. Triennale der Photographie Hamburg findet vom 4. bis 14. Juni 2026 mit 279 internationalen Künstlern in acht Institutionen statt und steht unter dem Thema „Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other".
Das Fotofestival RAW in Worpswede feiert vom 3. Oktober bis 1. November 2026 sein zehnjähriges Jubiläum unter dem Motto „Zurück in die Zukunft" mit drei Ausstellungen zu Klimawandel, Fotokunst und Festival-Rückblicken in reduziertem Format.
Die Wüstenrot Stiftung und das Museum Folkwang vergaben vier mit je 10.000 Euro dotierte Förderpreise für Dokumentarfotografie an Elias Holzknecht, Victoria Jung, Aline Papenheim und Yana Wernicke, ausgewählt aus 108 Bewerbungen.
Die siebten CEWE Photo Awards sind gestartet: Bis zum 31. Mai 2027 können Amateurfotografen und Profis in zehn Kategorien Bilder einreichen und 1.000 Preise im Gesamtwert von über 250.000 Euro gewinnen.
Ein Streit um Kulturstaatsminister Wolfram Weimer gibt Anlass, die Bilanz des Amts über Jahrzehnte zu analysieren – zwischen Kulturförderung, Machtzuwachs und wachsender politischer Einflussnahme.
Mascha Schilinski gelang mit ihrem experimentellen Film „In die Sonne schauen" der internationale Durchbruch. Das Werk erzählt assoziativ von vier Mädchen auf einem Bauernhof über rund 100 Jahre hinweg und bricht bewusst klassische Erzählkonventionen auf.
Die Februar-Ausgabe der Literaturen stellt vier Sachbücher vor: Beckert und Richter analysieren den Kapitalismus, Mercier das menschliche Innenleben, Lepenies die Demokratie und Clark einen preußischen Skandal.
James Vanderbilts Spielfilm „Nürnberg" mit Russell Crowe als Hermann Göring zeigt den US-Militärpsychiater Douglas M. Kelley vor den Nürnberger Prozessen, scheitert laut Kritik jedoch an historischer Unschärfe, narrativem Wirrwarr und Klischees.
Autor Bernd Stegemann analysiert anhand der Fälle Collien Fernandes und des Buchhandlungspreises, wie linke Meinungsnetzwerke im Kulturbetrieb mit Doppelmaßstäben operieren und Kulturstaatsminister Weimer dabei regelmäßig unterliegt.
Das Stuttgarter Kammerorchester hat in der JVA Adelsheim mit inhaftierten Jugendlichen Rap und Klassik kombiniert und daraus die EP „Paradies" produziert, die soziale Reintegration durch Musik fördern soll.
Unternehmer und Komponist Lutz Schumacher startet ab 27. April 2026 eine Deutschland-Tournee mit seinem neu komponierten Bratschenkonzert, das nach erfolgreicher Uraufführung seiner ersten Sinfonie entstand und die Viola als Soloinstrument in den Mittelpunkt stellt.
Pianist Sofiane Pamart spricht über sein neues Album „Movie", seine Zusammenarbeit mit Künstlern wie Sia und Wyclef Jean sowie seine Praxis, jedes Konzert ohne feste Setlist zu spielen, um Publikum und Musik lebendig zu halten.
Die Schauspielerin Ursula Stampfli ist am 1. Mai 2026 im Alter von 74 Jahren in Frankfurt am Main gestorben. Sie wirkte u.a. an der Schaubühne Berlin unter Peter Stein und im Berliner Ensemble.
Klassik Radio verlost jeweils 2 Tickets für die Konzertreihe „Klassik Radio live in Concert 2026", bei der ein Orchester Filmmusik-Soundtracks live aufführt. Interessierte können per Fragebogen teilnehmen.
Die Süddeutsche Zeitung bespricht das Lesebuch „Berge" des Viechtacher Lichtung Verlags, in dem 25 Autoren das Thema Berg aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten – von bayerischen Gipfeln über Bergsteigen bis hin zu persönlichen Erlebnissen.
Interview über "Hinter drei Sonnenaufgängen".
Marianne Achs Roman „Dieses schmale Stück Himmel über Paris" (Lichtung Verlag) folgt Hannah, die sich nach 30-jähriger Ehe mit einem psychisch kranken Mann nach Paris zurückzieht, um über eine mögliche Trennung nachzudenken.
Beim Deutschen Theaterpreis DER FAUST diskutierten Gernot Wolfram, Malin Nagel und Viktor Schoner über Verführungsstrategien des Rechtspopulismus und die Rolle der Kultur als Gegenkraft – mit dem Appell zu mehr Mut und Selbstbewusstsein der Kulturschaffenden.
DPolG-Vize Manuel Ostermann, der gegen Jan Böhmermann klagt, trat kurz nach Bekanntwerden der Klage beim Konzert der umstrittenen Band Frei.Wild in Dortmund auf die Bühne und löste damit eine Debatte über seine politische Symbolwirkung aus.
Axel Springer-Chef Mathias Döpfner erklärt beim 90. Jubiläum des World Jewish Congress in Genf, warum er als Nichtjude überzeugter Zionist ist, und fordert angesichts weltweit wachsenden Antisemitismus eine Null-Toleranz-Politik sowie mehr Engagement aller Demokraten gegen Judenhass.
Mit „Das Boot" und dem Tatort „Reifezeugnis" schuf Wolfgang Petersen prägende Werke des deutschen Films, die ihm eine Karriere in Hollywood ermöglichten.