Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Bildende Kunst
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Der Künstlerverein Walkmühle in Wiesbaden zeigt vom 20. August bis 15. November 2026 die Gruppenausstellung »Urbs animalis«, die mit 24 internationalen Positionen das Verhältnis zwischen Tier und Mensch im urbanen Raum thematisiert.
Die Sandstein- und Märchenhöhle Walldorf bei Coburg gilt als eine der größten von Menschen geschaffenen Höhlen Europas und zeigt auf 65.000 Quadratmetern über 30 Märchenbilder.
Zum 100. Todestag von Claude Monet laden seine Wirkungsorte – Le Havre, Giverny und Paris – mit Sonderausstellungen und Installationen zur Spurensuche ein und beleuchten Leben und Werk des Impressionismus-Begründers.
Pierre Huyghes Einzelausstellung in der Fondation Beyeler in Riehen kombiniert KI-generierte Videoarbeiten, Roboter und Ameisenkolonien zu einer düsteren Rauminszenierung, die laut Kritik trotz technischer Innovationen über aufwendige Szenografie kaum hinauskommt.
Die Galerie d’Apollon ist wieder offen, neue Sicherheitsvorkehrungen sind getroffen – aber wo sind die Kronjuwelen? Ein Spaziergang durch den Louvre.
Edvard Munchs „Der Schrei" zeigt nicht einen schreienden Menschen, sondern eine von der Natur überwältigte Figur – ein Motiv, das der Autor angesichts aktueller Hitzerekorde und Waldbrände neu deutet.
Der Kunstverein KUN:ST International zeigt vom 29. August bis 20. September im Bergfried der Giechburg Scheßlitz unter dem Motto „Wie schön!" Werke von 19 Künstlerinnen und Künstlern in verschiedenen Stilrichtungen; der Eintritt ist frei.
Die Kunsthalle Tübingen zeigt von Oktober 2026 bis Februar 2027 über 200 Fotografien und Videos von Lars Eidinger im Dialog mit Werken aus der Haussammlung, darunter Positionen von Yves Klein, Joseph Beuys und Sigmar Polke.
Kunststudentin Marlene Wieder hat an der UdK Berlin eine Bildserie über Kühe entwickelt, inspiriert durch Aufenthalte auf einem dänischen Bauernhof, und setzt dabei Siebdruck ein, um den ihrer Meinung nach in der Kunst vernachlässigten Tieren Sichtbarkeit zu verschaffen.
Maria Franck-Marc wurde lange unterschätzt. Eine Ausstellung in Kochel zeigt die wahre Bedeutung der Künstlerin, die im Schatten ihres Ehemanns Franz Marc stand.
1986 erschienen mit „Maus", „Watchmen" und „The Dark Knight Returns" drei Werke gleichzeitig, die Comics als Kunstform in literarische Höhen katapultierten – 40 Jahre später gilt dieses Jahr als das bedeutendste in der Comic-Geschichte.
C/O Berlin zeigt vom 12. September 2026 bis 3. Februar 2027 eine umfassende Retrospektive der US-amerikanischen Künstlerin Carrie Mae Weems mit über 100 Fotografien, Videos und Installationen zu Identität, Repräsentation und gesellschaftlicher Macht.
Im Haus Emmaus in Auerbach zeigt Fotograf Simon Süß bis 30. September die Ausstellung „Fließende Vielfalt – die faszinierende Welt des Wassers in der Oberpfalz", initiiert von der Stadt Auerbach und dem Wasserwirtschaftsamt Weiden.
Ein Dokumentarfilm untersucht den weltweiten Van-Gogh-Kult als Fallstudie zur Legendenbildung und begleitet Experten, Fans und Künstler wie Ai Weiwei auf der Suche nach dem echten Vincent van Gogh.
Eine MDR/arte-Dokumentation beleuchtet jüdische Kunst in Europa gestern und heute, porträtiert Maler wie Moritz Daniel Oppenheim, Chaim Soutine und Lesser Ury und fragt, welche Rolle jüdische Identität für Künstler spielt.
Das Kunstmagazin WELTKUNST stellt die schönsten Ausstellungen im August vor, darunter Schauen zu Freilichtmalerei um 1800 in Winterthur, Frida Kahlo in London, Paul Signac in Potsdam sowie Maria Lassnig und Edvard Munch in Hamburg.
Clare Goodwin baut im Art Foyer der Helvetia ein Environment aus gefundenen Möbelteilen, Keramik, Tapeten und Sammlungswerken, das Wohnraumatmosphäre mit skulpturaler Assemblage verbindet und Fragen zu sozialem Gedächtnis und Zeitgeschmack aufwirft.
Augsburg gibt sich kraftvoll, kritisch, lustig – und mobil. Warum es sich lohnt, im Sommer einen Ausflug in die Fuggerstadt zu unternehmen.
Der israelische Street-Art-Experte Ettinger führt durch Tel Aviv und erklärt die lebendige, teils illegale Graffiti-Szene der Stadt, die politische Ereignisse, Alltagsgeschichten und Kunstkonflikte auf Hauswänden festhält.
Der Kulturförderverein Prien lädt am 8. August 2026 zu einem kostenlosen Kunstspaziergang durch die KunstZeit-Ausstellung ein, bei dem Kuratorin Ingrid Fricke ausgewählte Stationen mit über 80 beteiligten Künstlerinnen und Künstlern vorstellt.
Die Yayoi-Kusama-Retrospektive im Museum Ludwig Köln schließt mit über 450.000 Besuchern und bricht damit den bisherigen Rekord einer Edward-Hopper-Schau aus 2004/2005. Anschließend ist die Ausstellung ab Mitte September im Stedelijk Museum Amsterdam zu sehen.
Kinder der Grundschule Waischenfeld haben ein gemeinsames Kunstwerk zurückerhalten, das bei den Oberfränkischen Malertagen entstanden ist. Ein geeigneter Ausstellungsplatz dafür steht noch nicht fest.
Die Yayoi-Kusama-Ausstellung im Kölner Museum Ludwig verzeichnet mit über 450.000 Besuchern einen Rekord und übertrifft die bisherige Bestmarke von 360.000 aus dem Jahr 2005 – der Kommentar fordert die Politik auf, diesen Erfolg durch gezielte Investitionen in die Kölner Museumslandschaft zu verstetigen.
Ottmar Hörl hat 320 goldene Mozart-Plastiken im Salzburger Mirabellgarten aufgestellt, davon wurden bereits 86 gestohlen. Hörl erstattet Anzeige – weniger aus moralischen Gründen als weil das Finanzamt sonst eine Veräußerung annehmen würde.