Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Bildende Kunst
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Die tägliche Kulturrundschau bündelt Pressekritiken zu Kino, Kunst, Design, Theater, Literatur und Musik, darunter zum Exodus iranischer Filmschaffender, der Euroschein-Designabstimmung und den Verkaufsstrategien von Autorin Caroline Wahl.
Die Samerberger Künstlerin Edelgard Stuffer hat in Obereck eine gelbe Telefonzelle als Kunstinstallation aufgestellt, die ausschließlich für Selbstgespräche gedacht ist und ohne Anschluss oder Telefonnummer auskommt.
Das Priener Heimatmuseum zeigt zwei neue Ausstellungen: „Der Andere" präsentiert erstmals frühe, unbekannte Werke des Malers Rudolf Sieck, eine Studioausstellung würdigt das Illustrationswerk seiner Tochter Ingrid Sieck.
Der Kulturförderverein Prien am Chiemsee empfiehlt zwei Kunstausstellungen: „Garten im Licht" mit mehreren Mitgliedskünstlern ab 24. Juli in Gänsbach sowie „WasserKraft – BauSteineErden" von Stefania Peter ab 2. August im Industriemuseum Blaahaus in Kiefersfelden.
Barbara Schock-Werner und Joachim Frank stellen ihr Buch „Unser Schnütgen" vor, das 51 Meisterwerke des Kölner Museum Schnütgen vorstellt, darunter den elfenbeinernen Kamm des heiligen Heribert aus dem 9. Jahrhundert.
Beim Immling Festival zeigen Lilli Hartmann und Mikhail Edisherashvilli die Installation „Axis Mundi": eine begehbare Ausstellung mit Figuren, Texten und Symbolen der vier Elemente, die Besucher an Festivaltagen erkunden können.
Der isländische Fotograf Ragnar Axelsson zeigt im Kunstfoyer München 60 Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus Grönland, die den Klimawandel und das Verschwinden der traditionellen Inuit-Lebensweise dokumentieren. Die Ausstellung läuft bis 1. November, der Eintritt ist frei.
Zum 100. Geburtstag des Münchner Multikünstlers Klaus Netzle zeigt die Pop-up-Galerie Blumen21 vom 25. bis 30. Juli 2026 seine Gemälde, die Malerei mit Materialien wie Sand und Asphalt verbinden.
Der anhaltende Erfolg impressionistischer Ausstellungen erklärt sich laut Expertinnen durch hohen Wiedererkennungswert, Naturmotive und die Sehnsucht nach Problemlosigkeit – im Jubiläumsjahr von Claude Monets Tod widmen sich mehrere deutsche Museen der Epoche.
Das Olympiastadion Berlin zeigt vom 27. Juli bis 9. August 2026 in der Ehrenhalle ausgewählte Frontalporträts aus Martin Schoellers Serie „Close Up", präsentiert von CAMERA WORK, darunter Aufnahmen von Cate Blanchett, Bruce Springsteen und Dennis Hopper.
Die Gruppenausstellung „In der Luft" im Heidelberger Kunstverein untersucht anhand von Arbeiten u. a. von Louise Lawler, Yalda Afsah und Joshua Bonnetta das vielschichtige Verhältnis zwischen Mensch und Vogel – von Machtgefälle über Fürsorge bis zur Naturentfremdung.
Zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele stellen Aktivisten 150 Elstern mit den Namen der reichsten Deutschen im Festspielpark auf – als politisches Statement gegen Vermögensungleichheit und Anspielung auf Ottmar Hörls gescheitertes Rabenprojekt.
Münchens Galerien öffnen beim »Open Art Munich Gallery Weekend« ihre Türen. Wir verlosen zwei Übernachtungen im Hotel »Bayerischer Hof« sowie einen geführten Rundgang.
In Wien träumen Räume von gestern, Nürnberg lässt uns den Kopf verlieren und Oldenburg sucht die Wahrheit: sehenswerte Ausstellungen im August.
Hinter Schießscharten liegt ihr Atelier, im alten Pferdestall trocknet ihre Wäsche: Seit 52 Jahren sind die Künstler Josef und Christine Schneider in der längsten Burg der Welt zu Hause. Wie lebt es sich dort, wo jährlich Hunderttausende Touristen vorbeiziehen?
Die Wanderausstellung „Wasser – Quelle des Lebens" wird am 28. Juli 2026 im Annahof Augsburg eröffnet und ist bis 27. September 2026 zu sehen. Sie beleuchtet per Fotoreportagen das Element Wasser als Lebensgrundlage, spirituelles Symbol und globale Ressource.
Das Kölner Künstlerduo Angie Hiesl und Roland Kaiser zeigt mit der Performance „No Go" am Deutzer Bahnhof eine körperlich-politische Auseinandersetzung mit Ausgrenzung, Kontrolle und Grenzen – mithilfe von Zäunen, Megafonen und vier Performern im öffentlichen Raum.
Das Klostermuseum Ottobeuren zeigt vom 1. August bis 1. November 2026 die Sonderausstellung „Holz Wort Sinn" mit Holzskulpturen des Bildhauers Hannes Häntsch, die biblische Erzählungen mit gegenwärtigen Lebensfragen verknüpfen.
Die Leica Galerie Heidelberg zeigt aktuell rund 30 Werke von Elliott Erwitt; am 29. Juli 2026 hält Fotospezialistin Simone Klein dort einen Vortrag über das Sammeln von Fotografie und die Wertbemessung von Abzügen.
Die Sonderausstellung „Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke" im Schloss Wilhelmshöhe in Kassel ist noch bis zum 9. August 2026 zu sehen und beleuchtet mit internationalen Leihgaben Rembrandts Etablierung als Künstler und Marke in Amsterdam.
Die Kulturstiftung Schloss Agathenburg übernimmt 2026 die Organisation des Jugendkunstpreises „kunsttalente" für 15- bis 21-Jährige aus dem Landkreis Stade; die Bewerbungsphase läuft vom 5. September bis 4. Oktober 2026.
Kim Koplins Thriller „Die Toten von Morgen“
Die Ausstellung „Tempesta" in der Fondation Fernet-Branca zeigt Installationen und Videos internationaler Künstler, die Klassenzugehörigkeit, körperlichen Verfall und gesellschaftliche Leerstellen durch Abwesenheit und Fehlstellen sichtbar machen.
Künstler Vic B. zeigt am 30. August 2026 im Drunken Monkey Augsburg eine Einzelausstellung mit Werken aus 25 Jahren künstlerischem Schaffen, darunter Buchillustrationen, Marionetten, Tattoos und Plakate.