Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Diversität & Repräsentation
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Das ZDF sagte einen geplanten Auftritt von Danger Dan und Igor Levit in der Sendung „Die Anstalt" kurzfristig ab, weil ihr Song „Keine Angst" angeblich gegen Programmrichtlinien verstoße. Die Kolumne sieht darin ein Beispiel für autoritären Druck auf Kunstfreiheit.
Antisemitismus an deutschen Hochschulen wächst laut Autorin von innen heraus: Lehrpläne, Studierende und Mitarbeitende tragen israelbezogenen Antisemitismus mit, während Hochschulleitungen seit dem 7. Oktober 2023 weitgehend untätig bleiben.
In Penzberg weisen Schilder an den Ortseingängen erstmals neben katholischen und evangelischen Gottesdienstzeiten auch auf das Freitagsgebet der Moschee hin. Die Stadt bezeichnet dies als Zeichen für interreligiösen Dialog und gelebte Ökumene.
Bill Kaulitz berichtet in einem Interview von queerfeindlichen Übergriffen und körperlichen Attacken während seiner Jugend im Raum Magdeburg, die ihn bis heute begleiten. In der dritten Staffel von „Kaulitz & Kaulitz" kehrt er mit Bruder Tom an seinen Heimatort zurück.
Der queer-jüdische Verein Keshet feiert in Berlin zum siebten Mal den Pride-Schabbat in der Neuen Synagoge, bei dem über 150 Gäste jüdische und queere Identität gemeinsam leben – unter erheblichen Sicherheitsvorkehrungen.
Eine Berliner Senatsstudie belegt, dass Antisemitismus in der queeren Community seit den Hamas-Terrorangriffen vom 7. Oktober 2023 zugenommen hat. Die monatelang verzögerte Veröffentlichung des Dossiers löst politische Kritik aus.
Gloria von Thurn und Taxis hat sich von der exzentrischen „Punk-Prinzessin" der 1980er Jahre zur Vernetzerin zwischen katholischem Traditionalismus und internationalem Rechtskonservatismus entwickelt, mit Kontakten zu Steve Bannon, AfD-Politiker:innen und Viktor Orbán.
Maren Kroymann beschreibt Frauenfeindlichkeit und Sexismus als langjährigen Alltag im deutschen Fernsehen und wirkt am Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht" mit, der die Rolle von Frauen im deutschen Unterhaltungsfernsehen beleuchtet.
Ein Mann aus Vogtsburg am Kaiserstuhl schildert seinen sieben Jahre dauernden Weg zur Konversion zum Judentum 1998 und sein heutiges Engagement im Bildungsprogramm „Meet a Jew", bei dem er Schüler über jüdisches Leben aufklärt.
Ein Ausschnitt aus „Wetten, dass..?“ von 1996 entfacht neue Diskussionen. Auch heute noch erinnert sich die betroffene Schauspielerin nur ungern an ihren Moment an der Seite von Thomas Gottschalk zurück.
Beim Ökumene-Tag der traditionellen Annabergwallfahrt in Sulzbach-Rosenberg predigt am 24. Juli Pfarrerin Rebecca Scherf, Ökumene-Referentin der bayerischen evangelischen Landeskirche; das Annabergfest zieht jährlich Tausende Pilger an.
Hella von Sinnen kritisiert Dieter Nuhr scharf für einen Witz über Femizide in seiner ARD-Sendung und wirft ihm Verharmlosung von Frauenhass vor. Ein Dokumentarfilm beleuchtet parallel den Sexismus in der deutschen Showbranche der vergangenen Jahrzehnte.
Studierende des Mozarteums kritisieren die neue Dirigierprofessur von Christian Thielemann: Die Klasse nahm ausschließlich männliche Bewerber auf, und bereits eingeschriebene Studierende mussten sich neu bewerben. Rektorin Constanze Wimmer verteidigt das Vorgehen, räumt jedoch Kommunikationsfehler ein.
Gegen den Schweizer Comedian Hamza Raya ist wegen seiner Videoreihe „Jude vs. Araber", die er gemeinsam mit dem Schweizer-Israeli Sam Friedman produziert, eine Strafanzeige wegen möglichen Verstoßes gegen die Antirassismus-Strafnorm eingegangen.
Die Schweizer Sängerin Milune drehte ihr Musikvideo „You believe in Jesus, I believe in Pussy" ohne Genehmigung in der Basilika St. Emmeram in Regensburg und löste damit Kritik aus – auch aus der queeren Community.
Yuki Ronen Schmidt vom Verein Miphgasch/Begegnung erklärt, wie der Verein seit 30 Jahren an Berliner Schulen Workshops zu Antisemitismus, Religion und Begegnung anbietet und warum persönliche Offenheit der Referierenden Glaubwürdigkeit schafft.
Die in Basel lebende Russin Inna E. übersprüht antisemitische und anti-israelische Graffitis im öffentlichen Raum, nachdem behördliche Interventionen nach dem 7. Oktober 2023 oft wirkungslos blieben – dabei bewegt sie sich juristisch in einer Grauzone.
Die Gesangbuchkommission der EKD betont, dass die vorläufige Liederliste für das neue Evangelische Gesangbuch noch keine endgültigen Entscheidungen enthält, nachdem Theologinnen Lieder von Autorinnen mit als diskriminierend bewerteten Positionen kritisiert hatten.
Campino kritisierte bei der Abschiedsgala der Toten Hosen im Berliner Olympiastadion die Pläne für ein zentrales Abschiebezentrum; Polizeigewerkschafter Manuel Ostermann widersprach ihm öffentlich auf X und löste damit eine polarisierte Netzdebatte aus.
Die inklusive Freizeitgruppe "Brügg'nbauer" der Evangelischen Jugend Nürnberg erhält den Bürgerpreis des Bayerischen Landtags in der Kategorie "Inklusion" und damit 9.000 Euro; die Preisverleihung findet am 29. Oktober in München statt.
Lizzo spricht in einem Interview über ihren Gewichtsverlust aus gesundheitlichen Gründen, die anschließende Gewichtszunahme und den gesellschaftlichen Druck auf Frauen im Rampenlicht, den sie als systematische Unterdrückung kritisiert.
Der Pfarrer der äthiopisch-orthodoxen Gemeinde St. Gabriel München bezeichnet den politischen Widerstand gegen den geplanten Kauf der evangelischen Nazarethkirche als „Schock" und betont, seine Gemeinde wolle das Gotteshaus als Kirche erhalten.
Zu seinem Abschied spricht der 66-Jährige über seine persönliche Zerreißprobe, die Klugheit von Frauen und seine andauernde Expedition zu sich selbst.
Die Auszubildende zur Pflegefachfrau verbindet bayerische Trachtentradition mit farbenfrohen Stoffen aus ihrer ugandischen Heimat. Elizabeth will diese besondere Mischung beim Wiesn-Madl-Wettbewerb 2026 auf die Wiesn bringen.