Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Erinnerungskultur
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Die Wanderausstellung „Rechtsterrorismus. Verschwörung und Selbstermächtigung 1945 bis heute" des Memorium Nürnberger Prozesse ist ab 12. Juni in der Dokumentation Obersalzberg zu sehen und beleuchtet Geschichte, Ideologie und Opferperspektiven rechtsterroristischer Gewalt in Deutschland.
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Die SED-Landesbeauftragten fordern alle 16 Bundesländer auf, die UNESCO-Welterbe-Nominierung des Grünen Bandes zu unterstützen, das als 1.400 km langer Erinnerungs- und Naturraum entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze seit 2024 auf der deutschen Nominierungsliste steht.
Nach dem Tod von Rektor Pater Rudolf Welscher steht das Oblatenkloster Kronach vor einer ungewissen Zukunft: Der einzig verbliebene Ordensvertreter Pater Alfons Schüling ist 88 Jahre alt, Nachwuchs fehlt.
Kabarettist Dieter Nuhr erhält den Leo-Baeck-Preis 2026 des Zentralrats der Juden in Deutschland für seinen Mut, Antisemitismus auch in linken und progressiven Milieus offen zu benennen.
Der Zentralrat der Juden verleiht dem Kabarettisten Dieter Nuhr den Leo-Baeck-Preis 2026 für seinen Einsatz gegen Antisemitismus und Doppelstandards in der Medienberichterstattung über Israel.
Ein unbekannter Täter hat in der Würzburger Augustinerkirche eine Goldwand mit Herzen und Liebesschriftzügen beschmiert und damit einen Sachschaden von rund 2.000 Euro verursacht. Die Polizei sucht Zeugen.
Yad Vashem eröffnet innerhalb der nächsten drei Jahre sein erstes Bildungszentrum außerhalb Israels am Münchner Karolinenplatz, eine weitere Außenstelle entsteht in Leipzig.
Die Unterlimpurger Synagogenvertäfelung von 1738/39, bemalt vom Wanderkünstler Elieser Sussmann mit Tieren, Ranken und Hebräischtext, gilt als bedeutendes Zeugnis jüdischer Volkskunst und ist im Hällisch-Fränkischen Museum Schwäbisch Hall zu sehen.
Kabarettist Dieter Nuhr erhält den Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden und kritisiert im Interview den wachsenden Antisemitismus, den er auch in Teilen der politischen Linken verortet.
Pfarrer Karl Alt begleitete Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst am 22. Februar 1943 in Stadelheim seelsorgerlich bis zu ihrer Hinrichtung durch die Guillotine und beerdigte sie zwei Tage später auf dem Friedhof am Perlacher Forst.
Initiativen aus Südniedersachsen planen Proteste gegen einen AfD-Parteitag des Kreisverbands Northeim, der am 19. Juni in der Moringer Stadthalle – zehn Meter vom ehemaligen KZ-Gelände entfernt – stattfinden soll.
Die evangelische Kirchengemeinde Nähermemmingen feiert das 600. Weihejubiläum der Marienkirche mit einem ökumenischen Gottesdienst, an dem Landesbischof Christian Kopp und Bischof Bertram Meier teilnehmen, sowie einem Festwochenende mit Konzerten und Führungen.
Der Lernort Obersalzberg zeigt ab 12. Juni die Wanderausstellung „Rechtsterrorismus. Verschwörung und Selbstermächtigung 1945 bis heute" des Memorium Nürnberger Prozesse, die historische und aktuelle Formen rechtsterroristischer Gewalt beleuchtet und Opferperspektiven in den Mittelpunkt stellt.
Der belarusische Schriftsteller Alhierd Bacharevič warnt vor einem Dritten Weltkrieg und kritisiert, dass der Westen Russlands imperiale Expansionspolitik zu lange ignoriert habe.
Mexikos Kulturministerium fordert einen Stopp der Versteigerung von 80 mexikanischen Artefakten in Colorado, da diese nach mexikanischem Recht Staatseigentum sind und deren Ausfuhr seit 1827 verboten ist.
Im Alten Gasteig München feiert das Jugend-Kunstprojekt „Und dennoch morgen" Premiere: Es verbindet NS-zeitliche Zeugnisse, ein neues Werk von Komponist Mathias Rehfeldt und Jugendliche der Janusz Korczak Akademie zu einer Inszenierung gegen Antisemitismus.
Das Georg Kolbe Museum restituierte den „Tänzerinnen-Brunnen" (1922) an die Erben des jüdischen Unternehmers Heinrich Stahl, der das Werk in der NS-Zeit unter Zwang verkaufen musste. Bei der anschließenden Auktion bei Grisebach Berlin erzielte die Skulptur einen Weltrekordpreis von 4,98 Millionen Euro.
Regensburg richtet den bundesweiten Welterbetag aus und feiert das 20-jährige Jubiläum seiner Altstadt als Unesco-Welterbestätte. Bayern besitzt insgesamt zehn Welterbestätten, darunter seit 2025 die Königsschlösser Ludwigs II.
Regensburg richtet den bundesweiten Welterbetag aus und feiert gleichzeitig das 20-jährige Jubiläum seiner UNESCO-Altstadt mit Führungen und Präsentationen aller bayerischen Welterbestätten.
Das vor einem Jahr eröffnete Museum auf dem Gelände von Oskar Schindlers ehemaliger Fabrik im tschechischen Brnenec erhält künftig Unterstützung regionaler Politiker, die finanzielle Hilfe und ein gemeinsames Informationszentrum in Aussicht stellen.
Unbekannte stahlen bei einem Einbruch in eine Flensburger Geigenbau-Werkstatt rund 60 Geigen und zwei Celli im Wert von etwa 100.000 Euro. Die Polizei sucht Zeugen.
Der Berliner Senat hat beschlossen, einen Abschnitt der Dorotheenstraße in Mitte in Yad-Vashem-Straße umzubenennen. Die Umbenennung ist zum 20. Januar 2027, dem 85. Jahrestag der Wannseekonferenz, geplant.
Zum 140. Todestag von König Ludwig II. gedenken Wittelsbacher und König-Ludwig-Vereine an der Votivkapelle in Berg am Starnberger See; der „Märchenkönig" gilt bis heute als zentrale Identitätsfigur Bayerns.