Pressespiegel
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Thema: Erinnerungskultur
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Behandelt in 2 Quellen
Bei einer Gedenkveranstaltung der Bayreuther Festspiele rief Publizist Michel Friedman zum offenen Umgang mit der NS-Vergangenheit des Festivals auf und forderte eine neue Phase der Erinnerungsarbeit.
- Michel Friedman in Bayreuth: Neue Ära der Aufarbeitung beginntansehen ↗Jüdische Allgemeine26.07.2026
Bei der Gedenkveranstaltung „Verstummte Stimmen" der Bayreuther Festspiele rief Publizist Michel Friedman zur öffentlichen Aufarbeitung von Wagners Antisemitismus und den NS-Verstrickungen der Familie Wagner auf und warnte vor wachsendem Rechtsextremismus in Deutschland.
- Friedman bei Bayreuther Festspielen: Neue Ära der Aufarbeitung beginntansehen ↗Sonntagsblatt (Bayern)26.07.2026
Michel Friedman rief bei einer Gedenkveranstaltung der Bayreuther Festspiele eine neue Ära der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit aus und forderte die Verteidigung der Demokratie gegen Rechtsextremismus.
Der jüdische Publizist tritt im Festspielhaus auf und spricht über die Nazi-Vergangenheit. Katharina Wagner hatte den Termin zunächst abgesagt.
Michel Friedman warnt in einer Rede im Bayreuther Festspielhaus vor zunehmendem Antisemitismus und einer Schwächung der Demokratie in Deutschland.
Michel Friedman hält bei den Bayreuther Festspielen eine Rede, in der er Wagners Antisemitismus, Bayreuths NS-Vergangenheit und den aktuellen Anstieg von Judenhass thematisiert und eine Dauerausstellung im Festspielhaus fordert.
Beim 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele forderte Leiterin Katharina Wagner eine kritische Erinnerungskultur gegenüber der NS-Verstrickung der Festspiele; Publizist Michel Friedman rief zu demokratischem Engagement gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck auf.
Richard Wagner, der große Komponist und glühende Judenhasser – das gehört zur Identität Deutschlands. Welche Verantwortung ergibt sich daraus? Die Rede im Wortlaut.
Eine Delegation aus dem brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso, darunter sechs Bororo-Angehörige, besuchte erstmals den fränkischen Geburtsort des 1976 ermordeten Salesianerpaters Rudolf Lunkenbein in Döringstadt, um dessen 50. Todestag zu gedenken.
Das Wallfahrtsmuseum Gößweinstein zeigt bis Januar 2027 eine Sonderausstellung über Wallfahrt und Tourismus in der NS-Zeit von 1933 bis 1945, konzipiert von der Uni-Bayreuth-Masterstudentin Lea Mahn.
Mehr als 300 Schüler des Gymnasiums Geretsried haben an einem Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Michael Bergmann teilgenommen.
Zum 150. Jubiläum führen die Bayreuther Festspiele erstmals Wagners „Rienzi" auf – als Mahnmal gegen Rechtsradikalismus – und gedenken mit Veranstaltungen jüdischer Musiker, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden.
Katharina Wagner hat zur Eröffnung des Jubiläums 150 Jahre Bayreuther Festspiele ein klares Bekenntnis gegen Antisemitismus, Rassismus und Verharmlosung der NS-Geschichte abgelegt und Michel Friedman als Gast zur Gedenkveranstaltung „Verstummte Stimmen" begrüßt.
Das Unesco-Welterbe-Komitee hat das palästinensische Dorf Sebastia im Westjordanland im Eilverfahren als Weltkulturerbe und gleichzeitig als bedrohtes Welterbe eingestuft, da Israel Enteignungen und eine Umgestaltung der archäologischen Stätte plant.
Salman Rushdie hat in einem Terrorismus-Prozess vor einem Bundesgericht in Buffalo erneut über das Attentat von 2022 ausgesagt. Der Täter soll ihn zur Ausführung einer iranischen Fatwa angegriffen haben.
Lange war der Geburtsort von Adolf Hitler ein Wallfahrtsort für Neonazis. Nun wurde das Gebäude neu besetzt – die Hoffnung ist groß, den Mythos endgültig zu begraben.
Zum 50. Todestag von Kardinal Julius Döpfner beleuchtet ein Rückblick seine prägende Rolle beim Zweiten Vatikanischen Konzil und in der deutschen Nachkriegskirche, aber auch Missbrauchsversagen und seine Vertuschung der Kriegsverbrecher-Vergangenheit von Weihbischof Defregger.
Angehörige von NS-Verfolgten und Organisationen fordern, den Regensburger Dachauplatz – einst Zentrum der NS-Macht – zu einem zentralen Gedenkort umzugestalten. Die Stadt Regensburg sucht dagegen weiterhin erfolglos nach einem alternativen Standort für ein solches Erinnerungsprojekt.
Der israelische TV-Moderator Haim Yavin, der von 1968 bis 2008 die Nachrichtensendung „Mabat le-Chadaschot" auf Kanal 1 moderierte, ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Der Protestkünstler Ze'ev Engelmayer würdigte ihn als prägenden „nationalen Anker" der israelischen Fernsehgeschichte.
Die Bundeswehr renoviert die Generaloberst-Beck-Kaserne in Sonthofen, einst NS-Ordensburg, für ABC-Abwehr und Sportschule. Historiker erforschen die NS-Geschichte und Demokratieentwicklung.
Eine Regensburger Initiative aus Vereinen, Gewerkschaften und NS-Opfer-Nachkommen fordert einen gemeinsamen zentralen Gedenkort am Dachauplatz, dem ehemaligen NS-Zentrum der Stadt. Oberbürgermeister Burger reagiert verhalten, die Stadtratsfraktionen sind gespalten.
Der jüdische Feiertag Tu beAw (15. Aw) gilt laut Talmud als freudiger Tag, an dem die Töchter Jerusalems in weißen Leihgewändern in Weinbergen tanzten und Männer Bräute suchten – er entwickelte sich zum traditionellen Schidduch-Tag.
Ein 20-jähriger Syrer soll in Höchberg bei Würzburg einen 65-Jährigen wegen einer Israelfahne schwer verletzt haben. Zentralratspräsident Josef Schuster warnt vor zunehmender antisemitischer Gewalt auf Rekordniveau.
Bayreuth ergänzt die Straßenschilder der Richard-Wagner-Straße und der Cosima-Wagner-Straße mit dem Zusatzhinweis „Umstrittene Persönlichkeit aufgrund seiner antisemitischen Haltung", um die Namensträger historisch einzuordnen, ohne die Straßen umzubenennen.
München gedachte mit einer Feier der neun Opfer des rassistischen OEZ-Anschlags vom 22. Juli 2016, zehn Jahre nach der Tat. Bundespräsident Steinmeier betonte die gesamtgesellschaftliche Bedeutung, während Hinterbliebene Aufklärung und einen Untersuchungsausschuss forderten.