Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Film & Fotografie
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Der finnische Film *Tell Everyone* von Regisseurin Alli Haapsalo zeigt eine Frau im Jahr 1898, die wegen einer Menstruationserkrankung in eine Irrenanstalt eingewiesen wird, und thematisiert weibliche Solidarität sowie das Unverständnis gegenüber Frauenkrankheiten.
Universal und DreamWorks haben das Spin-off „Donkey" für den 30. Juni 2028 angekündigt, in dem Eddie Murphy erneut die Vorgeschichte von Shreks Esel vertont.
„Jackass: Best and Last" vereint Greatest-Hits-Archivmaterial mit neuen Stunts und markiert den offiziellen Abschied von Johnny Knoxville und seiner Crew nach fast 30 Jahren körperbetonter Komödie.
Der geniale, unverschämte, großartige Komiker Mel Brooks wird 100 Jahre alt. Aber statt sich zur Ruhe zu setzen, hat er einen neuen Film gedreht, der nächstes Jahr ins Kino kommt: „Spaceballs: The New One“.
Der Bezirk Schwaben hat den Fotopreis 2026 unter dem Motto „Sound of Schwaben" verliehen: Peter Hildebrand aus Pfronten gewann mit einem Alphorn-Foto den ersten Platz. Rund 70 Aufnahmen sind bis Februar 2027 im Museum KulturLand Ries in Maihingen ausgestellt.
Die Locarno Filmfestspiele verleihen der belgischen Schauspielerin Virginie Efira bei ihrer 79. Ausgabe den Leopard Club Award, den sie am 7. August anlässlich der Vorführung ihres Films „All of a Sudden" entgegennimmt.
Veronica Ferres gehört zu den 529 Filmschaffenden, die die Academy of Motion Picture Arts and Sciences als neue Mitglieder einlädt und damit künftig bei der Oscar-Vergabe abstimmen dürfen.
ZDF und BBC setzen die Dreharbeiten zur Beatles-Serie "Hamburg Days" fort, nachdem Schauspielerin Luna Jordan verstorben war. Die Rolle der Astrid Kirchherr übernimmt nun Lea Drinda; die Dreharbeiten laufen bis Ende August.
Die KiKa-Serie "Schloss Einstein" dreht aktuell ihre Jubiläums-30. Staffel, in der Fußballprofi Alexandra Popp eine Gastrolle übernimmt und ehemalige Serienfiguren zurückkehren; die neuen Folgen sind ab Frühjahr 2026 zu sehen.
Beim Filmfest München feiert „Zwischenwelten" Premiere – der erste Münchner „Tatort" mit Carlo Ljubek und Ferdinand Hofer als neuem Ermittlerduo, nachdem Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec als Batic und Leitmayr in den Ruhestand gegangen sind.
„Die Ältern“, „Crime 101“ und „Dead of Winter - Eisige Stille“: Das sind die DVDs und Blu-rays der Woche.
Regina Schilling verbindet in ihrem Dokumentarfilm Archivmaterial und Texte mit Spielszenen zu einem vielschichtigen Porträt der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann – ab Sommer im Kino.
Craig Gillespies "Supergirl" (ab 25.06.2026 im Kino) mit Milly Alcock als Kara Zor-El überzeugt mit actionreichen Szenen und vielschichtiger Hauptfigur, bleibt aber trotz feministischer Ambitionen in einigen Klischees verhaftet.
Ein Ranking präsentiert die zehn besten Serien der 2000er-Jahre, darunter „The Office (UK)" und „Arrested Development", mit ausführlichen Begründungen zu Inhalt, Form und Bedeutung der Werke.
Der Supergirl-Film mit Milly Alcock überzeugt als DC-Reboot durch eine vielschichtige Darstellung von Kara Zor-El, auch wenn Jason Momoas Lobo-Auftritt als schwächstes Element gilt.
Mit „Superman“ sah es so aus, als komme das DC-Franchise endlich auf eine bessere Spur. „Supergirl“ allerdings macht mit einem faulen Kniff alles wieder kaputt.
Die FSK verweigert Uwe Bolls neuem Actionthriller „Citizen Vigilante" mit Armie Hammer die Freigabe, da der Film als Aufruf zur Gewalt gegen Migranten interpretiert werden könnte. Boll bezeichnet dies als Zensur.
Der neue DC-Film "Supergirl" unter Regie von Craig Gillespie verbindet Space-Western, Roadmovie und Superhelden-Action zu einem emotionalen Blockbuster, in dem Milly Alcock Kara Zor-El als traumatisierte Kryptonierin auf der Suche nach Identität und Heilung verkörpert.
Der Horrorfilm „Obsession – Du sollst mich lieben" von Regisseur Curry Barker startet am 25. Juni in Deutschland und hat weltweit bereits über 330 Millionen US-Dollar eingespielt – bei einem Budget von maximal 750.000 Dollar.
Im Horrorfilm „Obsession" (USA 2025) benutzt der verklemmte Bear einen magischen Wunschzweig, um die Liebe seiner Freundin Nikki zu erzwingen – mit verstörenden Folgen. Regisseur Curry Barker liefert unruhiges, tonlich inkonsistentes Horrorkino, das von seinen beiden Hauptdarstellern getragen wird.
Bi Gans „Resurrection", mit dem Prix Spécial in Cannes ausgezeichnet, erzählt in vier traumartigen Episoden von einem „Deliranten", der durch ein Jahrhundert chinesischer Geschichte reist und dabei die sechs buddhistischen Sinnesgrundlagen erkundet.
Der ehemalige Filmvorführer Ekkehard Gutmann teilt seine Archivschätze zur Coburger Kinogeschichte der 1960er- und 70er-Jahre, darunter Erinnerungen an Begegnungen mit Stars wie Uschi Glas und Gert Fröbe sowie die Landung eines Original-James-Bond-Helikopters.
Die deutsche Netflix-Saison 2025/26 zeigt eine gemischte Serienperformance – „Unfamiliar" erzielte international starke Zahlen, dominierte aber nicht im Heimatmarkt – während deutsche Filme wie „Brick" und die Haftbefehl-Doku große Erfolge verzeichneten.
Seriesly Berlin findet vom 14. bis 17. September 2026 zum dritten Mal statt und ergänzt sein Programm aus Conference, Premieres und Pitches um drei neue Initiativen zu kreativer Freiheit, europäischen Koproduktionen und Creator-IP.