Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Film & Fotografie
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Die Serie „Queen Silvia" mit Alicia von Rittberg und Edvin Endre über die Liebesgeschichte von Silvia Sommerlath und Carl Gustaf erscheint ab Frühjahr 2027 auf Prime Video – das reale Königspaar lehnt das Projekt öffentlich ab.
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Steven Spielbergs neuer Film „Disclosure Day" hat am Startwochenende weltweit 93 Millionen US-Dollar eingespielt – deutlich mehr als die erwarteten 35 Millionen – und damit seinen besten Kinostart seit „Ready Player One" (2018) erzielt.
Olivia Rodrigo veröffentlicht das Musikvideo zur Single „Stupid Song", gedreht im Central Park und einem Berliner Spätkauf, als zweiten Track ihres dritten Albums „You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love".
Die Horrorfilme „Backrooms" (Regie: Kane Parsons, 21) und „Obsession" (Regie: Curry Barker, 26) brechen Kassenrekorde für A24 und Focus Features und befeuern eine Debatte, ob YouTube-sozialisierte Gen-Z-Filmemacher das Kino dauerhaft verändern.
Das Stabi Kulturwerk in Berlin zeigt mit „Im Rhythmus der Großstadt" eine Gruppenausstellung zur Berliner Pressefotografie, die 100 Jahre Stadtgeschichte von der Weimarer Republik bis zur geteilten Stadt dokumentiert – mit Werken von vier Fotografen bis 20. Dezember 2026.
Angela Schanelecs neuer Film „Meine Frau weint" begleitet eine Handvoll Menschen, darunter das Paar Thomas und Laura, über einige Tage in Berlin und kreist dabei um Fragen von Beziehung, Sprache und Einsamkeit.
Das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz eröffnet am 12. Juni 2026 mit dem Film „Wilma will mehr" seinen Kultursommer-Freiluftkino-Reihe vor dem Zechen- und Badehaus Brieske; weitere Freiluftkino-Abende folgen bis August an verschiedenen Museumsstandorten.
Das Michael-Jackson-Biopic „Michael" hat mit 911,9 Millionen Dollar weltweit den bisherigen Rekordhalter „Bohemian Rhapsody" überholt und ist damit das erfolgreichste Musik-Biopic aller Zeiten.
Das Michael-Jackson-Biopic „Michael" hat mit 911,9 Millionen US-Dollar Einspielergebnis „Bohemian Rhapsody" als erfolgreichstes Musik-Biopic aller Zeiten überholt; mit dem Kinostart in Japan könnte bald die Milliardenmarke fallen.
Quentin Tarantino bat Christoph Waltz, sein schauspielerisches Potenzial bei frühen Proben zu „Inglourious Basterds" zu verbergen und hielt ihn von gemeinsamen Proben mit Kollegen wie Brad Pitt fern, um die Mitdarsteller zu überraschen.
Paramount wirft Netflix vor, den geplanten Zusammenschluss mit Warner Bros. durch eine Hinterkampagne zu sabotieren. Die BBC schreibt die Produktion von „Doctor Who" neu aus, nachdem Showrunner Russell T Davies und Bad Wolf das Projekt verlassen haben.
Frank Plasberg legt nach rund zwei Jahrzehnten den Jury-Vorsitz und die Moderation des Bremer Fernseh- und Digitalpreises nieder, um sich neuen Projekten zu widmen. Eine Nachfolge wird später bekanntgegeben.
Die Kulturzeit vom 12. Juni 2026 zeigt Francis Fukuyama im Gespräch über sein neues Buch, in dem er seine These vom „Ende der Geschichte" revidiert und mit den USA abrechnet. Weitere Themen sind der Tod David Hockneys sowie die Schweizer Volksinitiative zur Begrenzung der Einwohnerzahl.
Für Christopher Nolans Kinofilm „The Odyssey" entwickelte Komponist Ludwig Göransson einen auf antiken griechischen Instrumenten basierenden Score, darunter rekonstruierte Nachbildungen von Aulos und Lyra, die anhand historischer Quellen erarbeitet wurden.
Angela Schanelecs neuer Film „Meine Frau weint" begleitet eine Handvoll Menschen rund um Berlin, darunter das Paar Thomas und Laura, und kreist um Fragen des Zusammenlebens, Einsamkeit und Beziehung.
Jörg Winger, ehemaliger UFA-Produzent und Showrunner von „Deutschland 83", übernimmt als Geschäftsführer die deutschen Produktionsaktivitäten von Dynamic Television und hat bereits drei Serienentwicklungen gestartet, darunter einen ZDF-Thriller.
Auf der Seriencamp Conference präsentierten Macher fünf kommende Serien im Format „Work in Progress", darunter den Netflix-Thriller „Die Falle" vom „Liebes Kind"-Team, die Prime-Video-Fortsetzung „Perfekt zusammen" sowie drei ZDF-Produktionen.
Eine dreiteilige ARD-Doku rekonstruiert den Juwelendiebstahl vom 25. November 2019 im Dresdner Grünen Gewölbe und die Ermittlungen der SOKO „Epaulette", die zum Prozess gegen Mitglieder des Remmo-Clans führten.
Die ARD-Fantasyserie „All Heroes Are Bastards" feierte beim Seriencamp Weltpremiere und erzählt von den ersten Superhelden mit Migrationshintergrund der deutschen Filmgeschichte, eingebettet in sozialkritische, humorvolle Gesellschaftssatire einer dystopischen Nahzukunft.
RTL und SRG verfilmen Johanna Spyris „Heidi" als Serie mit Neah Hefti in der Titelrolle sowie Heike Makatsch, Christian Kohlund und Charly Hübner im Ensemble; die Ausstrahlung ist für 2027 geplant.
Rosa von Praunheim, Regisseur und Queer-Aktivist, provozierte mit rund 150 Filmen die Mehrheitsgesellschaft und outete prominente Homosexuelle gegen deren Willen. Er starb am 17. Dezember 2025 im Alter von 83 Jahren.
Die Funk-Serie „GymBros" (NDR, RBB) beleuchtet ab Ende 2026 in 24 Kurzfolgen die psychischen Probleme junger Männer – ADHS, Depressionen und Body-Image-Störungen – mit Humor im Setting eines Fitnessstudios.
Die BR-Dokumentation von Michael Bauer porträtiert Hans Magnus Enzensberger anlässlich seines 90. Geburtstags und beleuchtet mit Weggefährten wie Alexander Kluge und Herlinde Koelbl sein Leben sowie seine Themen Europa, Medien und digitale Vernetzung.