Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Film & Fotografie
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Die BFF Region Berlin zeigt Ende August mit „TROPICAL Exp." eine Ausstellung, bei der 36 professionelle Fotografen neue Werke auf abgelaufenem Filmmaterial schufen und Zufall sowie Materialfehler bewusst als Gestaltungsmittel nutzen.
F.A.Z.-Fotojournalist Helmut Fricke zeigt seine 9/11-Aufnahmen erstmals vollständig in der Ausstellung „Under Attack" ab September 2026 in Frankfurt am Main und veröffentlicht sie als limitierte FineArt-Editionen über Hahnemühle MyArtRegistry.
Die Schweizer Initiative PHOTOLABEL.ORG führt ein Gütesiegel für authentische Fotografien ein, mit dem Fotografen persönlich für die inhaltliche Unverfälschtheit ihrer Bilder bürgen – als sichtbares Gegenstück zu fotorealistischen KI-Bildern.
Die Deutsche Börse Photography Foundation zeigt ab 2. September 2026 in The Cube in Eschborn mit „Jamel Shabazz. New York Vibes" erstmals eine umfassende Werkschau des New Yorker Fotografen, der seit den 1980er Jahren das Leben Schwarzer Communities dokumentiert.
Eine Kung-Fu-Dokumentation über südchinesische Kampfkunst feiert im September in Schweinfurt Premiere – Teile des Films wurden in Burgpreppach in den Haßbergen gedreht.
Der NDR-Podcast „Wasted – Die GTA Story" von Ilyass Alaoui und Lisa Ludwig beleuchtet die Geschichte der Grand-Theft-Auto-Reihe, spricht mit Insidern und Fans und begleitet den Hype um GTA VI. Ab 4. November 2026 in ARD Sounds.
Das Kunstmuseum Moritzburg zeigt bis zum 20. September Fotografien von Helga Paris (1938–2024), die den Alltag und Wandel der Stadt Halle zwischen 1983 und 1985 dokumentieren.
Die 15. UFA Filmnächte finden vom 26. bis 28. August auf der Berliner Museumsinsel statt, wo Stummfilmklassiker des Weimarer Kinos unter freiem Himmel mit Live-Musik präsentiert werden.
Christian Petzolds Film „Phoenix" (2014) zeigt eine Holocaust-Überlebende, die nach Kriegsende ihren Mann sucht, der sie nicht wiedererkennt und sie bittet, die Rolle seiner eigenen Frau zu spielen.
Neun ikonische Rap-Musikvideos – von Eminems „Stan" über Kendrick Lamars „Alright" bis zu Drakes „Hotline Bling" – haben HipHop visuell geprägt, als politisches Statement, Kurzfilm oder Meme-Vorlage.
„Donnie Darko" (2001) floppte bei seinem US-Kinostart kurz nach dem 11. September, wurde aber durch Mund-zu-Mund-Propaganda und DVD-Verkäufe zum Kultklassiker – begünstigt durch seine genreübergreifende Vieldeutigkeit und den rätselhaften Plot um Zeitreisen und Paralleluniversen.
Die DGPh verleiht die Manfred Heiting Medal of Curatorial Excellence in Photography 2026 an die amerikanische Kuratorin Sarah Greenough und die National Gallery of Art in Washington, D.C., für den gemeinsamen Aufbau einer international bedeutenden Fotosammlung.
Die Deutsche Gesellschaft für Photographie verleiht Timm Rautert den DGPh Kulturpreis 2026 für sein Lebenswerk als Fotograf, Journalist und Professor, das dokumentarische, konzeptuelle und lehrende Dimensionen der Fotografie verbindet.
Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) verleiht der französisch-amerikanischen Fotografin Jane Evelyn Atwood den Dr. Erich Salomon-Preis 2026 für ihr jahrzehntelanges dokumentarisches Werk über gesellschaftlich marginalisierte Menschen.
Die Oscar-Gewinner Yuval Abraham und Rachel Szor zeigen ihren neuen Dokumentarfilm „Naza" über das israelische Militärvorgehen in Gaza im Wettbewerb der Filmfestspiele Venedig; der Titel leitet sich vom hebräischen Militärjargon-Kürzel für Kollateralschaden ab.
Das Disney Channel Mitmach-Kino findet ab 12. September 2026 zum 16. Mal an vier Wochenenden in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt und zeigt interaktive Kinovorstellungen mit Episoden aus Disney-Serien für Vorschulkinder.
Die Schauspielerin Shelley Fabares, bekannt aus „The Donna Reed Show" und der Sitcom „Coach" sowie aus drei Elvis-Presley-Filmen, ist am 22. August in Los Angeles im Alter von 82 Jahren gestorben.
Netflix dreht eine Romantic-Comedy auf dem Oktoberfest in München: Die Produktionsfirma Wiedemann & Berg sucht bis zu 4.000 Komparsen für Dreharbeiten von September bis November in München und Oberbayern.
Festivalleiter Matthias Helwig erklärt im Interview, warum das Fünf Seen Filmfestival nach 20 Jahren auf 150 Filme gewachsen ist, welche Höhepunkte die Jubiläumsausgabe bietet und warum der deutsche Film mehr Mut zum Ungewöhnlichen braucht.
4,03 Millionen Zuschauer verfolgten auf ZDF die vorletzte Folge von „München Mord" mit dem im Mai verstorbenen Alexander Held, was 20,1 Prozent Marktanteil und den Primetime-Sieg bedeutete.
Sandra Wollners deutsch-österreichischer Spielfilm „Everytime" gewinnt beim Sarajevo-Filmfestival den Hauptpreis „Herz von Sarajevo" in der Kategorie Bester Spielfilm – nach dem Cannes-Preis in „Un Certain Regard" ein weiterer Festivelerfolg.
Der Dokumentarfilm Noga porträtiert die israelische Popmusikerin Noga Erez, die sich zwischen internationalem Erfolg, dem Krieg nach dem 7. Oktober und Boykottaufrufen aus dem Ausland behauptet, während sie in Israel wegen Regierungskritik angegriffen wird.
Das Wiener Fotomuseum WestLicht zeigt vom 11. September bis 22. November 2026 die World Press Photo 2026 mit rund 150 prämierten Fotografien, darunter Carol Guzys Foto des Jahres „Separated by ICE" über US-Abschiebepolitik.
Der Rolling Stone kürt die 15 besten Filmhunde aller Zeiten, von Lassie und Rin Tin Tin über Toto und Asta bis zu neueren Stars wie Messi aus „Anatomy of a Fall" und der Deutschen Dogge Bing aus „The Friend".