Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Förderung & Finanzierung
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Intendantin Katharina Wagner beklagt, dass die Sponsorensituation der Bayreuther Festspiele sich durch weltpolitische Ereignisse massiv verschlechtert hat. Im Jubiläumsjahr (150 Jahre) will Wagner neben dem Feiern auch die nationalsozialistische Geschichte der Festspiele in den Fokus rücken.
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Kunstminister Markus Blume hat im Münchner Haus der Kunst zum zweiten Mal die Bayerischen Atelierpreise vergeben: 30 Bildende Künstlerinnen und Künstler aus ganz Bayern erhalten je 8.000 Euro, insgesamt 240.000 Euro Förderung.
Der weltweit einzigartige Büchermacher Gerhard Steidl hat ein erhebliches Liquiditätsproblem, Mitarbeiter haben über Monate keine Gehälter bekommen. Sind das die Auswirkungen einer Branchenkrise?
Der Steidl Verlag kämpft in einem vorläufigen Insolvenzverfahren um seine Zukunft, wobei Experten betonen, dass Kapital allein nicht reicht: Das stark auf Gründer Gerhard Steidl zugeschnittene Verlagsmodell erfordert strukturelle Reformen und eine geregelte Nachfolge.
Bots kaufen Konzerttickets in Sekunden auf und verkaufen sie auf Zweitmarktplattformen wie Viagogo zu massiven Aufschlägen weiter. Rund 200 Künstler, darunter Die Toten Hosen und Kraftklub, fordern von der Bundesregierung gesetzliche Regelungen gegen diesen nicht autorisierten Tickethandel.
Beim „Kulturerbe Bayern“ gibt es interne Streitereien. Kritiker befürchten, dass das Stiftungsvermögen bald aufgebraucht ist.
Die EU-Kommission beendet offiziell einen Zwei-Millionen-Euro-Zuschuss an die Biennale-Stiftung in Venedig, weil Russland erstmals seit dem Angriff auf die Ukraine wieder an der Kunstbiennale teilnimmt.
Der BR verzeichnet 2025 ein Minus von 44,4 Millionen Euro, das vor allem durch die ausgebliebene Rundfunkbeitragserhöhung entstand, aber teilweise durch höhere Finanzanlageerträge und Sparmaßnahmen ausgeglichen wurde. Zudem wurde Kemal Görgülü zum neuen Produktions- und Technikdirektor berufen.
Helene Fischer verteidigt die hohen Ticketpreise ihrer Stadion-Tour mit gestiegenen Produktionskosten und den Hunderten bezahlten Mitarbeitenden hinter jeder Show.
Der Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2027 sieht eine Kürzung des Kulturetats um rund zehn Prozent vor, was besonders Förderinstrumente der freien Musikszene wie die Initiative Musik und den Festivalfonds trifft und deren Zukunftsfähigkeit gefährdet.
Helene Fischer verteidigt die Ticketpreise ihrer Konzerte mit gestiegenen Produktionskosten und dem Anspruch, unvergessliche Erlebnisse zu schaffen. Ihre 360-Grad-Stadion-Tour endete in München vor 71.000 Zuschauern, insgesamt kamen rund 750.000 Fans.
Helene Fischer verteidigt die hohen Ticketpreise ihrer Konzerte mit gestiegenen Produktionskosten und Hunderten von Mitarbeitenden pro Show. Ihre 15-stoppige Open-Air-Tour endete vor 71.000 Zuschauern in der Münchner Allianz Arena, insgesamt kamen knapp 750.000 Fans.
Helene Fischer hat zum Abschluss ihrer 15-stationären Stadiontour mit 750.000 Besuchern hohe Ticketpreise mit gestiegenen Produktionskosten begründet und hofft, dass Konzerte für möglichst viele Fans erschwinglich bleiben.
Comcast spaltet NBCUniversal als eigenständigen Medienkonzern ab, der danach als möglicher Käufer oder Übernahmekandidat den M&A-Markt beeinflusst – ein Podcast analysiert Kennzahlen, Streaming-Dienst Peacock und mögliche Szenarien mit Netflix oder ITV.
Intendantin Katharina Wagner beklagt eine massive Verschlechterung der Sponsorenlage bei den Bayreuther Festspielen, die sie unter anderem auf die weltpolitische Lage zurückführt. Im Jubiläumsjahr zum 150-jährigen Bestehen soll auch der dunklen NS-Geschichte der Festspiele gedacht werden.
Die Hamburger SPD und Kultursenator Carsten Brosda kritisieren geplante Kürzungen der Bundesförderung für das Reeperbahn-Festival, die die Mittel binnen zwei Jahren von 6,27 auf 3 Millionen Euro halbieren würden.
Gegen den Göttinger Steidl Verlag wurde ein Insolvenzantrag wegen rückständiger Sozialabgaben gestellt; der Verlag hat die Forderung beglichen und sucht zugleich einen Investor für die langfristige Sicherung von Verlag und Druckerei.
Bayern vergibt zum zweiten Mal die Bayerischen Atelierpreise: Kunstminister Markus Blume zeichnet 30 Bildende Künstlerinnen und Künstler mit je 8.000 Euro aus, insgesamt 240.000 Euro, zur Förderung der freien Kunstszene im Freistaat.
Die Peter Jacobi Stiftung schreibt ein mit 30.000 Euro dotiertes Stipendium „Design und Inklusion" für 2027/2028 aus, das sich an erfahrene Designer richtet und einen Lehrauftrag an der Hochschule Pforzheim einschließt. Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2026.
Fotografiska und die Estée Lauder Companies starten den globalen Open Call „One in Eight", der Fotografen einlädt, persönliche Perspektiven auf Brustkrebs einzureichen. Zehn ausgewählte Werke werden im Oktober 2026 in Berlin und Stockholm ausgestellt; Einreichungen sind bis 12. August 2026 möglich.
Die Fachstelle Pop der Feierwerk listet aktuelle Förderungen für Musiker*innen, Bands und Veranstaltende in Bayern und bundesweit, darunter Programme von Initiative Musik, dem Kulturreferat München und dem Verband für Popkultur in Bayern.
Nach dem Uferlos-Comeback musste die Betreibergesellschaft Insolvenz anmelden. Geschäftsführer Lemarr Baqai erklärt die Gründe – und blickt nach vorne.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verteidigt im Interview die Erhöhung des Bundeszuschusses für die Bayreuther Festspiele um eine Million Euro und begründet gleichzeitig die Kürzungen bei der Popförderung.