Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Gesellschaft & Teilhabe
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Hitlers Geburtshaus in Braunau am Inn ist nach einem rund 20 Millionen Euro teuren Umbau offiziell als Polizeizentrum in Betrieb gegangen, um den Ort für Neonazis unattraktiv zu machen.
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Hitlers Geburtshaus in Braunau am Inn beherbergt nach einem rund 20 Millionen Euro teuren Umbau eine österreichische Polizeistation, um Neonazis vom Ort fernzuhalten und rechtsextreme Wallfahrten zu unterbinden.
Der Artikel beleuchtet drei Münchner Legenden – den Teufelstritt in der Frauenkirche, den Wolpertinger und den Münchner Lindwurm – und prüft jeweils, welcher historische Kern hinter den Überlieferungen steckt.
Papst Leo XIV. stattete der Benediktinerabtei Montecassino einen überraschenden Privatbesuch ab, betete am Grab des heiligen Benedikt und entzündete die Friedenslampe – als symbolisches Zeichen für den Frieden angesichts aktueller weltweiter Konflikte.
Dießen am Ammersee feiert vom 30. Juli bis 3. August sein 700-jähriges Marktrecht-Jubiläum mit den „Festtagen am See", deren Höhepunkt ein historischer Festzug mit über 1.200 Teilnehmern und 31 Pferdegespannen am 2. August ist.
Autorin Kristina Schilke schildert im Essay zum 650. Stadtjubiläum ihre Kindheit in Grafenau, wohin sie 1993 als Russlanddeutsche aus Tscheljabinsk einwanderte, und beschreibt ihre gewandelte Wahrnehmung der Kleinstadt im Bayerischen Wald.
Bill Kaulitz berichtet in einem Interview von queerfeindlichen Übergriffen und körperlichen Attacken während seiner Jugend im Raum Magdeburg, die ihn bis heute begleiten. In der dritten Staffel von „Kaulitz & Kaulitz" kehrt er mit Bruder Tom an seinen Heimatort zurück.
Statt Rechtsradikalen, gehen jetzt Polizisten ein und aus. Im sogenannten „Hitlerhaus“ in Braunau. Hier wird heute (22.7.26) ein neues Polizeizentrum eröffnet. Drei Jahre lang ist das Geburtshaus von Adolf Hitler saniert worden. Die Kosten liegen bei rund 20 Millionen Euro. Mit dem Umbau will Braunau auch unerwünschte Besucher abschrecken. Lange ist die Stadt nämlich eine […]
München gedenkt am zehnten Jahrestag des rassistischen Anschlags am Olympia-Einkaufszentrum der neun Todesopfer. Bundespräsident Steinmeier spricht am Tatort-Denkmal; Hinterbliebene fordern einen Untersuchungsausschuss zur möglichen Verhinderung der Tat.
Joey Kelly tritt als Stargast bei einer Orientierungsveranstaltung für Jugendliche auf der Festung Kronach auf und thematisiert dabei unbeabsichtigt Probleme des Lucas-Cranach-Campus.
Nach einem regenbedingten Ausfall im Vorjahr fand der traditionelle Kinderfestzug beim Schützenfest in Ludwigsstadt bei trockenem Wetter statt und sorgte bei Kindern, Eltern und Zuschauern für große Freude.
Das KulturWERK Freising Süd hat sein erstes Weinfest in der Pullinger Dorfmitte veranstaltet. Wegen des großen Erfolgs soll es eine zweite Auflage geben.
Sinntal-Sterbfritz plant eine gemeinsame Gedenkstätte für 90 im Zweiten Weltkrieg gefallene Soldaten und 32 im Holocaust ermordete jüdische Mitbürger, da bisher kein Denkmal an sie erinnert. Der Dorfverein muss die Kosten von 135.000 Euro durch Spenden finanzieren.
München gedenkt mit einem zentralen Festakt des zehnten Jahrestags des OEZ-Anschlags, bei dem ein 18-Jähriger 2016 aus rassistischen Motiven neun Menschen erschoss. Bundespräsident Steinmeier, Landtagspräsidentin Aigner und OB Krause sprechen bei der Veranstaltung.
Zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele debattiert Deutschland erneut über Richard Wagners Antisemitismus und die enge Verflechtung der Festspiele mit dem Nationalsozialismus – eine geplante Gedenkrede des jüdischen Publizisten Michel Friedman wurde kurzfristig abgesagt und nach Protesten wiedereingesetzt.
Die katholische Stadtkirche Nürnberg veranstaltet am 31. Juli auf dem Hauptmarkt rund um die Frauenkirche eine „Pop-up-Church", bei der Passanten von 14 bis 17 Uhr einen „Sommersegen to go" erhalten können.
Der TikTok-Trend „Everything Hallelujah" basiert auf einem Song Justin Biebers und animiert Nutzer, per Video ihre Dankbarkeit auszudrücken – wobei das ursprünglich religiöse Wort „Hallelujah" meist losgelöst von seiner biblischen Bedeutung als allgemeiner Freudensausdruck verwendet wird.
Laute Musik kann bleibende Folgen haben. Besonders junge Menschen riskieren durch Konzerte, Clubs und Kopfhörer Schäden am Gehör.
Discofieber, Bee-Gees-Hits und eine spektakuläre Open-Air-Bühne: rosenheim24.de verlost 3x2 Tickets für die Premiere von „Saturday Night Fever“ in Kufstein am Freitag (31. Juli).
Der queer-jüdische Verein Keshet feiert in Berlin zum siebten Mal den Pride-Schabbat in der Neuen Synagoge, bei dem über 150 Gäste jüdische und queere Identität gemeinsam leben – unter erheblichen Sicherheitsvorkehrungen.
Die jahrhundertelange Geschichte jüdischer Schmuckhändler in Pforzheim ist kaum erforscht, weil viele Familien ihre Beteiligung an NS-Arisierungen verschwiegen. Einzelne Forscher wie die Historikerin Sabine Herrle decken diese Geschichte nun auf.
Eine Berliner Senatsstudie belegt, dass Antisemitismus in der queeren Community seit den Hamas-Terrorangriffen vom 7. Oktober 2023 zugenommen hat. Die monatelang verzögerte Veröffentlichung des Dossiers löst politische Kritik aus.
Unbekannte haben an den Eingangssäulen der Bayreuther Schlosskirche zwei etwa zwei Meter große umgedrehte Kreuze gesprüht. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 500 Euro und sucht Zeugen.