Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Gesellschaft & Teilhabe
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Die evangelische Kirchengemeinde St. Markus in Nürnberg-Gibitzenhof verwandelt mit dem Projekt „Platz für alle" ihren Kirchvorplatz in einen stadtteilweiten Begegnungsort für Bewohner aus 133 Herkunftsländern, gefördert mit rund 200.000 Euro der Deutschen Fernsehlotterie.
Der Sozial- und Inklusionssenat Bamberg tagt am 23. Juli 2026 öffentlich und behandelt Themen wie schulische Ganztagsangebote, Schulverbünde, Wohnungslosenhilfe sowie einen Förderantrag des Gehörlosen-Sportvereins Bamberg.
Beim Bamberger Heinrichsfest gedachte das Erzbistum des vor 50 Jahren in Brasilien ermordeten Salesianerpaters Rudolf Lunkenbein; eine Delegation reist zu den Gedenkfeiern nach Meruri, wo sein Seligsprechungsprozess in Rom läuft.
Das Museum Kirche in Franken in Bad Windsheim zeigt bis 11. Oktober die Sonderschau „Care – Fürsorge im Mittelalterlichen Spital und Heute", die die Entwicklung mittelalterlicher Spitäler zum heutigen spezialisierten Fürsorgesystem nachzeichnet.
Ein Mann aus Vogtsburg am Kaiserstuhl schildert seinen sieben Jahre dauernden Weg zur Konversion zum Judentum 1998 und sein heutiges Engagement im Bildungsprogramm „Meet a Jew", bei dem er Schüler über jüdisches Leben aufklärt.
Ein Ausschnitt aus „Wetten, dass..?“ von 1996 entfacht neue Diskussionen. Auch heute noch erinnert sich die betroffene Schauspielerin nur ungern an ihren Moment an der Seite von Thomas Gottschalk zurück.
Der geplante Agri-Photovoltaikpark in Bernau ist so nicht genehmigungsfähig. Wegen der Autobahn A8 ist für die Solaranlage eine Umplanung nötig.
Die bayerische Staatsregierung beschließt mehrere Maßnahmen zur Stärkung der KZ-Gedenkstätten in Flossenbürg, Dachau und Kaufering, darunter bauliche Sicherungen, Flächenübertragungen und Weiterentwicklungen zu Lernorten im Rahmen des Gesamtkonzepts „Erinnerungskultur".
Die Theologin Johanna Vering gestaltet das „Wort zum Sonntag" vor dem ESC-Finale vom Deutschen Katholikentag in Würzburg und verbindet beide Großereignisse unter dem Thema Vielfalt, friedliches Miteinander und Zusammensein.
Die KZ-Gedenkstätte Dachau hat einen Zeitplan zur Umgestaltung der ehemaligen „Plantage" in einen Erinnerungsort vorgelegt. Nach der Grundstücksübertragung an die Stiftung Bayerischer Gedenkstätten sollen Altlastenentsorgung, Bauuntersuchungen und archäologische Grabungen beginnen.
Die KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg in Ulm verzeichnet mit rund 204.000 Nutzungen einen Rekord bei ihren digitalen Bildungsangeboten; zusätzlich besuchten über 22.000 Menschen die Gedenkstätte oder Veranstaltungen vor Ort.
Der Theologe Jörg Lanckau erklärt, warum Hans Böhm, genannt „Pfeiferhannes", vor 550 Jahren durch Marienerscheinungen und die Predigt sozialer Gleichheit zur Bedrohung für Kirche und Obrigkeit wurde und deshalb rasch hingerichtet wurde.
Das Fränkische Schweiz-Museum in Tüchersfeld bietet am 26. Juli 2026 Führungen zur jüdischen Geschichte der Region an, inklusive Besuch der erhaltenen historischen Synagoge im ehemaligen Judenhof.
Beim Jubiläumsfest der Landjugend Stockau-Lehen in Glotzdorf findet die traditionelle Miss-Kerwa-Wahl 2026 statt, bei der Kandidatinnen vor vollem Festzelt um den Titel kämpfen.
Niklashausen erinnert an Hans Beheim, den „Pfeiferhannes", der 1476 hingerichtet wurde, weil er 40 Jahre vor Luther soziale Gleichheit und Kirchenkritik predigte und damit Zehntausende Anhänger mobilisierte.
Der langjährige Organisator Marco Wanke wirft nach einem Bruch mit der Marktgemeinde das Handtuch. Jetzt wollen die Partenkirchner Vereine das traditionsreiche Brunnenfest ab 2027 selbst stemmen.
Am Münchner Rathaus wurde zum bevorstehenden zehnten Jahrestag eine Gedenktafel für die neun Opfer des rechtsterroristischen OEZ-Anschlags von 2016 enthüllt, die auch das rassistische Tatmotiv benennt.
Der Kaiserdom ist seit 1981 Weltkulturerbe und gilt als größte erhaltene romanische Kirche der Welt. Seit 2021 trägt auch der mittelalterliche Judenhof mit einer Mikwe von 1128 den UNESCO-Titel.
Philosoph Jason Stanley über seine Familiengeschichte, den Faschismus und die USA unter Donald Trump
München hat am Rathaus eine Gedenktafel für die neun Todesopfer und fünf Schwerverletzten des rechtsterroristischen Anschlags am OEZ vom 22. Juli 2016 enthüllt – anlässlich des bevorstehenden zehnten Jahrestags der rassistisch motivierten Tat.
Beim Ökumene-Tag der traditionellen Annabergwallfahrt in Sulzbach-Rosenberg predigt am 24. Juli Pfarrerin Rebecca Scherf, Ökumene-Referentin der bayerischen evangelischen Landeskirche; das Annabergfest zieht jährlich Tausende Pilger an.
Tradition ist im Trend. Merken wir auch an unseren Freilichtmuseen in Niederbayern. Im ersten Halbjahr schauen in Finsterau über 18.000 Menschen vorbei – über 2,5 Prozent mehr als im Jahr davor. Auch beim Museum in Massing wachsen die Besucherzahlen um mehr als 4,5 Prozent auf über 15.000. Besonders beliebt sind Kurse und Events.
Kunsthistoriker Dmitry Kudinov führt russischsprachige Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Berlin durch das historische Scheunenviertel und beleuchtet dessen Geschichte als jüdisches Zentrum und Kriminalitätsmilieu der 1920er-Jahre.
Tausende tanzen beim Kocherlball im Englischen Garten in München. Der Verein zur Erhaltung der Biergartentradition will die über 140 Jahre alte Veranstaltung bis 2029 als UNESCO-Weltkulturerbe anmelden.