Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Gesellschaft & Teilhabe
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Die Wanderausstellung „Rechtsterrorismus. Verschwörung und Selbstermächtigung 1945 bis heute" des Memorium Nürnberger Prozesse ist ab 12. Juni in der Dokumentation Obersalzberg zu sehen und beleuchtet Geschichte, Ideologie und Opferperspektiven rechtsterroristischer Gewalt in Deutschland.
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Ein Historiker schildert, wie Fußball – von Maccabi München über Tel Aviv bis zur WM 2006 in Deutschland – stets ein Gemeinschaftsgefühl erzeugte, das er mit der jüdischen Vereinskultur der Hakoah Wien verbindet.
Die SED-Landesbeauftragten fordern alle 16 Bundesländer auf, die UNESCO-Welterbe-Nominierung des Grünen Bandes zu unterstützen, das als 1.400 km langer Erinnerungs- und Naturraum entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze seit 2024 auf der deutschen Nominierungsliste steht.
Augsburger Kirchen veranstalten ab 13. Juni unter dem Motto „Unübersehbar – Facetten der Sichtbarkeit" eine Reihe mit Ausstellungen, Lesungen und Gottesdiensten zu queeren Lebenswirklichkeiten, um Glauben und queere Identität als vereinbar darzustellen.
Model Jennifer An erhebt im BBC-Interview Vorwürfe gegen Kanye West: Er soll sie 2010 beim Dreh eines Musikvideos gewürgt und sexuelle Handlungen simuliert haben. Eine 2024 eingereichte Zivilklage läuft; Wests Anwälte bestreiten die Vorwürfe und berufen sich auf Kunstfreiheit.
Nach dem Tod von Rektor Pater Rudolf Welscher steht das Oblatenkloster Kronach vor einer ungewissen Zukunft: Der einzig verbliebene Ordensvertreter Pater Alfons Schüling ist 88 Jahre alt, Nachwuchs fehlt.
Kabarettist Dieter Nuhr kritisiert die „Brandmauer"-Strategie gegen die AfD als kontraproduktiv, da sie der Partei eher nütze als schade. Gleichzeitig distanziert er sich von deren Inhalten und erklärt, er würde Deutschland verlassen, sollte Alice Weidel Bundeskanzlerin werden.
Der Zentralrat der Juden hat Kabarettist Dieter Nuhr in Berlin mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet, weil er sich angesichts zunehmenden Antisemitismus öffentlich an die Seite der jüdischen Gemeinschaft stellt.
Kabarettist Dieter Nuhr erhält den Leo-Baeck-Preis 2026 des Zentralrats der Juden in Deutschland für seinen Mut, Antisemitismus auch in linken und progressiven Milieus offen zu benennen.
Der Zentralrat der Juden verleiht dem Kabarettisten Dieter Nuhr den Leo-Baeck-Preis 2026 für seinen Einsatz gegen Antisemitismus und Doppelstandards in der Medienberichterstattung über Israel.
Kabarettist Dieter Nuhr hält anlässlich der Verleihung des Leo-Baeck-Preises eine Rede, in der er Antisemitismus in Kultur und Linkskreisen scharf kritisiert und Solidarität mit Israel bekundet.
Das Münchner Projekt „DreiMahl" bringt ab Juli 2026 Menschen bei einem interreligiösen Running Dinner an muslimischen, jüdischen und christlichen Orten zusammen, um Vorurteile abzubauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.
Ein unbekannter Täter hat in der Würzburger Augustinerkirche eine Goldwand mit Herzen und Liebesschriftzügen beschmiert und damit einen Sachschaden von rund 2.000 Euro verursacht. Die Polizei sucht Zeugen.
In der israelischen Botschaft in Berlin werden vier Personen für ihre Projekte zur deutsch-israelischen Verständigung ausgezeichnet und als „kleine Botschafter" gewürdigt, die durch Delegationsreisen nach Israel persönliche Brücken zwischen beiden Ländern bauen.
Der „Chor der Strawanzer" bietet obdach- und wohnungslosen Menschen in München regelmäßige Sing-Sessions in der Stadtbibliothek an, organisiert von Sophia Rieth und der Hidalgo Werkstatt, mit Fokus auf Gemeinschaft statt musikalischer Exzellenz.
Yad Vashem eröffnet innerhalb der nächsten drei Jahre sein erstes Bildungszentrum außerhalb Israels am Münchner Karolinenplatz, eine weitere Außenstelle entsteht in Leipzig.
Ein Hotel im Bayerischen Wald verweigerte einem israelischen Gast per Booking.com die Unterkunft mit der Begründung, keine Juden zu beherbergen – der Fall lenkt den Blick auf antisemitische Ressentiments im ländlichen Bayern, die bislang kaum wissenschaftlich untersucht sind.
Die Unterlimpurger Synagogenvertäfelung von 1738/39, bemalt vom Wanderkünstler Elieser Sussmann mit Tieren, Ranken und Hebräischtext, gilt als bedeutendes Zeugnis jüdischer Volkskunst und ist im Hällisch-Fränkischen Museum Schwäbisch Hall zu sehen.
Kabarettist Dieter Nuhr erhält den Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden und kritisiert im Interview den wachsenden Antisemitismus, den er auch in Teilen der politischen Linken verortet.
Theologin Ursula Roth verteidigt das Angebot „einfach heiraten" der bayerischen evangelischen Landeskirche gegen Kritik: Es ersetze keine reguläre Trauung, sondern ergänze sie als niedrigschwelliges Zusatzangebot ohne Abstriche am christlich-religiösen Profil.
Pfarrer Karl Alt begleitete Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst am 22. Februar 1943 in Stadelheim seelsorgerlich bis zu ihrer Hinrichtung durch die Guillotine und beerdigte sie zwei Tage später auf dem Friedhof am Perlacher Forst.
Floridas Senator Rick Scott fordert die Tampa Sports Authority auf, Kanye Wests geplante Konzerte im Raymond James Stadium abzusagen, da öffentliche Steuergelder keinen Künstler mit antisemitischer Vorgeschichte finanzieren sollten.
Der Münchner CSD wächst dieses Jahr: Straßenfest und Hauptbühne ziehen vom Marienplatz in den Bereich zwischen Odeonsplatz und Siegestor um, und über 200 Gruppen nehmen an der Politparade teil.