Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Gesellschaft & Teilhabe
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Bayern gedenkt König Ludwig II. 140 Jahre nach seinem Tod mit einem neuen Denkmal in München, enthüllt von Ministerpräsident Söder, sowie einem Gedenkgottesdienst in Berg am Starnberger See mit rund 1.000 Königstreuen.
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Nach einer versuchten Brandstiftung an der KZ-Gedenkstätte Hersbruck fordert Vereinsvorsitzender Klaus Wiedemann kommunalpolitische Unterstützung im Kampf gegen Rechtsextremismus. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt; ein Solidaritätsbündnis plant eine Kundgebung.
Wirt Alexander Egger klagt gegen die Vergabe der Oktoberfest-Zelte Schottenhamel und Paulaner-Festhalle und fordert eine europaweite Ausschreibung; ein positiver Eilantrag könnte den rechtzeitigen Aufbau beider Zelte gefährden.
Die Zerstörung des Höhlenklosters in Kiew im Ukraine-Krieg steht symbolisch für Angriffe auf kulturelle Identität; UNESCO-Schutz für Kulturerbe bleibt oft wirkungslos, wie historische Beispiele aus Dresden und Coventry zeigen.
Sheryl Crow kritisiert auf Instagram Trumps UFC-Geburtstagsfeier im Weißen Haus scharf und wirft der Regierung Korruption und Gleichgültigkeit gegenüber der Bevölkerung vor.
Ein russischer Drohnenangriff hat die Mariä-Entschlafens-Kathedrale im Kiewer Höhlenkloster, einem Unesco-Weltkulturerbe, in Brand gesetzt und erheblich beschädigt; Präsident Selenskyj besuchte anschließend die Klosteranlage.
Zac Brown sang die US-Nationalhymne bei einem UFC-Käfigkampf auf dem South Lawn des Weißen Hauses zu Trumps 80. Geburtstag und bezeichnete seinen Auftritt als „patriotisch, nicht politisch" – Kritiker wie Irakkriegsveteran Michael Trotter Jr. widersprechen dem vehement.
Teresa von Ávila trotzt im 16. Jahrhundert kirchlichen Widerständen und ihrer eigenen Skepsis gegenüber dem Klosterleben, gründet 18 Reformklöster in Spanien und stellt gelebte Nächstenliebe über fromme Pflichterfüllung.
An der KZ-Dokumentationsstätte Hersbruck sprühten Unbekannte NS-Graffiti und hinterließen Spuren eines Brandversuchs. Der Staatsschutz ermittelt wegen versuchter Brandstiftung und Verwendung verfassungswidriger Symbole.
Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf hat mit RESCHET ein Mentoring-Programm gestartet, das jüdische Studierende und erfahrene Berufstätige in Tandems zusammenbringt. Aufgrund hoher Nachfrage ist eine Ausweitung auf den Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein geplant.
Das Jugendnetzwerk JuJuBa (Jüdische Jugend Baden) hat im Mai die Jewrovision mit 55 Kindern und Jugendlichen aus zehn Gemeinden Baden gewonnen und setzt dabei auf gewachsenen Zusammenhalt sowie die Unterstützung der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden.
Alevit:innen begehen im Monat Muharrem ein zwölftägiges Fasten zum Gedenken an das Martyrium von Imam Hüseyin in Kerbela (680 n. Chr.), verbunden mit Enthaltsamkeit, ethischen Regeln und dem anschließenden Aşure-Fest am 13. Tag.
Unbekannte haben an der KZ-Dokumentationsstätte Hersbruck NS-Graffiti gesprüht und versucht, ein Feuer zu legen. Der Staatsschutz ermittelt wegen versuchter Brandstiftung und Verwendung verfassungswidriger Symbole.
Die Pride Week in Würzburg findet vom 22. bis 28. Juni 2026 unter dem Motto „Viele*Gemeinsam*Stark" statt und umfasst politische Eröffnung, Dyke*March, CSD-Demozug sowie Straßenfest und Partys.
Ein US-Bundesrichter hat alle 18 Klagepunkte von Dawn Richard gegen Sean „Diddy" Combs wegen sexuellen Missbrauchs abgewiesen, da die meisten Ansprüche verjährt sind. Richards Anwalt kündigte an, den Hauptanspruch vor einem New Yorker Staatsgericht neu einzureichen.
Mit einem Festabend in München haben Kirchenvertreter und Wegbegleiter an den 2023 verstorbenen Holocaust-Überlebenden und evangelischen Pfarrer Walter Joelsen erinnert, der am 15. Juni 100 Jahre alt geworden wäre. Landesbischof Christian Kopp würdigte Joelsens Einsatz für Menschenwürde und gegen Antisemitismus.
Ein russischer Angriff auf das Kiewer Höhlenkloster zerstört nicht nur ein Weltkulturerbe, sondern trifft einen historisch zentralen Ort ukrainischer Identität und Staatlichkeit – für viele Ukrainer ein gezieltes Signal im Propagandakrieg.
Bischof Dominicus Meier verteidigt Kirchenschließungen im Bistum Osnabrück mit sinkenden Mitgliederzahlen und weniger Personal. Gemeinden sollen selbst über ihre Gebäude entscheiden; Meier setzt auf Gemeinschaftserlebnisse statt Immobilien.
Paul McCartney würdigt seinen verstorbenen Freund David Hockney, der am 11. Juni im Alter von 88 Jahren starb, als „unglaublichen Künstler" mit trockenem Humor und unermüdlicher Neugier auf neue Ausdrucksformen.
Der russische Duma-Abgeordnete Andrej Makarov bezeichnete die sowjetische Trickfilmfigur Tscheburaschka 2025 als jüdisch und behauptete, sie sei aus Israel importiert worden – ein Beispiel für antisemitische Projektionen auf vermeintlich neutrale Kulturfiguren.
Carolin Fröhlich und Nina Fischer entwickeln im evangelischen Dekanat Weilheim mit dem Projekt „Wirkwerk" niedrigschwellige Formate wie einen Kneipenchor, um kirchenferne Menschen ohne Gottesdienst oder Gebet anzusprechen.
Hana Yael Tebelmann von Keshet Deutschland berichtet im Interview über den Pride Month, zunehmenden Antisemitismus in queeren Räumen und den Ausschluss jüdischer LGBTQ-Gruppen, die sich nicht von Israel distanzieren wollen.
Sechs Männer des Oberen Gärtnervereins Bamberg tragen seit Generationen das 300 Kilogramm schwere „Masterbild" – eine Heiligenfigur von 1705 – durch die Stadt, eingebettet in eine familienübergreifende Fronleichnamstradition.