Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Gesellschaft & Teilhabe
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Im Alten Gasteig München feiert das Jugend-Kunstprojekt „Und dennoch morgen" Premiere: Es verbindet NS-zeitliche Zeugnisse, ein neues Werk von Komponist Mathias Rehfeldt und Jugendliche der Janusz Korczak Akademie zu einer Inszenierung gegen Antisemitismus.
Ein russisches Gericht in Moskau hat einen Revisionsprozess gegen den Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly angesetzt, der im April in Abwesenheit zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden war.
Nach einem Gerichtsurteil muss das Kennedy Center in Washington Trumps Namen aus E-Mail-Signaturen, Briefköpfen, Schildern und der Fassade entfernen. Das Gericht untersagte zudem die geplante zweijährige Schließung wegen Renovierungsarbeiten.
Die ungarische Staatsanwaltschaft lässt die Anklage gegen Budapests Bürgermeister Gergely Karacsony fallen, der die Pride-Parade 2025 trotz staatlichem Verbot zugelassen hatte. Ein EuGH-Urteil vom April machte die vorgeworfenen Handlungen straflos.
Das Georg Kolbe Museum restituierte den „Tänzerinnen-Brunnen" (1922) an die Erben des jüdischen Unternehmers Heinrich Stahl, der das Werk in der NS-Zeit unter Zwang verkaufen musste. Bei der anschließenden Auktion bei Grisebach Berlin erzielte die Skulptur einen Weltrekordpreis von 4,98 Millionen Euro.
Eine NP-Leserumfrage zeigt, dass sich mehr als die Hälfte der Teilnehmer dafür ausspricht, dass Veranstalter auf Volksfesten wie dem Coburger Vogelschießen bei der Musikauswahl Grenzen ziehen sollten.
Im Landkreis Kronach ist wegen anhaltender Trockenheit unklar, ob Sonnwend- und Johannisfeuer rund um den 21. Juni genehmigt werden. Die Waldbrandgefahr spielt bei der Entscheidung eine entscheidende Rolle.
Metallicas Blutspendeaktion „Bleeding Me" in Frankfurt und Berlin mobilisierte knapp 10.000 Fans zur Spende beim DRK und verdoppelte damit die Zahl der Erstspender in Deutschland.
Am 6. Juni 2026 findet ab 15 Uhr das Weinfest im Weinkeller im Schwäbischen Himmelreich in Hainhofen (Neusäß) statt; bei schlechtem Wetter verschiebt es sich auf den 13./14. Juni ab 17 Uhr.
Regensburg richtet den bundesweiten Welterbetag aus und feiert das 20-jährige Jubiläum seiner Altstadt als Unesco-Welterbestätte. Bayern besitzt insgesamt zehn Welterbestätten, darunter seit 2025 die Königsschlösser Ludwigs II.
Regensburg richtet den bundesweiten Welterbetag aus und feiert gleichzeitig das 20-jährige Jubiläum seiner UNESCO-Altstadt mit Führungen und Präsentationen aller bayerischen Welterbestätten.
Der Gesangverein Waldeslust-Spittelstein feiert sein 125-jähriges Bestehen mit einem Liederabend, bei dem langjährige Mitglieder geehrt wurden. Der Verein trägt bereits die „Zelter Plakette", die höchste Auszeichnung für verdiente Laienchöre.
Aschaffenburgs neuer OB Markus Schlemmer (CSU) hisst zum CSD keine Regenbogenflagge am Rathaus, sondern als Kompromiss an zwei anderen städtischen Standorten – anders als sein SPD-Vorgänger Jürgen Herzing, der die Flagge am Rathaus gezeigt hatte.
Israels Botschafter Ron Prosor hat in Berlin vier Projekte des Wettbewerbs „Building Bridges" ausgezeichnet, die mit insgesamt 30.000 Euro die zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel fördern sollen.
Das vor einem Jahr eröffnete Museum auf dem Gelände von Oskar Schindlers ehemaliger Fabrik im tschechischen Brnenec erhält künftig Unterstützung regionaler Politiker, die finanzielle Hilfe und ein gemeinsames Informationszentrum in Aussicht stellen.
Der Zentralrat der Juden fordert eine strafrechtliche Prüfung, nachdem ein Hotel in Lam einem israelischen Gast schrieb, Juden seien nicht erlaubt. Zentralratspräsident Josef Schuster bezeichnete den Vorfall als schockierend, auch nach der Entschuldigung des Hotels.
Evangelische Kirchen ermöglichen gleichgeschlechtlichen Paaren Trauung und Segnung weitgehend selbstverständlich, während die katholische Kirche trotz vorsichtiger Öffnung im Ton an ihrer traditionellen Sexuallehre festhält. Der Synodale Weg in Deutschland drängt auf Reformen gegen den Widerstand des Vatikans.
Der Kulturschlüssel Augsburg veranstaltet am 24. Juli 2026 das BRK-Sommerfestival auf dem Rathausplatz Gersthofen mit Livemusik, Mitmachaktionen und Familienangeboten; alle Einnahmen fließen in das Inklusionsprojekt, das kulturelle Teilhabe für Menschen mit Behinderung fördert.
Unbekannte stahlen bei einem Einbruch in eine Flensburger Geigenbau-Werkstatt rund 60 Geigen und zwei Celli im Wert von etwa 100.000 Euro. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Katholische Pfarrbücherei Pfarrweisach erhält vom Bayerischen Büchereiverband Sankt Michaelsbund die Auszeichnung als „Lernort der Demokratie" und unterzeichnet ein Selbstverständnispapier zur Förderung demokratischen Miteinanders.
Auf dem Oktoberfest 2026 kostet die Maß Bier zwischen 14,80 und 15,90 Euro, ein Anstieg von durchschnittlich 2,38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einzig die Münchner Stubn senkt den Preis, während Volkssängerzelt und Wirtshaus im Schichtl eine Nullrunde einlegen.
Der Berliner Senat hat beschlossen, einen Abschnitt der Dorotheenstraße in Mitte in Yad-Vashem-Straße umzubenennen. Die Umbenennung ist zum 20. Januar 2027, dem 85. Jahrestag der Wannseekonferenz, geplant.
Auf dem Oktoberfest 2026 kostet die Maß Bier in fast allen großen Zelten zwischen 14,90 und 15,90 Euro, rund zwei bis drei Prozent mehr als 2025. Die Wirte geben gestiegene Einkaufskosten nur teilweise an die Gäste weiter.
Zum 140. Todestag von König Ludwig II. gedenken Wittelsbacher und König-Ludwig-Vereine an der Votivkapelle in Berg am Starnberger See; der „Märchenkönig" gilt bis heute als zentrale Identitätsfigur Bayerns.