Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Institutionelle Kulturorte
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Sven Schöcker erklärt, warum seine Theaterspiele in der Glyptothek am Münchner Königsplatz durch zunehmende Eventnutzung des Areals existenziell bedroht sind.
Der neue Volksbühnen-Intendant Matthias Lilienthal eröffnet vor dem Berliner Theater ein temporäres Freibad mit 25-Meter-Bahn als politischen Protest gegen verfallende Stadtinfrastruktur und als Einladung an ein breiteres Publikum.
Die WABE Berlin bespielt im September 2026 wegen Schließung ihres Stammhauses eine Interimsspielstätte in der Schönfließer Straße 7 und bietet u. a. ein Sommerfest, Open-Mic-Abende, Chanson-Konzerte und DEFA-Liederabende.
Hessen Kassel Heritage bietet in der Woche vom 24. bis 30. August 2026 mehrere Führungen und Spaziergänge in Bergpark Wilhelmshöhe und Neuer Galerie an, darunter Touren auf Spanisch und Englisch sowie ein Abendprogramm.
MUCBOOK stellt zehn Kunstausflüge ins Münchner Umland vor, darunter das Franz Marc Museum am Kochelsee, das Münter-Haus in Murnau, das Kallmann-Museum Ismaning und die Artist Residency auf Gut Sonnenhausen – alle an einem Tag erreichbar.
Die schuldenfreie Gemeinde Kirchlauter hat ihren Haushaltsplan 2026 beschlossen: Der Neubau des Oskar-Kandler-Zentrums kostet 2,9 Millionen Euro und belastet künftig die Gemeindefinanzen erheblich.
Clara Bolin übernimmt ab Oktober die Leitung der Photographischen Sammlung in Köln und tritt damit die Nachfolge von Gabriele Conrath-Scholl an. Zu ihren Aufgaben gehört, die Digitalisierung der Bestände voranzutreiben.
Sven Schöcker, Leiter der nicht subventionierten Theaterspiele Glyptothek, warnt vor dem Ende der 36 Jahre alten Institution: Zunehmende Großveranstaltungen am Königsplatz – Konzerte, IAA und ein genehmigtes Protestcamp – gefährden den laufenden Theaterbetrieb existenziell.
Eine rund 45 Jahre alte Agave im Schlosspark Nymphenburg blüht mit knapp sechs Meter hohem Blütenstand. Nach ihrem Absterben sollen zwei bereits gebildete Ableger weiterkultiviert werden.
Das Bayreuther Friedrichsforum ist nach langer Umbauzeit im Probebetrieb. Einmalig zu sehen war die konzertante Aufführung der neuen Oper „Brünnhilde brennt“.
Die 2024 gegründete Stiftung Rosenhang sichert das von Antje Helbig und Joachim Legner privatfinanzierte Museum für zeitgenössische Kunst in Weilburg mit einem Grundstockvermögen von 50 Millionen Euro dauerhaft als gemeinnützige Institution.
Die sanierte Kölner Oper am Offenbachplatz erstrahlt nach über 14 Jahren Exil wieder im Originalzustand von 1957: Restaurator Gereon Lindlar rekonstruierte unter Übermalungen 130 Farbtöne des Architekten Wilhelm Riphahn.
Kölns Stadtkonservator Thomas Werner lobt die abgeschlossene Sanierung der Kölner Oper als wichtigstes Projekt seiner Amtszeit und hebt den wiederhergestellten Farbeinsatz sowie das Zusammenspiel von Licht und Materialien als besondere Qualitäten des Nachkriegsbaus hervor.
Das Pacelli-Haus der Katholischen Hochschulgemeinde Erlangen wurde nach Jahren aufwendiger Sanierung wiedereröffnet. Der Umbau kostete rund 11,2 Millionen Euro und gilt als Beispielprojekt für nachhaltiges Bauen im Bestand.
Hessen Kassel Heritage bietet vom 17. bis 23. August 2026 Veranstaltungen in seinen Museen und Schlössern an, darunter eine Führung zu Rembrandt-Schülern in Schloss Wilhelmshöhe, ein Konzert von CATT sowie eine Kreativwerkstatt in Schloss Friedrichstein.
Am 8. August 2026 veranstalten die Museen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz von 11 bis 16 Uhr am Zechen- und Badehaus Brieske einen kostenlosen Tag der Industriekultur mit Kräuterwanderungen, Kreativworkshop und Lesungen.
Das Kölner Wallraf-Richartz-Museum feierte mit einer ausverkauften Kunstnacht seinen Abschied vor einer mindestens zweijährigen Sanierungsschließung; mehrere Tausend Besucher sorgten für Überfüllung und lange Warteschlangen.
Leonard Stoica leitet seit fast 27 Jahren die Sicherheitsabteilung im Museum Ludwig Köln und berichtet von steigender Aggressivität unter Besuchern, häufigen Polizeieinsätzen und dem Alltag mit täglich tausenden Gästen bei der Kusama-Ausstellung.
Im Peschke-Haus in Flintsbach bewahrte Angelika Peschke das Atelier und den Nachlass ihres 2017 verstorbenen Mannes Christian Peschke nahezu unverändert. Ein Sommerfest mit Arbeiten der Künstlerin Bettina Nuschei nutzte den Ort, um Peschkes Werk wieder sichtbar zu machen.
Der Würzburger Stadtrat hat den Bau einer Multifunktionsarena für bis zu 7.000 Zuschauer beschlossen und zur Mitfinanzierung erstmals seit 35 Jahren die Gewerbesteuer erhöht. Die Gesamtkosten betragen rund 85 Millionen Euro.
Der Würzburger Stadtrat hat den Bau einer Multifunktionsarena für bis zu 7.000 Besucher beschlossen. Die auf rund 85 Millionen Euro geschätzte Arena soll Wirtschaft, Sport und Kultur in Würzburg und der Region Unterfranken stärken.
Bayerns Kunstminister Markus Blume bezeichnet die Sammlung Goetz in München als „unsanierbar" und stellt damit eine mögliche Rückgabe des 2014 an den Freistaat übergebenen Museums zur Diskussion.
Das ist kein Special Effect – vor kurzem findet im Theater an der Rott in Eggenfelden ein Brandrauchversuch statt. Profis testen auf der Bühne verschiedene Szenarien und kontrollieren so den Brandschutz des Gebäudes. Der soll im Zuge einer Erweiterung nämlich neu bewertet werden. Die Brandrauchversuche müssen jetzt ausgewertet werden. Mit den Infos plant das Theater […]
Bayerns Kunstminister Markus Blume hat die Sammlung Goetz als „unsanierbar" eingestuft, was eine mögliche Rückgabe des 2014 an den Freistaat übergebenen Münchner Museums an die Eigentümer zur Debatte stellt.