Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: KI & Kultur
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Betrüger kontaktieren Fotografen und Künstler mit gefälschten NFT-Ausstellungsangeboten, bei denen sie sich als bekannte Künstler wie Isa Genzken und renommierte Galerien ausgeben, um hohe Vorauszahlungen in Kryptowährung zu erschleichen.
Sängerin Lorde kritisiert Spotifys KI-Funktion „About the Song", die ihrem Track „Current Affairs" eine falsche Beschreibung zuordnete. Spotify entfernte den Text; die Funktion befindet sich noch in der Testphase.
Kulturstaatsminister Weimer fordert rechtlich durchsetzbare Urheberrechte für KI-generierte Inhalte, da Large-Language-Modelle Werke ohne Erlaubnis verarbeitet hätten. Täglich erschienen 75.000 KI-generierte Songs auf Musikplattformen, was den Markt grundlegend verändere.
Digitaltrainer Daniel Wolff hat mit Tausenden Kindern darüber gesprochen, wie sie mit Chatbots interagieren. Im Interview erklärt er, was die Kinder dabei erleben, mit welchen Tricks die Bots arbeiten, und was er besorgten Eltern rät.
Lorde kritisiert Spotifys KI-Funktion „About the Song", die automatisch Song-Bedeutungen generiert, weil sie dabei falsche Informationen verbreite und die freie Interpretation einschränke. Sie fordert mindestens eine Opt-out-Möglichkeit für Künstler.
Die dritte Kölner AI Music Conference beleuchtete mit wissenschaftlichen Daten die Marktmacht digitaler Plattformen, urheberrechtliche Konflikte um KI-generierte Musik sowie Fragen zur Rolle von KI in Musikpädagogik und künstlerischer Autonomie.
Mick Jagger und Keith Richards lehnen KI-generierte Musik im Stil der Rolling Stones ab und fordern Originalität als Grundvoraussetzung für den Einsatz von KI in der Musikproduktion.
Frauke Rostalski diskutiert, warum das Schreiben mit KI-Sprachmodellen trotz enormem Zeitgewinn problematisch sein könnte, da dabei persönliches Interesse und authentische Resonanz verloren gehen.
Roland Emmerich sieht KI als Mittel zur Kostensenkung in Hollywood und plant gemeinsam mit Scanline-Gründer Stephan Trojansky einen 15-tägigen Praxistest, um zu prüfen, ob ein kompletter Film mit KI-Unterstützung realisierbar ist.
KI-Firmen kaufen massenhaft Literatur, um ihre Sprachmodelle damit zu trainieren. Auch in München. Buchhändler und Verlage fürchten Urheberrechtsverletzungen. Und Schlimmeres.
Cecilia Shen will mit ihrem Milliarden-Start-up Utopai Filme und Serien per KI erzeugen. Chancen sieht sie besonders auf dem deutschen Markt – wo die öffentlich-rechtlichen Sender unter Spardruck stehen. Ein Gespräch.
KI-Firmen kaufen massenhaft Literatur, um ihre Sprachmodelle damit zu trainieren. Auch in München. Buchhändler und Verlage fürchten Urheberrechtsverletzungen. Und Schlimmeres.
RIAA, Grammys, SAG-AFTRA und weitere Musikorganisationen schlagen ein freiwilliges Kennzeichnungssystem für KI-generierte Musik vor: Ein schwarzes „AI"-Symbol für vollständig KI-erzeugte Tracks, ein weißes „ai"-Symbol für KI-unterstützte Songs auf Streamingdiensten.
Beim Wettbewerb um das Plakat der Kulmbacher Bierwoche gewinnt erstmals ein KI-generiertes Motiv – und löst damit eine Debatte aus, ob Künstliche Intelligenz im kreativen Wettbewerb zugelassen sein sollte.
Die Rainer-Markgraf-Stiftung veranstaltete ihren Sommerempfang in Bayreuth unter dem Jahresmotto „Mensch sein und digitale Transformation", bei dem Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt stand und ein inszenierter „Hackerangriff" für Aufsehen sorgte.
Amazon hat den Film „Deadly Patient – Tödlicher Patient" nach öffentlichem Spott in sozialen Medien von Prime Video entfernt, weil seine deutsche Synchronisation offensichtlich mit mangelhafter KI-Technologie erstellt worden war.
Forschende der Uni Passau untersuchen, ob Antworten von ChatGPT und Co. mit menschlichen Moralvorstellungen vereinbar sind, und wollen ein Warnsystem entwickeln, das moralisch fragwürdige KI-Antworten kennzeichnet.
Esther Slevogt fragt in ihrer Kolumne, ob KI künftig Theaterkritiken ersetzen kann und welche Folgen das für eine Öffentlichkeit hätte, die zunehmend Kritik meidet und rituelle Vergemeinschaftung bevorzugt.
Google investiert 75 Millionen US-Dollar in das Indie-Studio A24 und vereinbart mit KI-Tochter DeepMind eine Partnerschaft zur Entwicklung von Produktionswerkzeugen für Filmschaffende – das erste direkte Hollywood-Investment des Konzerns.
Rund 500 Kulturschaffende, darunter Nan Goldin und Molly Crabapple, fordern in einem offenen Brief Bürgermeister Mamdani auf, generative KI an New Yorker Schulen für zwei Jahre zu verbieten, da sie Kreativität und kritisches Denken gefährde.
Doja Cat hat klargestellt, dass auf X kursierende angebliche Leak-Songs nicht von ihr stammen, sondern KI-Imitationen sind. Kurz zuvor hatten auch SZA und Producer Kenny Beats öffentlich ihren Ärger über den Missbrauch von Musikerarbeiten zum KI-Training geäußert.
Wissenschaftsminister Blume fordert die Entwicklung und Anwendung von KI. Der Hochschulverband erwartet einen „strukturellen und personellen Kraftakt“.
Auf der Kulturkonferenz des Bundesverbandes der Musikindustrie diskutieren Branchenvertreter, Politiker und Juristen über Chancen und Risiken von KI für die Musikbranche, darunter Urheberrechtsschutz, Lizenzmodelle und faire Vergütung für unabhängige Künstler.
Der Landesmusikrat Thüringen und der Bundesverband Musikunterricht veröffentlichen eine interaktive Web-Publikation mit einem Positionspapier zum KI-Einsatz im schulischen Musikunterricht, das Lehrkräften einen didaktischen Orientierungsrahmen bietet.