Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Kulturpolitik & politische Debatten
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Behandelt in 2 Quellen
Kunstminister Markus Blume hat Empfehlungen einer Reformkommission vorgestellt, die 18 bayerische Staatsmuseen in einem gemeinsamen Verbund zusammenführen sollen. Ziel ist eine modernisierte Organisationsstruktur mit mehr Handlungsspielraum.
- Museumsoffensive „Strukturen modernisieren, Stärken entfalten, Potentiale heben“: Zukunftsweisende Organisationreform für Bayerns Museenansehen ↗Avisoerfasst am 17.07.2026
Bayerns Kunstminister Markus Blume präsentiert die Empfehlungen der Reformkommission Museumsoffensive: 18 staatliche Museen sollen ab 2029 als Anstalt des öffentlichen Rechts unter dem Namen „Bayerische Staatsmuseen" in einem Verbund mit mehr Autonomie und Flexibilität zusammengeführt werden.
- Organisationreform für Bayerns Museenansehen ↗Samerberger Nachrichten15.07.2026
Bayerns Kunstminister Markus Blume präsentiert die Empfehlungen einer Reformkommission zur Gründung des Museumsverbunds „Bayerische Staatsmuseen" als Anstalt des öffentlichen Rechts, in dem 18 staatliche Museen ab 2029 organisatorisch gebündelt werden sollen.
Danger Dan und Igor Levit sollten in der „Anstalt“ auftreten. Doch die ZDF-Intendanz lud sie aus – ihr Lied könne als Gewaltaufruf verstanden werden.
Das ZDF hat einen geplanten Auftritt von Danger Dan und Igor Levit in der Sendung „Die Anstalt" kurzfristig gestrichen, da das geplante antifaschistische Lied laut Sender als Gewaltaufruf interpretiert werden könne.
Das ZDF untersagte Danger Dan und Igor Levit kurz vor der Aufzeichnung der 100. Jubiläumsfolge von „Die Anstalt" ihren geplanten Auftritt mit dem Song „Keine Angst" – was Empörung in der Musikszene auslöste.
Das ZDF untersagte Danger Dan und Igor Levit kurz vor der Aufzeichnung der 100. Jubiläumsfolge von „Die Anstalt" ihren geplanten Auftritt mit dem Song „Keine Angst" – ohne Begründung. Die Musiker sprechen von einem politisch motivierten, autoritären Eingriff.
Das ZDF hat einen Auftritt von Igor Levit und Danger Dan in der Satiresendung „Die Anstalt" kurz vor der Aufzeichnung abgesagt, da ihr Lied „Keine Angst" als Aufruf zu Gewalt interpretiert werden könnte. Das Ensemble der Sendung kritisiert die Entscheidung als mutlos.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer warnt, dass die AfD bei Regierungsverantwortung christliche Feiertage abschaffen könnte, und verweist auf einen – letztlich gescheiterten – AfD-Parteitagsantrag, Weihnachten durch germanische Feste wie das Wintersonnenfest zu ersetzen.
Bayerns Kulturminister Markus Blume plant eine Reorganisation der 18 staatlichen Museen, wobei das Porzellanikon in Selb und Hohenberg als Zentrale der Industriemuseen besonders profitieren könnte.
Beim Kultur-Sommerfest im Haus der Kunst erntete Ministerpräsident Markus Söder neben Applaus auch einen Buh-Ruf; seine Rede ähnelte inhaltlich einer Ansprache von Grünen-Stadtrat Dominik Krause bei einem vergleichbaren Anlass.
Die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau ermittelt gegen Kabarettist Uwe Steimle wegen Störung des öffentlichen Friedens, nachdem er bei einer AfD-Wahlveranstaltung Aussagen über Angela Merkel und Friedrich Merz gemacht hatte, die Gewaltandrohungen implizierten.
Die Nachfolgedebatte hält an, kritische Künstler halten lieber den Mund, Markus Hinterhäuser ist der Elefant im Raum: Die Salzburger Festspiele starten mit großen Unsicherheiten in die Sommersaison
Bayern plant ab 2029, seine 18 staatlichen Kunstmuseen zu zehn größeren Verbünden zusammenzuschließen und unter einer gemeinsamen Dachorganisation als Anstalt des öffentlichen Rechts zu führen, um mehr Autonomie und wirtschaftliche Flexibilität zu ermöglichen.
Die Suche nach einer neuen Intendanz und Präsidentschaft der Salzburger Festspiele gilt als zu passiv und ideenlos: Das Bewerberfeld ist dünn, Sarah Wedl-Wilson zieht sich zurück, und strukturelle Reformen bleiben aus.
Karin Bergmann, die Interimsintendantin der Salzburger Festspiele, über die Lage nach dem Rauswurf ihres Vorgängers Markus Hinterhäuser und ihre Pläne für die nächsten Jahre.
Dem Titel zufolge handelt es sich um ein Anmeldeformular zur Verleihung des Deutschen Kulturpolitikpreises 2026.
Kunstminister Markus Blume zieht zur Halbzeit der Legislaturperiode eine positive Bilanz: Bayern halte die Kulturförderung auf hohem Niveau, investiere in Infrastruktur sowie Digitalisierung und stelle mit einer Museumsoffensive und reformierter Provenienzforschung die Weichen für die Zukunft.
März-Verleger Richard Stoiber kritisiert die neuen Richtlinien für den Deutschen Verlagspreis, die Kulturstaatsminister Weimer nach dem Eklat um den Buchhandlungspreis festgelegt hat, und warnt vor wachsendem Einfluss rechter Meinungsmacher.
Der Deutsche Kulturrat legt dem Entlastungskabinett der Bundesregierung konkrete Vorschläge zur Modernisierung des Zuwendungsrechts vor, um durch Bürokratieabbau finanzielle und personelle Ressourcen für die inhaltliche Kulturarbeit freizusetzen.
Der Dramaturg Björn Bicker analysiert die 25-jährige Entwicklung der Münchner Kammerspiele von Frank Baumbauer bis Barbara Mundel und fordert, dass die Nachfolge-Intendanz den eingeschlagenen Weg zu Inklusion, Vielfalt und gesellschaftlichem Engagement konsequent fortsetzt.
Mega-Events wie Adele-Konzerte oder BTS spülen zwar Millionen in Münchens Hotellerie, belasten aber Infrastruktur und lokale Kultur, während die Stadt mangels erlaubter Bettensteuer kaum profitiert.
Das Studierendenparlament der Humboldt-Universität Berlin fordert in einem Beschluss den Abbruch aller Kooperationen mit israelischen Hochschulen und orientiert sich dabei an den PACBI-Richtlinien der vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall geführten BDS-Bewegung.
BackstageClassical kritisiert Podcaster Micky Beisenherz dafür, in seiner Sendung sachliche Fehler über Wagner und die Bayreuther Festspiele verbreitet zu haben und damit unbewusst Kulturstaatsminister Wolfram Weimers Strategie zu bedienen, Popkultur- gegen Hochkulturförderung auszuspielen.
Der MDR kündigt juristische Schritte an, falls Sachsen-Anhalt nach der Landtagswahl unter einer AfD-Regierung den MDR-Staatsvertrag kündigt. Eine Kündigung wäre frühestens 2029 wirksam; der Rundfunkbeitrag bliebe unabhängig davon bestehen.