Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Kulturpolitik & politische Debatten
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Die Bayreuther Festspiele haben die Absage eines Gedenkkonzerts für NS-verfolgte jüdische Musikerinnen und Musiker zurückgenommen: Das Konzert „Verstummte Stimmen" mit Festredner Michel Friedman findet nun doch am 26. Juli statt.
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Ein Bundesrichter fordert die Trump-Regierung auf, bis Ende Juli zu erklären, warum die Fassade des Kennedy Centers trotz angeordneter Entfernung von Trumps Namen weiterhin mit Gerüst und Abdeckplane verdeckt ist.
Der britische Haushaltsausschuss warnt, dass Museen und Galerien unzureichend gegen Diebstahl und Cyberangriffe geschützt sind, und fordert bessere physische Sicherheit sowie stärkere Überwachung der digitalen Infrastruktur.
ARD Kultur unterzeichnet den vom MDR initiierten „Leipziger Appell zur Freiheit und Unabhängigkeit der Medien" und bekennt sich damit zur Medienfreiheit als Grundlage demokratischer Gesellschaften.
Die Juli/August-Ausgabe 2026 von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, erscheint ab 1. Juli und widmet ihren Schwerpunkt dem Thema Live-Konzerte, Festivals und Shows.
Sachsen-Anhalts Staatsminister Rainer Robra räumte vor dem Bundesverfassungsgericht offen ein, dass die Länder die KEF-Empfehlung zur Rundfunkbeitragserhöhung aus Angst vor Wahlerfolgen der AfD nicht umsetzen werden.
Gendern oder nicht? Das Thema beschäftigt auch die bayerische Staatsregierung noch immer. Dieses Mal allerdings auf höchst kuriose Weise.
Die Ausgabe 7-8/26 von Politik & Kultur widmet ihren Schwerpunkt dem Thema Live-Veranstaltungen und behandelt zudem Kunstfreiheit, das Berliner-Mauer-Weltkulturerbe, Sachsen-Anhalts Kulturfördergesetz sowie die RTL-Übernahme von Sky.
Der Fall der palästinensischen Filmemacherin Basma al-Sharif, die von der Kunstakademie Düsseldorf und dem Goethe-Institut eingeladen wurde, wirft verfassungsrechtliche Fragen zur Reichweite der Kunstfreiheit gegenüber staatlichen Antisemitismusklauseln in der Kulturförderung auf.
Der Autor kritisiert die zunehmende Praxis im akademischen Milieu, Englisch als alleinige Arbeitssprache in Deutschland durchzusetzen, und plädiert dafür, Deutsch als Arbeitssprache beizubehalten sowie Übersetzungsangebote für Nicht-Muttersprachler bereitzustellen.
Bundespräsident Steinmeier appelliert beim Festakt zum 75-jährigen Bestehen des Goethe-Instituts an den Bundestag, dessen weltweite Kulturarbeit finanziell und politisch zu stärken und gegen Angriffe auf Vielfalt und Offenheit zu verteidigen.
Die Bayreuther Aus- und dann wieder Einladung des Publizisten Michel Friedman ist ein deutsches Drama. Gezeigt wird in allen Facetten, auch den medialen: die neurotische Sehnsucht der Deutschen, von der eigenen Geschichte verschont zu werden.
Das Goethe-Institut feiert 75. Geburtstag – doch ausgelassen geht es dort gerade eher nicht zu: Der Spagat zwischen der deutschen Israel-Politik und der Haltung der weltweiten Kulturszene ist kaum noch zu schaffen.
Pianist Jascha Nemtsov kritisiert die Bayreuther Festspiele im Jubiläumsjahr für ihren Umgang mit dem Wagner-Erbe: Statt Aufklärung werde verdrängt und versteckt, was durch den Skandal um Michel Friedman bereits vor Festivalbeginn sichtbar wurde.
Die Bayreuther Festspiele sagten eine Veranstaltung mit Michel Friedman zunächst ab und nahmen sie dann wieder ins Programm, was eine Debatte über blinde Flecken im gesellschaftlichen Bewusstsein auslöst.
Die EU hat den deutschen Journalisten Hüseyin Doğru wegen mutmaßlicher pro-russischer Informationsmanipulation sanktioniert, was sein Konto einfriert und Einreiseverbote verhängt – obwohl er in Berlin lebt und Meinungsfreiheit beansprucht.
Die Stadt Bayreuth kürzt das Begleitprogramm zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele aus finanziellen Gründen weiter zusammen.
Die Bayreuther Festspiele planten zu ihrem 150. Geburtstag eine Gedenkveranstaltung samt Rede von Michel Friedman.
Der Juni bietet in Bayern für die queere Community viele Gründe zur Freude.
Die Räte der oberbayerischen Kleinstadt haben ihm das Amt wieder entzogen.
Der kulturpolitische Wochenreport des Deutschen Kulturrates thematisiert den vielschichtigen Heimatbegriff zwischen Sehnsucht und politischem Missbrauch und bündelt weitere Themen wie Geschlechtergerechtigkeit, Erinnerungskultur, Sexismusprävention und Gameskultur.
Bayreuth streicht weitere Programmpunkte zum 150-jährigen Festspiel-Jubiläum: Drohnenshow, Street-Art-Ring und Lange Nacht der Kultur fallen weg, weil im Kulturreferat Fördergelder doppelt einkalkuliert wurden und eine Finanzierungslücke von rund 344.000 Euro entstanden ist.
Festspielleiterin Katharina Wagner hat sich bei Publizist Michel Friedman für die Absage seines Gedenkkonzert-Auftritts bei den Bayreuther Festspielen entschuldigt; Friedman nimmt die Entschuldigung an, Konzert und Ansprache finden wie geplant statt.