Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Kulturpolitik & Recht
389 Artikel gefunden · Seite 8 von 17
Stefan Hoff legt zum 31. Juli nach zwölf Jahren den Vorsitz des VTFF nieder und begründet dies mit seinem Wechsel in eine Beraterrolle. Bis zu den Neuwahlen im Mai 2027 übernimmt Andrea Brüggemann die Koordination der Vorstandsarbeit.
Der BR-Rundfunkrat hat am Montag der von Intendantin Katja Wildermuth vorgeschlagenen Vertragsverlängerung für Programmdirektor Björn Wilhelm überraschend keine Mehrheit erteilt; Wildermuth will nun das Gespräch mit den Gremien suchen.
ZDF-Intendant Norbert Himmler räumt Fehler bei der kurzfristigen Ausladung von Danger Dan und Igor Levit ein, verteidigt die Entscheidung aber inhaltlich; acht Fernsehräte kritisieren fehlendem Mut des Senders.
Der Präsident von PEN America wirft hin – weil er Kritik an seinem Kulturboykott nicht erträgt. Meine Mutter hätte das nicht verstanden: Sie spielte in ihrer israelischen Küche auch Musik, die von Antisemiten komponiert wurde.
Erstmals seit Beginn des Ukrainekriegs nimmt Russland wieder an der Biennale in Venedig teil. Die EU beendet nun ihre Zwei-Millionen-Euro-Förderung.
ZDF-Intendant Norbert Himmler räumt ein, Danger Dan zu spät aus der Satiresendung „Die Anstalt" ausgeladen zu haben, hält die Entscheidung selbst jedoch für richtig, da der Song „Keine Angst" Gewalt als Option darstelle.
ZDF-Intendant Norbert Himmler räumt ein, Danger Dan zu kurzfristig aus der Satire-Sendung „Die Anstalt" ausgeladen zu haben, verteidigt die Entscheidung aber inhaltlich mit Verweis auf den song „Keine Angst" als Aufruf zu Gewalt.
Der BR-Rundfunkrat hat dem Vorschlag von Intendantin Katja Wildermuth, Kultur-Programmdirektor Björn Wilhelm zu verlängern, die nötige Mehrheit verweigert; eine erneute Abstimmung ist für Oktober geplant.
CDU und SPD ziehen Bilanz des Berliner Untersuchungsausschusses zur Fördermittelaffäre: Sie sehen rechtswidriges Verwaltungshandeln bei der Vergabe von 2,6 Millionen Euro für Antisemitismusprojekte belegt, weisen aber den Vorwurf unzulässiger Einflussnahme durch CDU-Abgeordnete zurück.
ZDF-Intendant Norbert Himmler verteidigt die Ausladung von Danger Dan und Igor Levit aus der Satiresendung „Die Anstalt" und begründet sie mit Richtlinienverstößen durch das Lied „Keine Angst", das Gewalt gegen Rechtsextreme in Erwägung ziehe.
Der Berliner Untersuchungsausschuss zur Fördermittelaffäre hat laut CDU und SPD rechtswidriges Verwaltungshandeln bei der Vergabe von Fördermitteln gegen Antisemitismus festgestellt. Als politisch Verantwortliche benennen die Koalitionsfraktionen die zurückgetretene Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson und ihren Vorgänger Joe Chialo.
Der Berliner Untersuchungsausschuss zur Fördermittelaffäre hat laut CDU und SPD rechtswidrige Verstöße in der Kulturverwaltung bei der Vergabe von Antisemitismus-Projektmitteln aufgedeckt; politisch verantwortlich seien die Ex-Kultursenatoren Sarah Wedl-Wilson und Joe Chialo.
Ex-Kulturstaatssekretär André Schmitz und Ex-Opernintendant Dietmar Schwarz fordern in einem Gastbeitrag mehr politisches Bekenntnis und Investitionen für die Berliner Kultur, die sie als Identität und Wirtschaftsfaktor der Stadt bezeichnen.
Die Friedrich-Naumann-Stiftung lädt am 21. Juli in die Kulmbacher Akademie für Neue Medien zu einer öffentlichen Diskussion über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Finanzierung und fairen Wettbewerb mit privaten Medien ein.
Die Friedrich-Naumann-Stiftung lädt am 21. Juli in die Kulmbacher Akademie für Neue Medien zur öffentlichen Diskussion über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, mit Medienmanager Bernt von zur Mühlen und Thomas Hacker als Talkgäste.
Das ZDF begründet die kurzfristige Absage von Danger Dans Auftritt in „Die Anstalt" damit, sein Lied „Keine Angst" könne als Anleitung zu politischem Extremismus und Selbstjustiz verstanden werden. Danger Dan wirft dem Sender Zensur und einen Eingriff in die Kunstfreiheit vor.
Ein Wirt blockierte monatelang per Eilantrag den Zuschlag für das traditionsreichste Oktoberfest-Zelt. Am 11. September verhandelt das Bayerische Oberste Landesgericht über eine mögliche EU-weite Ausschreibung.
In der 100. Ausgabe von „Die Anstalt" kritisierten die Moderatoren Claus von Wagner, Max Uthoff und Maike Kühl die ZDF-Entscheidung, Rapper Danger Dan und Pianist Igor Levit auszuladen, als „mutlos" und diskutierten den umstrittenen Song öffentlich.
Das Team der Satiresendung „Die Anstalt" kritisiert in der 100. Jubiläumsausgabe die ZDF-Entscheidung, Rapper Danger Dan auszuladen, als „mutlos" und erklärt die umstrittenen Textpassagen seines Songs „Keine Angst" vor Studiopublikum.
Das ZDF hat den geplanten Auftritt von Rapper Danger Dan in „Die Anstalt" untersagt, bei dem er seinen Song „Keine Angst" zum Thema Widerstand gegen Rechtsextremismus vortragen sollte. Der Autor hält das Verbot für gerechtfertigt, da das Lied zur Begehung von Straftaten aufrufe.
NRW-Medienminister Nathanael Liminski unterstützt die Entscheidung des ZDF, Rapper Danger Dan aus der Sendung „Die Anstalt" auszuladen, da dessen Liedtext zu Aktionen am Rande der Legalität aufrufe und Nähe zu verurteilten Extremisten zeige.
Das ZDF hat einen geplanten Auftritt von Danger Dan und Igor Levit in der Satire-Sendung "Die Anstalt" kurzfristig untersagt, da ihr Song "Keine Angst" als Aufruf zur Gewalt interpretierbar sei. Die Musiker und die "Anstalt"-Macher kritisieren dies als Eingriff in die Kunstfreiheit.
Das ZDF plant eine Sonderausgabe von „Aspekte" zur kurzfristigen Ausladung von Danger Dan und Igor Levit aus der „Anstalt", in der auch das Redaktionsteam die Entscheidung kritisch kommentieren darf.
Beim 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele debattieren Experten über Wagners Antisemitismus und die späte NS-Aufarbeitung des Festivals; der jüdische Publizist Michel Friedman hält nach zwischenzeitlicher Absage eine Rede im Festspielhaus.