Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Literatur
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Der „Kölner Stadt-Anzeiger" startet am 4. September den Literatur-Newsletter „Lesestoff" und verlost zum Auftakt fünf Exemplare von Ewald Arenz' Bestseller-Roman „Fünf, sechs, sieben, acht".
Kae Tempest spricht im Interview über sein Coming-out als nichtbinäre Person und sein neues Album SELF TITLED, in dem er persönliche Kämpfe um Identität und das Leben als trans Person verarbeitet.
Ewald Arenz' neuer Roman „Fünf, sechs, sieben, acht" (DuMont) thematisiert anhand des 60-jährigen Choreographen Anton das Älterwerden, ungelöste Vergangenheit und Familienkonflikte und erreichte nach Erscheinen Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste.
Der Kölner Stadt-Anzeiger startet am 4. September 2026 den kostenlosen Newsletter „Lesestoff" mit Buchrezensionen, Leseempfehlungen von Elke Heidenreich sowie Veranstaltungshinweisen zur Kölner Literaturszene, erscheinend alle zwei Wochen.
Er hat Geld, sie muss jeden Cent zählen. Ruth-Maria Thomas fragt in ihrem Roman „Die zweitgrößte Liebe“, ob eine Liebe mit Klassenunterschied gutgehen kann.
Die tägliche Bücherschau bündelt Rezensionen aus FAZ, SZ, Welt, Zeit, Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur, darunter Besprechungen zu Samuel Becketts Deutschland-Tagebüchern, Christoph Kochs KI-Sachbuch und Gedichten von Marie Iljašenko und Mircea Cărtărescu.
Kiko Amats Roman „Träume aus Beton" begleitet den psychisch kranken Curro von seiner Kindheit in der Peripherie Barcelonas der 1980er-Jahre bis in die Psychiatrie und fragt dabei, wer Normalität definiert.
Heinz Strunks Roman "Memories of Heidelberg" begleitet ein älteres Paar auf einem Kurzurlaub in Heidelberg, bei dem alltägliche Banalitäten vor romantischer Kulisse zu skurrilen Dramen werden.
Der Cambridger Bildungssoziologe Jason Arday trat nach Plagiatsvorwürfen von seinem Professoren-Posten zurück und wurde kurz darauf tot in London aufgefunden; seine Familie spricht von einer gezielten Mobbing-Kampagne.
Der neue Roman des Schweizer Schriftstellers Lukas Bärfuss trägt den Untertitel „Ein kurzes Buch über meine Mutter“. Dafür nimmt er selbst darin erstaunlich viel Raum ein.
Mit ihrem neuen Roman „Orca“ hat es Franziska Gänsler auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft. Eine spannende Coming-of-Age-Story im Milieu der Klimaaktivisten.
Schriftsteller Jonathan Held veröffentlicht seinen Debütroman „Scorpio Rising", einen Thriller über einen tödlichen Erreger in Europa, der die Zerbrechlichkeit gesellschaftlicher Systeme und die Theodizee-Frage thematisiert.
Die tägliche Buchkritiken-Rundschau bespricht u.a. Dorothea Grünzweigs Gedichtband, Emma Clines Roman über Sterbehilfe, Clemens J. Setz' Erzählungen sowie Marieke Reimanns Verteidigung Ostdeutschlands aus FAZ, NZZ, SZ und Deutschlandfunk.
Der Artikel porträtiert Henryk Broder als streitbaren, aber volksnah gebliebenen Publizisten, der trotz Ablehnung in akademischen Kreisen breiten Zuspruch genießt und als unbestechlicher Chronist gesellschaftlicher Fehlentwicklungen gilt.
Florian Birnmeyer liest am 27. September 2026 im Brechthaus Augsburg aus seinem neuen Gedichtband „Im Dickicht lebt es sich leichter", der Naturbeobachtungen, Digitalität und gesellschaftliche Fragen verbindet.
Lou Probsthayn liest im Augsburger Brechthaus aus seinem Erzählband „Junge Männer mit leeren Bierflaschen"; Gerald Fiebig trägt die posthum erscheinende Erzählung „Franz K." des 2024 verstorbenen Carl E. Ricé vor.
Anton G. Leitner liest am 20. September 2026 im Brechthaus Augsburg aus seiner lyrischen Retrospektive „Spät öffnet sich das Licht", die anlässlich seines 65. Geburtstages 45 Jahre seines dichterischen Schaffens versammelt.
Samuel Becketts einziges Tagebuch, das er 1936/37 während einer Reise durch das nationalsozialistische Deutschland führte, erscheint erstmals vollständig als zweisprachige Ausgabe im Suhrkamp Verlag und dokumentiert den NS-Alltag aus der Perspektive eines literarischen Augenzeugen.
Jonas Theresias Debütroman "Toyboy" folgt zwei Brüdern – einem Escort und einem Digital-Einsiedler – und erzählt hinter einer provokativen Oberfläche von Einsamkeit, Selbstinszenierung und dem Wert des Menschen in einer verwertungsorientierten Gesellschaft.
Der Autor Samuel Beckett, Meister des Absurden, bereist Hitlerdeutschland. Die nun erstmals publizierten „German Diaries“ sind die grimmigen, oft auch amüsanten Protokolle dieser „Grand Tour“.
Nach seiner Entlassung durch den neuen Grasset-Eigentümer Vincent Bolloré gründet Olivier Nora einen eigenen Verlag, dessen erste Bücher von Bernard-Henri Lévy und Delphine Horvilleur im Oktober erscheinen sollen.
Mathias Brodkorb stellt drei Bücher vor: Philip Manow analysiert die Krise der Demokratie durch EU-Bürokratisierung, Monika Marons Tagebücher beleuchten ihr unbeirrbares Schaffen, und Jan Robert Weber behandelt mittelalterliche Sklaverei.
Gregor Sanders Roman „Troja, später Nachmittag" zeichnet das Leben Heinrich Schliemanns nach – vom entbehrungsreichen Aufwachsen in Mecklenburg über seinen Aufstieg als Handelsmann bis zur Entdeckung Trojas als Hobbyarchäologe.
Liv Albert legt mit Illustrationen von Hazem Asif eine moderne, flüssige Nacherzählung von Homers Odyssee vor, die kindgerecht erklärt, aber auch Erwachsene anspricht und Homers Poesie bewahrt.