Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Literatur
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Susanne Pawlik verarbeitet in ihrem Romandebüt «Weiterschwimmen» den Krebstod ihrer Tochter und schildert, wie tägliches Schwimmen ihr als Ritual half, Trauer zu überstehen und Lebensmut zurückzufinden.
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Die österreichische Schriftstellerin Monika Helfer ist im Alter von 78 Jahren an den Folgen eines Sturzes gestorben. Sie wurde vor allem durch ihre autofiktionalen Familienromane wie „Die Bagage" und „Vati" bekannt.
Lisa Roys zweiter Roman „Alles ist Gold" folgt der 30-jährigen Jana auf einem Roadtrip nach Italien, der zur inneren Sinnsuche wird. Roy schildert im Interview die Herausforderungen des Schreibens als berufstätige Mutter.
„Die unglaublich alte Katze“ von Lorenz Pauli und Nele Palmtag erzählt von einem Haustier, das scheinbar niemals stirbt. In Wahrheit aber geht es um die Liebe.
Mit ihren Romanen über die Schicksale in ihrer Familie im Vorarlberg hat sie eine enorme Leserschaft für sich gewonnen: Jetzt ist die Schriftstellerin Monika Helfer nach einem Sturz gestorben.
Zum Tod von Mary de Rachewiltz, die ihren weltberühmten Vater, den Dichter Ezra Pound, als „drückende Last“ empfand und doch seine unermüdliche Nachlassverwalterin wurde.
Daniel Cohn-Bendit blickt in seinem Gesprächsband „Erinnerungen eines Vaterlandslosen" auf sein Leben zurück – von der jüdischen Exilfamilie über den Pariser Mai 1968 bis zu seiner Zeit im Europaparlament – und reflektiert seine jüdische Identität, die der 7. Oktober 2023 neu schärfte.
Die amerikanische Autorin Jean Meltzer, bekannt als „Queen of Jewish Romance", schreibt erfolgreiche jüdische Romantic Comedies, in denen jüdisches Leben selbstverständlicher Alltag ist – nicht exotisches Dekor.
Dave Eggers wurde mit dystopischen Romanen über eine digitalisierte Zukunft berühmt. In „Contrapposto“ widmet er sich ganz der analogen Kunst und der Liebe. Kann er das genauso gut?
Asli Tohumcu liest bei einer Lesung und einem Gespräch aus ihrem Werk, wobei Dr. Marta Famula die deutsche Übersetzung aus dem Türkischen von Sabine Adatepe vorträgt.
Das 46. Erlanger Poetenfest findet vom 28. bis 30. August unter dem Motto „Das gute Leben" statt und vereint mehr als 80 Autorinnen, Publizisten und Forschende zu Lesungen, Diskussionen und Veranstaltungen über Zuversicht in Krisenzeiten.
Gedichte, die an Günter Eich und Erich Fried erinnern: Dima Albitar Kalaji hat ihren ersten Gedichtband veröffentlicht
Knauß bespricht drei Klassiker: Machiavellis „Principe" porträtiert ihn als Realisten und Patrioten, der Macht an einen höheren Zweck knüpft; Johnsons und Huxleys Werke thematisieren Wahnsinn, Schuld und Erlösung.
Die tägliche Bücherschau bündelt Rezensionen aus mehreren Medien, darunter Besprechungen zu Werken über Lobotomie an Frauen in den 1950ern, Jan Patočkas Phänomenologie des Lebens nach dem Tod sowie Annika Büsings Roman über Liebe und das Ungefähre.
Das Münchner Feuilleton empfiehlt sieben Bücher für den Sommer, darunter Alena Schröders Trilogieabschluss, Lukas Rietzschels Gesellschaftsroman „Sanditz" sowie Petra Reskis Bericht über Venedigs Tourismuskrise.
In „Löwe“ schreibt sich die englische Schauspielerin Sonya Walger ihren Vater von der Seele: einen Flaneur und Spieler, der nur da war, wenn es in sein chaotisches Leben passte – der dann aber liebte wie kein Zweiter.
Eine gute Nachricht aus dem englischsprachigen Raum: Es gibt einen neuen Essayband von David Sedaris – für viele der lustigste Autor, den es gibt.
Alexandra Stahl schildert in ihrem autofiktionalen Buch „Tschikago" das Leben ihrer unterfränkischen Großeltern sowie Bewohner eines Berliner Altenheims und thematisiert dabei Alter, Vergänglichkeit und Erinnerung zwischen Slapstick-Komik und Melancholie.
Der lichtung verlag veröffentlicht 2025 mit „Mei Sprouch" eine Werkschau der Oberpfälzer Mundartlyrikerin Margret Hölle (1927–2023), ergänzt durch Hörbeispiele des Bayerischen Rundfunks und Illustrationen ihres Mannes Erich Hölle.
Herbert Pöhnl, Fotograf aus Viechtach, dokumentiert seit 1972 den bayerisch-tschechischen Grenzraum und alltägliche Lebenswelten. Für sein kulturelles Engagement erhielt er den Brückenbauerpreis des Centrum Bavaria Bohemia und den Rotary Respect Award.
Axel Hacke gastiert am 27. Februar 2027 mit seinem Bühnenprogramm „Axel Hacke liest und erzählt" im König Ludwig Saal in Prien, im Rahmen des Literaturfestivals „Leseglück – grenzenlos Literatur". Der Vorverkauf startet am 3. August 2026.
Die KI beherrscht die Optik des Bayreuther Jubiläums-„Rings“, aber sie hat bisher nichts zu sagen. Von Judith von Sternburg
Die Journalistin Anna Lutz porträtiert in ihrem Buch „In jedem Menschen begegnet uns eine Welt" zehn in Deutschland lebende Jüdinnen und Juden und zeigt jüdisches Leben in seiner biografischen Vielfalt, geprägt von Antisemitismuserfahrungen, Resilienz und individuellen Brüchen.