Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Musik
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Rund 1.800 Bläserinnen und Bläser haben in Nürnbergs Jakobskirche 72 Stunden lang fast ununterbrochen Posaunenmusik gespielt und damit einen Weltrekord angestrebt; die Unterlagen gehen zur Bestätigung ans Rekord-Institut Deutschland.
Lou Reeds selbstbetiteltes Solodebüt von 1972 gilt als enttäuschend, weil es aus aufgewärmten Velvet-Underground-Outtakes bestand und Reed unpassenderweise von Yes-Musikern und dem Elton-John-Gitarristen Caleb Quaye begleitet wurde.
Modest Mouse hat Gitarrist Simon O'Connor nach Vorwürfen, er habe einer Minderjährigen unangemessene Nachrichten geschickt, von der bevorstehenden Tour ausgeschlossen. Seth Jabour von Les Savy Fav übernimmt seinen Platz.
Kylie Minogue und Nick Cave haben beim Konzert von Nick Cave and the Bad Seeds in Brighton erstmals seit 2019 gemeinsam „Where the Wild Roses Grow" live performt.
Schlagerkomponist Ralph Siegel, der wegen einer Lungenentzündung im künstlichen Koma lag, will nach dem Erwachen ein dabei entstandenes Lied beim Eurovision Song Contest einreichen und vergleicht es mit seinem ESC-Gewinnertitel „Ein bisschen Frieden" von 1982.
Der neue „Ring des Nibelungen“ bei den Bayreuther Festspielen polarisiert. Können die KI-generierten Welten die traditionelle Regie ersetzen?
Die KI-gestützte Bildprojektion im Bayreuther „Ring"-Jubiläum scheitert laut Rezension an fehlender Dramaturgie und unverständlicher Struktur, während die musikalische Seite mit Christian Thielemann, Camilla Nylund und Klaus Florian Vogt überzeugt.
Berichte über einen Rauswurf von Slipknot-Gründungsmitglied Sid Wilson sorgen für Verwirrung, da weder die Band noch Wilson die Meldung bestätigt haben. Gitarrist Jim Root appellierte via Instagram, Gerüchten nicht voreilig zu glauben.
Zum Finale in Eching lassen die Stars der Landjugend wie die Kapelle Josef Menzl oder der Oimara das Blech noch einmal mächtig scheppern. Für den Veranstalter gibt es nun kein Zurück mehr.
Die Bayreuther Festspiele veranstalteten erneut ein kostenloses Chor-Open-Air im Festspielpark, bei dem Besucher Richard Wagner unter freiem Himmel erleben konnten.
Die Wiederaufnahme von Jay Scheibs Parsifal-Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen 2026 überzeugt musikalisch mit Orchester und Sängerensemble, während die Bühnenregie hinter früheren Deutungen zurückbleibt – es ist ihre letzte Spielzeit.
Zum 80. Jubiläum der Bregenzer Festspiele singen am 1. August 2026 beim „Singalong am See" 6.800 Teilnehmende bekannte Opernchöre aus acht Jahrzehnten Festspielgeschichte gemeinsam auf der ausverkauften Seebühne am Bodensee.
Kent Nagano führte beim Ravello Festival eine konzertante Kurzfassung der „Götterdämmerung" auf, als Teil des Projekts „The Wagner Cycles", das Wagners Originalklang anhand historischen Notenmaterials rekonstruiert.
Kloster Seeon präsentiert vom 8. bis 16. August 2026 die Kulturwoche „Suchers Seeoner Leidenschaften" mit neun Abendveranstaltungen aus Konzerten, Lesungen und literarisch-musikalischen Programmen, kuratiert von C. Bernd Sucher.
Jay Scheibs „Parsifal" bei den Bayreuther Festspielen absolviert ohne die AR-Brillen seine Abschiedsrunde: Die Inszenierung zeigt eine abstrakte Gralswelt mit Umweltmahnmal-Ästhetik, überzeugt szenisch kaum, wird aber von Georg Zeppenfeld und Michael Volle gesanglich getragen.
Rick Astley spricht über seine Rückkehr auf die Bühne, die Wiederentdeckung der Freude am Singen und die Auswirkungen von KI auf die Musikbranche – wenige Tage vor seinem Konzert im Kölner Tanzbrunnen.
Der französische DJ und Elektropop-Musiker Kavinsky (bürgerlich Vincent Belorgey) wurde tot in Paris aufgefunden; er wurde 50 Jahre alt. Bekannt wurde er durch den Song „Nightcall" aus dem Film „Drive" (2011).
Paul McCartney wird mit 84 Jahren erstmals für den Mercury Prize nominiert – mit seinem Album „The Boys Of Dungeon Lane" über seine frühen Jahre vor dem Beatles-Erfolg.
Das 34. Bayreuther Kneipenfestival findet am 24. Oktober in der Bayreuther Innenstadt statt; erste bestätigte Acts sind Brasspalast, Brassbound Rockets, Sonic Brewery und die Distanzboys. Tickets sind ab 14,90 Euro im Vorverkauf erhältlich.
Bei den Bayreuther Festspielen liefert sich die KI-gestützte Inszenierung des „Siegfried" einen Dauerclinch mit dem Festspielorchester unter Christian Thielemann, das Wagners Musik gegen die KI-Bilderflut auf der Bühne grandios behauptet.
Tontechniker Alexander Popp sorgt zum zwölften Mal bei der Kulmbacher Bierwoche für den Klang im Bierstadel – mit 50 Boxen, eingemessener Anlage und täglicher Feinabstimmung hinter den Reglern.
Mit einem 72-stündigen Weltrekordversuch in der Nürnberger St.-Jakobskirche rückt der Verband evangelischer Posaunenchöre in Bayern (VEP) seine rund 850 Chöre mit 15.000 Bläserinnen und Bläsern ins öffentliche Bewusstsein.
Die Berliner Philharmoniker verabschieden sich mit einem Open-Air-Konzert unter Kirill Petrenko in der Waldbühne Berlin in die Sommerpause; das Programm unter dem Motto „Viva Italia!" vereint Werke von Respighi und Verdi mit Opernarien, gesungen von Tenor Jonas Kaufmann.
Die KI-gestützte Inszenierung des „Ring des Nibelungen" bei den Bayreuther Festspielen löste beim Publikum Buh-Rufe und Pfiffe aus, während Solisten, Chor und Dirigent Christian Thielemann gefeiert wurden.