Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Musik
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Anne-Sophie Mutter spielte beim Kissinger Sommer Werke von Previn, Mozart und der iranisch-niederländischen Komponistin Aftab Darvishi, deren Solostück „Likoo" sie als musikalisches Gedenken an Opfer von Unterdrückung und Gewalt im Iran widmete.
Die Toten Hosen starten in Stuttgart vor 65.000 Zuschauern ihre voraussichtlich letzte große Deutschlandtournee. Ihr Abschiedsalbum „Trink aus, wir müssen gehen!" erreichte direkt Platz 1 der deutschen Charts und ist ihr 13. Nummer-eins-Album.
Bruce Springsteen erhielt beim Tribeca Film Festival in New York den Harry-Belafonte-Voices-for-Social-Justice-Award, überreicht von Bono. Patti Smith und Bono traten gemeinsam mit ihm auf.
Olivia Rodrigo erschien als Überraschungsgast bei der letzten Sphere-Show von No Doubt in Las Vegas und bat Gwen Stefani mit einem Schild um eine Umarmung, bevor sie sich kurz dem Publikum präsentierte.
In Alison Ellwoods Dokumentarfilm „Boy George & Culture Club" erinnern sich Boy George und Jon Moss an homophobe Anfeindungen durch das Publikum und Ablehnung durch Plattenfirmen in den frühen Jahren der Band.
Rush spielen beim vierten Abend ihrer „Fifty Something"-Tour im Kia Forum in Los Angeles erstmals seit 1979 den Titeltrack „A Farewell to Kings" live – mit Geddy Lee, Alex Lifeson und Drummerin Anika Nilles.
Jack Bruce, Bassist und Mitgründer von Cream, starb am 25. Oktober 2014 im Alter von 71 Jahren in Suffolk an Leberversagen – elf Jahre nach einer Lebertransplantation infolge einer Krebserkrankung.
Bono beschreibt in einem Essay Elvis Presley als revolutionäre Figur, die durch die Verbindung von schwarzer Musik und weißer Popkultur Amerika musikalisch, sexuell und politisch veränderte – und damit Mauern einriss, lange bevor der Ruhm ihn zerstörte.
Terence Trent D'Arbys 1989er Album „Neither Fish nor Flesh" floppte kommerziell – keine Single schlug an, es erreichte nur Platz 61 der Billboard 200 – und beendete seinen kurzen Aufstieg als Nachfolger seines gefeierten Debüts von 1987.
Michael Jackson entwickelte sein Songwriting-Talent von den Jackson 5-Hits bis hin zu vollständig selbst komponierten Alben wie „Bad" und überraschte Studiokollegen, indem er fertig arrangierte Dancefloor-Klassiker aus dem Stegreif präsentierte.
Der Rolling Stone präsentiert Essays prominenter Musikerkollegen über die Plätze fünf bis eins seiner Liste der 100 größten Musiker aller Zeiten: Chuck Berry, die Rolling Stones, Elvis Presley, Bob Dylan und die Beatles.
Der US-amerikanische Musiker Oliver Tree Nickell ist mit 32 Jahren gestorben, nachdem zwei Hubschrauber über Rio de Janeiro kollidierten. Er war eines von sechs Todesopfern des Unglücks.
Bob Dylan äußert sich in einem Gastbeitrag der „New York Times" zu Trumps 80. Geburtstag über die Vor- und Nachteile des Älterwerdens, verzichtet jedoch – anders als Mitbeiträger Robert De Niro – darauf, dem Präsidenten persönliche Ratschläge zu geben.
Die Händel-Festspiele in Halle präsentierten zehn Opernproduktionen, darunter Konzertaufführungen und Marionettenversionen in Bad Lauchstädt, und vergaben den Händelpreis an Dirigent und Countertenor René Jacobs.
Das BR-Symphonieorchester spielte unter Matthias Pintscher bei der musica viva im Herkulessaal Werke von Lisa Streich, Jüri Reinvere und Hans Werner Henze – darunter Streichs Klavierkonzert „Black Swan" mit Solistin Tamara Stefanovich.
Jakub Hruša dirigiert die Münchner Philharmoniker in der Isarphilharmonie mit Werken von Mahler, Strauss, Martinu und Borodin – das Programm setzt dabei einen subtil kritischen Akzent gegenüber Richard Strauss.
GMD Killian Farrell und Regisseur Hinrich Horstkotte präsentieren am Meininger Theater nach fast 60 Jahren eine Neuinszenierung von Verdis „Otello", in der Owen Metsileng die Titelrolle und Shin Taniguchi den Jago überzeugend verkörpern.
Die Toten Hosen eröffnen vor 65.000 Zuschauern in Stuttgart ihre voraussichtlich letzte große Deutschlandtournee mit einem emotionalen Konzert, bei dem sie 32 Songs spielen und sich von ihren Fans verabschieden.
Drafi Deutscher, Sänger, Komponist und Produzent der deutschen Schlagerszene, ist vor 20 Jahren gestorben und wird bis heute vor allem auf seinen Hit „Marmor, Stein und Eisen bricht" reduziert.
Am 18. Juni 2026 tritt der armenisch-kanadische Saxophonist Ara Arakelyan mit Band beim zweiten kostenlosen Open-Air-Konzert der Reihe „Feierabend! Musik am Zechenhaus" am Zechen- und Badehaus Brieske auf.
Klassik Radio Plus bietet mit dem Sender „Cozy Coffeehouse" werbefreie Kaffeehausmusik, die sanfte Melodien und entspannte Rhythmen für eine gemütliche Wohlfühlatmosphäre beim Arbeiten, Lesen oder geselligen Treffen liefert.
Andrea Bocelli singt gemeinsam mit David Guetta, Megan Thee Stallion und EJAE den offiziellen WM-Song „DNA" der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026, der Oper, Pop und elektronische Musik vereint.
Der chinesische Pianist Lang Lang feiert seinen 44. Geburtstag und gilt als einer der bekanntesten Klassikinterpreten weltweit, der seit seinem Durchbruch 1999 auch klassikferne Zuhörer erreicht und sich heute mit seiner Stiftung für Musikbildung von Kindern einsetzt.
Mehrere Country-Künstler wie Keith Urban und Charles Kelley entdecken Yacht Rock als musikalische Einflussquelle: Urban veröffentlichte mit „Flow State" ein Coveralbum des Genres, Kelley moderiert eine eigene Yacht-Rock-Sendung auf SiriusXM.