Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Musik
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Madonna gab beim Times Square eine kostenlose Pride-Show in New York City, debütierte dabei den neuen Song „Love Sensation" aus ihrem kommenden Album „Confessions II" und performte weitere Tracks vor tausenden Fans.
Madonna gab zum Pride Month am Times Square in New York ein Überraschungskonzert, bei dem sie erstmals Songs ihres neuen Albums „Confessions II" live präsentierte, das am 3. Juli erscheint.
Regina Zindler, die 1999 durch ihre sächsische Aussprache von „Maschendrahtzaun" in der TV-Gerichtsshow zur Kultfigur wurde und Stefan Raab zu einem Nummer-eins-Hit inspirierte, ist am 5. Mai im Alter von 78 Jahren an Krebs gestorben.
Das Hamburger Kammermusikfest International gastiert am 18. Juni 2026 auf Schloss Agathenburg: Das Streichtrio Michael Shaham, Omer Herz und Assif Binness spielt Werke von Mozart, Ravel und Spohr, darunter eine Stradivari-Violine aus dem Jahr 1700.
Der Bayern 2 Zündfunk präsentiert einen mehrteiligen Podcast, der anhand von Archiv-Interviews aus über 40 Jahren eine Oral History of Rock'n'Roll erzählt – mit Künstlern wie Johnny Cash, Patti Smith, Kraftwerk und dem Wu-Tang Clan.
Die Geigerin Moë Dierstein vertritt Deutschland beim Finale des Eurovision Young Musicians 2026, das am 6. Juni live aus Jerewan übertragen wird. Elf Länder nehmen an dem renommierten europäischen Klassik-Nachwuchswettbewerb teil.
Zum 100. Geburtstag von Miles Davis erinnert die ARD an den Trompeter, der mit Bebop, Cool Jazz und dem Meisterwerk „Kind of Blue" die Musikgeschichte bis heute prägt.
Sopranistin Fatma Saïd gab im Herbst 2025 ein Open-Air-Konzert ohne Publikum vor den Pyramiden von Gizeh, begleitet vom Orchester Les Frivolités Parisiennes unter Sammy Ghadab, mit Werken von Mozart bis Edith Piaf.
Der Popkultur-Podcast Kompressor diskutiert, wie sich Frauen in der Popmusik inszenieren – anhand der Rapperin Ikkimel und der fiktiven Pop-Diva Mother Mary aus dem gleichnamigen Film.
Modest Mouse veröffentlichen mit „An Eraser and a Maze" ein abgeklärtes, vielschichtiges Album, das Isaac Brock als einziges verbliebenes Gründungsmitglied prägt und zwischen tanzbar-unruhigen Momenten und nachdenklichen Shanty-Klängen pendelt.
Lizzo verarbeitet auf ihrem neuen Album BITCH die Kontroversen rund um die Vorwürfe ihrer ehemaligen Mitarbeitenden aus dem Jahr 2023 mit bitterem Ton, ohne dabei ihre Qualitäten als Songwriterin zu verlieren.
Of Montreals neues Album AETHERMEAD verbindet Fuzz-Gitarren und eingängige Harmonien zu einem retroorientierten Psychedelic-Pop, der an Sixties-Ikonen wie The Zombies oder Syd Barrett erinnert.
Beatrice Masters alias Beatrice M. veröffentlicht mit SINKING ein Debütalbum, das Techno und House mit rhythmisch komplexen Patterns, wattigen Chords und unerwarteten Elementen verbindet und dabei über klassische Clubmusik-Formeln hinausgeht.
Zoh Amba veröffentlicht mit EYES FULL ein Songwriting-Debüt, das den Jazz hinter sich lässt und in 13 Blues-Folk-Songs Lebensrealitäten aus dem ländlichen Tennessee aus der Distanz beleuchtet.
Der neuseeländische Rapper Who Shot Scott verarbeitet auf seinem Debütalbum HAIRY rassistische Schulerfahrungen, punktet dabei weniger durch lyrische Originalität als durch einen verspielten Pop-Rap-Sound mit humorvollen Vocals.
Sparklemamis Debütalbum IN THIS BODY verbindet Latin-Jazz, Soul, Funk und HipHop zu einer stimmungsvollen Suite über Beziehungen und Identität – kritisiert wird einzig die kurze Spielzeit von rund 25 Minuten.
Deer Ticks neuntes Album COIN-O-MATIC widmet sich der Geschichte ihres Heimatstaates Rhode Island – von Einwanderer-Dynastien bis zur Mafia – und vereint dabei eklektisch College-Rock, Classic-Rock, Soul und Doo Wop.
Bedouine (Azniv Korkejian) verarbeitet auf NEON SUMMER SKIN die Fluchtgeschichte ihrer Familie durch Armenien, Syrien und Saudi-Arabien in warmen, ruhigen Songs über Verlust, Entwurzelung und Neuanfang.
Klez.e veröffentlichen mit EINMAL MEHR MIT DIR GEGEN DIE FURCHT ihr sechstes Album, auf dem die Berliner Band ihren düsteren Gothic-Rock-Ansatz konsequent weiterführt und laut Rezension wahrhaftiges Pathos als Gegenentwurf zur Banalität des Bösen setzt.
Fatoumata Diawaras neues Album MASSA setzt den auf LONDON KO eingeschlagenen Weg fort: Die Produktion unter Matthieu Chedid klingt geschmeidig, wirkt aber musikalisch beliebig, während Diawaras Texte weiterhin Themen wie Migration und Frauenrechte aufgreifen.
Laura Misch hat mit LITHIC ein konzeptionelles Jazztronica-Album veröffentlicht, das in Steinbrüchen, Höhlen und an Klippen entstand und Steine, Granit und Schiefer als rhythmische und klangliche Grundlage nutzt.
Die Hamburger Indie-Supergroup Agassi – bestehend aus Ex-Fußballprofi Ben Galliers, Wir-Sind-Helden-Bassist Mark Tavassol und Sängerin Nina Müller – veröffentlicht mit ARCADE MELODIES ihr Debütalbum, das Postpunk, Postbritpop und Sprechgesang verbindet.
Wallis Bird verarbeitet auf ihrem ersten selbst produzierten Album I CAN SEE YOUR HOUSE FROM HERE den Tod ihres Freundes Kevin Ryan sowie gesellschaftliche Krisen in bodenständigem Akustik-Folk-Pop, wobei die persönlichen Trauer-Songs stärker überzeugen als die gesellschaftskritischen Stücke.
Vince Staples richtet seinen Blick auf CRY BABY nach außen und diagnostiziert mit klarem Rap und fiebrigen, rockigen Beats die inneren Spannungen der US-amerikanischen Gesellschaft.