Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Musik
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Der Prince Estate veröffentlicht am 28. August die Compilation „Timeless" mit ausschließlich unveröffentlichtem Material, darunter der funkige Song „Stone" von 1995, den Prince nach einem Fremdtext aufnahm.
Bob Dylans Never Ending Tour startete am 7. Juni 1988 im Concord Pavilion mit einem von Kritikern zerrissenen Konzert – nach 36 Jahren und über 3.700 Shows läuft sie bis heute.
Apple Corps erkennt den 25. Juni offiziell als „Global Beatles Day" an und veröffentlicht erstmals online eine kolorierte Fassung der legendären BBC-Performance der Beatles von „All You Need Is Love" aus dem Jahr 1967.
Madonna gab beim Times Square eine kostenlose Pride-Show in New York City, debütierte dabei den neuen Song „Love Sensation" aus ihrem kommenden Album „Confessions II" und performte weitere Tracks vor tausenden Fans.
Madonna gab zum Pride Month am Times Square in New York ein Überraschungskonzert, bei dem sie erstmals Songs ihres neuen Albums „Confessions II" live präsentierte, das am 3. Juli erscheint.
Regina Zindler, die 1999 durch ihre sächsische Aussprache von „Maschendrahtzaun" in der TV-Gerichtsshow zur Kultfigur wurde und Stefan Raab zu einem Nummer-eins-Hit inspirierte, ist am 5. Mai im Alter von 78 Jahren an Krebs gestorben.
Das Hamburger Kammermusikfest International gastiert am 18. Juni 2026 auf Schloss Agathenburg: Das Streichtrio Michael Shaham, Omer Herz und Assif Binness spielt Werke von Mozart, Ravel und Spohr, darunter eine Stradivari-Violine aus dem Jahr 1700.
Der Bayern 2 Zündfunk präsentiert einen mehrteiligen Podcast, der anhand von Archiv-Interviews aus über 40 Jahren eine Oral History of Rock'n'Roll erzählt – mit Künstlern wie Johnny Cash, Patti Smith, Kraftwerk und dem Wu-Tang Clan.
Die Geigerin Moë Dierstein vertritt Deutschland beim Finale des Eurovision Young Musicians 2026, das am 6. Juni live aus Jerewan übertragen wird. Elf Länder nehmen an dem renommierten europäischen Klassik-Nachwuchswettbewerb teil.
Zum 100. Geburtstag von Miles Davis erinnert die ARD an den Trompeter, der mit Bebop, Cool Jazz und dem Meisterwerk „Kind of Blue" die Musikgeschichte bis heute prägt.
Sopranistin Fatma Saïd gab im Herbst 2025 ein Open-Air-Konzert ohne Publikum vor den Pyramiden von Gizeh, begleitet vom Orchester Les Frivolités Parisiennes unter Sammy Ghadab, mit Werken von Mozart bis Edith Piaf.
Der Popkultur-Podcast Kompressor diskutiert, wie sich Frauen in der Popmusik inszenieren – anhand der Rapperin Ikkimel und der fiktiven Pop-Diva Mother Mary aus dem gleichnamigen Film.
Modest Mouse veröffentlichen mit „An Eraser and a Maze" ein abgeklärtes, vielschichtiges Album, das Isaac Brock als einziges verbliebenes Gründungsmitglied prägt und zwischen tanzbar-unruhigen Momenten und nachdenklichen Shanty-Klängen pendelt.
Of Montreals neues Album AETHERMEAD verbindet Fuzz-Gitarren und eingängige Harmonien zu einem retroorientierten Psychedelic-Pop, der an Sixties-Ikonen wie The Zombies oder Syd Barrett erinnert.
Lizzo verarbeitet auf ihrem neuen Album BITCH die Kontroversen rund um die Vorwürfe ihrer ehemaligen Mitarbeitenden aus dem Jahr 2023 mit bitterem Ton, ohne dabei ihre Qualitäten als Songwriterin zu verlieren.
Der neuseeländische Rapper Who Shot Scott verarbeitet auf seinem Debütalbum HAIRY rassistische Schulerfahrungen, punktet dabei weniger durch lyrische Originalität als durch einen verspielten Pop-Rap-Sound mit humorvollen Vocals.
Evanescence veröffentlichen mit SANCTUARY ihr sechstes Album, das ihrem typischen Mix aus Pop-Metal, elektronischen Elementen und Amy Lees Opernstimme treu bleibt und von der politischen Lage in den USA inspiriert ist.
Wallis Bird verarbeitet auf ihrem ersten selbst produzierten Album I CAN SEE YOUR HOUSE FROM HERE den Tod ihres Freundes Kevin Ryan sowie gesellschaftliche Krisen in bodenständigem Akustik-Folk-Pop, wobei die persönlichen Trauer-Songs stärker überzeugen als die gesellschaftskritischen Stücke.
Fatoumata Diawaras neues Album MASSA setzt den auf LONDON KO eingeschlagenen Weg fort: Die Produktion unter Matthieu Chedid klingt geschmeidig, wirkt aber musikalisch beliebig, während Diawaras Texte weiterhin Themen wie Migration und Frauenrechte aufgreifen.
Vince Staples richtet seinen Blick auf CRY BABY nach außen und diagnostiziert mit klarem Rap und fiebrigen, rockigen Beats die inneren Spannungen der US-amerikanischen Gesellschaft.
Die Hamburger Indie-Supergroup Agassi – bestehend aus Ex-Fußballprofi Ben Galliers, Wir-Sind-Helden-Bassist Mark Tavassol und Sängerin Nina Müller – veröffentlicht mit ARCADE MELODIES ihr Debütalbum, das Postpunk, Postbritpop und Sprechgesang verbindet.
Beatrice Masters alias Beatrice M. veröffentlicht mit SINKING ein Debütalbum, das Techno und House mit rhythmisch komplexen Patterns, wattigen Chords und unerwarteten Elementen verbindet und dabei über klassische Clubmusik-Formeln hinausgeht.
Sparklemamis Debütalbum IN THIS BODY verbindet Latin-Jazz, Soul, Funk und HipHop zu einer stimmungsvollen Suite über Beziehungen und Identität – kritisiert wird einzig die kurze Spielzeit von rund 25 Minuten.
Zoh Amba veröffentlicht mit EYES FULL ein Songwriting-Debüt, das den Jazz hinter sich lässt und in 13 Blues-Folk-Songs Lebensrealitäten aus dem ländlichen Tennessee aus der Distanz beleuchtet.