Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Musik
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Michael Jackson entwickelte sein Songwriting-Talent von den Jackson 5-Hits bis hin zu vollständig selbst komponierten Alben wie „Bad" und überraschte Studiokollegen, indem er fertig arrangierte Dancefloor-Klassiker aus dem Stegreif präsentierte.
Der Rolling Stone präsentiert Essays prominenter Musikerkollegen über die Plätze fünf bis eins seiner Liste der 100 größten Musiker aller Zeiten: Chuck Berry, die Rolling Stones, Elvis Presley, Bob Dylan und die Beatles.
Der US-amerikanische Musiker Oliver Tree Nickell ist mit 32 Jahren gestorben, nachdem zwei Hubschrauber über Rio de Janeiro kollidierten. Er war eines von sechs Todesopfern des Unglücks.
Bob Dylan äußert sich in einem Gastbeitrag der „New York Times" zu Trumps 80. Geburtstag über die Vor- und Nachteile des Älterwerdens, verzichtet jedoch – anders als Mitbeiträger Robert De Niro – darauf, dem Präsidenten persönliche Ratschläge zu geben.
Die Händel-Festspiele in Halle präsentierten zehn Opernproduktionen, darunter Konzertaufführungen und Marionettenversionen in Bad Lauchstädt, und vergaben den Händelpreis an Dirigent und Countertenor René Jacobs.
Das BR-Symphonieorchester spielte unter Matthias Pintscher bei der musica viva im Herkulessaal Werke von Lisa Streich, Jüri Reinvere und Hans Werner Henze – darunter Streichs Klavierkonzert „Black Swan" mit Solistin Tamara Stefanovich.
Jakub Hruša dirigiert die Münchner Philharmoniker in der Isarphilharmonie mit Werken von Mahler, Strauss, Martinu und Borodin – das Programm setzt dabei einen subtil kritischen Akzent gegenüber Richard Strauss.
GMD Killian Farrell und Regisseur Hinrich Horstkotte präsentieren am Meininger Theater nach fast 60 Jahren eine Neuinszenierung von Verdis „Otello", in der Owen Metsileng die Titelrolle und Shin Taniguchi den Jago überzeugend verkörpern.
Die Toten Hosen eröffnen vor 65.000 Zuschauern in Stuttgart ihre voraussichtlich letzte große Deutschlandtournee mit einem emotionalen Konzert, bei dem sie 32 Songs spielen und sich von ihren Fans verabschieden.
Drafi Deutscher, Sänger, Komponist und Produzent der deutschen Schlagerszene, ist vor 20 Jahren gestorben und wird bis heute vor allem auf seinen Hit „Marmor, Stein und Eisen bricht" reduziert.
Am 18. Juni 2026 tritt der armenisch-kanadische Saxophonist Ara Arakelyan mit Band beim zweiten kostenlosen Open-Air-Konzert der Reihe „Feierabend! Musik am Zechenhaus" am Zechen- und Badehaus Brieske auf.
Klassik Radio Plus bietet mit dem Sender „Cozy Coffeehouse" werbefreie Kaffeehausmusik, die sanfte Melodien und entspannte Rhythmen für eine gemütliche Wohlfühlatmosphäre beim Arbeiten, Lesen oder geselligen Treffen liefert.
Andrea Bocelli singt gemeinsam mit David Guetta, Megan Thee Stallion und EJAE den offiziellen WM-Song „DNA" der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026, der Oper, Pop und elektronische Musik vereint.
Der chinesische Pianist Lang Lang feiert seinen 44. Geburtstag und gilt als einer der bekanntesten Klassikinterpreten weltweit, der seit seinem Durchbruch 1999 auch klassikferne Zuhörer erreicht und sich heute mit seiner Stiftung für Musikbildung von Kindern einsetzt.
Mehrere Country-Künstler wie Keith Urban und Charles Kelley entdecken Yacht Rock als musikalische Einflussquelle: Urban veröffentlichte mit „Flow State" ein Coveralbum des Genres, Kelley moderiert eine eigene Yacht-Rock-Sendung auf SiriusXM.
Olivia Rodrigos drittes Album „You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love" erzählt erstmals eine lineare Beziehungsgeschichte über 13 Tracks und verbindet New-Wave-Einflüsse der Achtziger mit modernem Pop, darunter ein Duett mit The-Cure-Frontmann Robert Smith.
George Michaels Album „Listen Without Prejudice Vol. 1" gilt als enttäuschend, weil es nach dem Megaerfolg „Faith" den künstlerischen Reifeanspruch seines Schöpfers widerspiegelte, aber die meisten Fans damit nicht abholte – weshalb es sich deutlich schlechter verkaufte.
Aerosmith veröffentlichte 1977 das Album „Draw the Line", das von massivem Drogenkonsum der Band geprägt war und bis auf zwei starke Songs als kreatives und klangliches Desaster gilt.
Ringo Starr bestätigt in einem BBC-Interview, dass die Beatles nach „Abbey Road" weitere Alben planten und niemand in der Band das Album bewusst als letztes betrachtete.
Jerry Garcia und Robert Hunter, das Songwriter-Duo der Grateful Dead, schufen ab 1969 mit Alben wie „American Beauty" einen mythischen Americana-Sound, der psychedelische Kosmologie mit folkloristischem Storytelling verband.
Bei einem Konzertauftritt auf den Philippinen 1966 lösten die Beatles einen diplomatischen Eklat aus, weil sie eine Einladung von First Lady Imelda Marcos ablehnten und wurden daraufhin am Flughafen von einem Mob angegriffen und um ihre Konzerteinnahmen erpresst.
John Mellencamp würdigt Buddy Holly als wegweisenden Singer-Songwriter, dessen Melodien und Arrangements die Beatles wie die Rolling Stones prägten und der mit nur 22 Jahren starb.
Bono und The Edge von U2 belegen Platz 35 der besten Songwriter aller Zeiten: Bono steht für hymnische Hooks und große Visionen, The Edge für Experimentierfreude und akustische Architektur – gemeinsam prägten sie den Sound der Band seit den 1970ern.
Apache 207 gibt am 1. und 2. Oktober 2026 zwei weitere Konzerte in der Münchner Olympiahalle; Tickets sind bei Eventim zwischen 70,40 und 98,40 Euro erhältlich, Konzertbeginn ist jeweils um 19 Uhr.