Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Musik
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Fünf Alben von John Lennon/Yoko Ono, Lou Reed, Genesis, Atari Teenage Riot und OutKast spalteten Fans und Kritiker, weil sie radikal mit dem Stil ihrer Vorgänger brachen und kommerziell oder künstlerisch scheiterten.
Der Rolling Stone kürt die besten Alben des bisherigen Jahres 2026, darunter BTS' Comeback-Album „Arirang", Robyns „Sexistential" und Ella Langleys Country-Meilenstein – quer durch alle Genres von Pop über Rap bis Metal.
L7-Bassistin Jennifer Finch ist an einem aggressiven Hirntumor erkrankt und kann nicht an der Abschiedstournee der Band im Herbst teilnehmen. Auf ihren Wunsch hin setzt L7 die „Last Hurrah Tour" ohne sie fort.
Steven Walter, Intendant des Beethovenfestes Bonn, antwortet auf eine Kritik an publikumsorientierten Konzertformaten und plädiert dafür, den Narzissmus der Klassikszene zu überwinden und Konzerte als soziale Ereignisse zu verstehen – ohne dabei künstlerische Substanz aufzugeben.
Der Rolling Stone erstellt ein Ranking aller Vorab-Singles von U2, anlässlich der neuen Leadsingle „Street of Dreams", und bewertet sowohl Songqualität als auch Eignung als Albumankündigung – Platz eins belegt „The Fly" von 1991.
Jay-Z feierte im Juli 2026 mit drei Konzerten im Yankee Stadium die Jubiläen seiner Alben „Reasonable Doubt" und „The Blueprint" und holte dabei Gäste wie Beyoncé, Rihanna, Eminem, Nas und Alicia Keys auf die Bühne.
Shania Twain veröffentlicht den Country-Rock-Track „Faded Blue Jeans" mit Queens-of-the-Stone-Age-Frontmann Josh Homme als letzte Vorauskopplung ihres siebten Albums „Little Miss Twain", das am 24. Juli erscheint.
Jay-Z gab im Yankee Stadium ein mehrstündiges Konzert bis kurz vor 3 Uhr morgens, bei dem Beyoncé, Rihanna, Pharrell, Clipse und Usher als Gastauftritte erschienen – trotz einer über dreistündigen Verzögerung durch Sicherheitsprobleme.
Charli XCX spielte bei einem intimen Konzert in Brooklyn erstmals Songs ihres kommenden Albums „Music, Fashion, Film" live, darunter „Playboy Bunny" und „SS26". Als Gäste traten Underscores, Kim Petras und Clairo auf.
Sängerin Baby Rose veröffentlicht ihr neues Album „Yearnalism", das persönliches Wachstum, spontanes Songwriting und emotionale Selbstreflexion vereint, während sie derzeit als Opening Act für Olivia Dean auf Arenatournee ist.
Die US-amerikanische Jam-Band Goose aus Connecticut verbindet klassische Improvisationskultur mit modernen Indie- und Pop-Einflüssen und hat sich durch ausverkaufte Madison-Square-Garden-Shows und 280.000 Tickets in einer Saison zur führenden Band der Jam-Szene entwickelt.
Suki Waterhouse spricht über ihr drittes Album „Loveland", das Mutterschaft, Produzent Aaron Dessner und Mick Fleetwood am Schlagzeug geprägt haben, sowie über Erlebnisse mit Taylor Swift und BTS.
Mick Jagger verrät im Podcast mit Conan O'Brien, dass er Elvis Presley nie traf, weil John Lennon ihn nach einer eigenen enttäuschenden Begegnung ausdrücklich davor warnte – eine Entscheidung, die Jagger heute bereut.
Blondies 1982er Album „The Hunter" gilt als enttäuschendes Spätwerk, das die Band aus vertraglichen Gründen ohne Herzblut produzierte. Bassist Chris Stein bestätigte zudem, wegen Herzproblemen wohl nicht mehr mit Blondie touren zu werden.
Madonnas Album „Confessions II" debütiert auf Platz 1 der Billboard 200 – ihr zehntes Nummer-eins-Album – und die Sängerin äußert sich auf Instagram mit Dankbarkeit und Fassungslosigkeit über den Erfolg.
Axl Rose hat in einem Interview erzählt, wie er Lisa Marie Presley nach dem Tod ihres Sohnes Benjamin Keough mit Tiervideo-Nachrichten und Witzen aufzumuntern versuchte, und bekundete nach Presleys Tod im Januar 2023 öffentlich seine Trauer.
Paul McCartney belegt Platz 2 der besten Songwriter aller Zeiten laut Rolling Stone – als Chef-Melodiker des Pop vereint er Hits wie „Yesterday" und „Helter Skelter" und erhielt höchstes Lob von Bob Dylan und John Lennon.
Teyana Taylor bedankte sich öffentlich bei Jay-Z, nachdem sie beim abschließenden Konzert seiner Yankee-Stadium-Residency am 12. Juli 2026 gemeinsam mit ihm aufgetreten war und dabei den Mary-J.-Blige-Part in „Can't Knock the Hustle" übernahm.
Neil Youngs Album „Hawks & Doves" (1980) gilt als enttäuschend, weil Young es hastig aus Siebzigerjahre-Outtakes zusammenstellte und die Originaltracks konservative, chauvinistische Haltungen widerspiegeln, die seine kurzzeitige Unterstützung Ronald Reagans reflektieren.
Das Waldstock-Festival in Pegnitz erreicht am Samstagabend seinen Höhepunkt, nachdem Besucher und Musiker bereits am Freitag in Stimmung kamen. Trotz kurzfristiger Absage einer Sängerin meisterten die Veranstalter das vollbesetzte Programm-Wochenende.
Das Bergbaumuseum Maffeischächte in Auerbach verwandelte sich an einem Wochenende in eine Open-Air-Bühne mit Austro-Pop und Dixie-Jazz-Konzerten, die Musikfans aus der gesamten Region anzog.
Die BR-Klassik-Reihe „Sounds of Babylon" präsentiert mit Dirigentin Erina Yashima und Solisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks eine musikalische Zeitreise durch die 1920er-Jahre, mit Werken von Gershwin, Strawinsky, Bartók, Milhaud und Varèse.
Eine Dokumentation befragt musikalische Wunderkinder wie David Garrett sowie Nachwuchstalente und Experten, ob außergewöhnliches Musiktalent angeboren oder durch intensives Training erlernbar ist.
Jonas Kaufmann sagt seinen Liederabend mit Pianist Helmut Deutsch bei den Münchner Opernfestspielen im Nationaltheater krankheitsbedingt ab, da ihm wegen eines Infekts ärztlich Stimmruhe verordnet wurde.