Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Musik
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Der bayerische Countertenor Klaus Nomi wird in den 1970ern in New York mit grotesken Auftritten zwischen Kunstlied und New Wave zum Kultstar und stirbt 1983 als eines der ersten prominenten AIDS-Opfer.
A$AP Rocky verrät in der Talkshow „The Jason Lee Show", dass Rihanna derzeit aktiv an ihrem neuen Album „R9" arbeitet – dem Nachfolger von ANTI aus dem Jahr 2016.
Die Rolling Stones veröffentlichen mit „Foreign Tongues" ihr zweites Studioalbum seit 2023, das bluesgeprägte Rock-Songs mit politischen Texten über Autokraten und Elon Musk verbindet. Mick Jagger spricht im Interview über die Entstehung, die Zusammenarbeit mit Produzent Andrew Watt und mögliche Tourpläne.
Michael Alexander Willens veröffentlicht mit der Kölner Akademie zwei neue CDs: Bachs protestantische Kurzmessen (BWV 233–236) beim Label Pentatone sowie Mozarts Klarinettenwerke KV 622 und KV 297b beim Label Alpha.
Das WDR Sinfonieorchester unter Joseph Bastian hat Orchesterwerke der französischen Komponistin Mel Bonis beim Label cpo eingespielt und damit ein faszinierendes Zeugnis des französischen Impressionismus vorgelegt, das Parallelen zu Debussy erkennen lässt.
Bei der Trauerfeier für den am 29. Juli bei einem Motorradunfall gestorbenen irischen Singer-Songwriters Glen Hansard in der St. Patrick's Cathedral Dublin trugen Bono und The Edge eine umgeschriebene Version von „Beautiful Day" vor; zu den Trauergästen zählten Eddie Vedder, Hozier und Markéta Irglová.
Die Dokumentation „Neil Peart: No One's Disciple" feiert am 23. September Premiere auf CBC und zeigt Rush-Mitgründer Geddy Lee und Alex Lifeson gemeinsam mit Gastdrummern wie Chad Smith, Stewart Copeland und Danny Carey, die Rush-Songs spielen und Pearts Einfluss würdigen.
Maxi Pongratz tritt am 10. Oktober 2026 mit seinem Programm „rum&num" im Bauernmuseum Bamberger Land auf und verbindet dabei Volksmusik, Avantgarde und Poesie mit Akkordeon und Gesang.
Die Rathenower Tage für Neue Musik finden vom 28. bis 30. August 2026 zum dritten Mal statt und umfassen Konzerte, Workshops, Opernuraufführungen und Klanginstallationen an verschiedenen Orten der Stadt bei freiem Eintritt.
Ihre Stimme ist so goldschön und wahnsinnig traurig, dass man sich an Sommer erinnert, die man gar nicht erlebt hat. Ein Treffen mit Sängerin Lotte.
"Dai Dai" von Shakira und Burna Boy ist offiziell der Sommerhit 2026: Der WM-Song steht seit fünf Wochen an der Spitze der Offiziellen Deutschen Single-Charts und wurde in Deutschland fast 60 Millionen Mal gestreamt.
Bright Lights (Heather Bright) hat bestätigt, dass ein unveröffentlichter Song existiert, an dem sie gemeinsam mit Avicii und David Guetta gearbeitet hat, und erwägt, das Stück zu veröffentlichen.
ARTE überträgt Bizets „Carmen" in einer Neuinszenierung von Gabriela Carrizo live aus den Salzburger Festspielen, mit Asmik Grigorian in der Titelrolle und Teodor Currentzis am Pult, am 8. August um 21:45 Uhr.
Morten Harket von A-ha hält in „Summer Moved On" eine Note für 20,2 Sekunden, was ihn zu einem inoffiziellen Rekordhalter im Pop macht, obwohl Axl Rose mit etwa 24 Sekunden eine längere, jedoch instabilere Note in „Don't Cry" sang.
Der Rolling Stone listet die 25 besten Anti-Trump-Protestsongs aus Genres wie Hip-Hop, Punk und Folk, von Künstlern wie Eminem, Dropkick Murphys und Billy Bragg, die Trumps Politik seit 2016 musikalisch kritisieren.
Der Beatles-Debütsingle „Love Me Do" (1962) ist laut Kritiker Rob Sheffield die nervöse Unerfahrenheit der Band anzuhören, da Paul McCartney den Hook erstmals sang, nachdem George Martin John Lennon zur Mundharmonika wechseln ließ.
Die vermeintliche Rivalität zwischen Madonna und Cyndi Lauper in den 1980er-Jahren war laut beiden Künstlerinnen vor allem ein Medienkonstrukt, das auf ihrem gleichzeitigen Aufstieg basierte, während Madonna langfristig zur dominanten Popikone aufstieg.
Bob Dylans 1970 erschienenes Album „Self Portrait" gilt als eine der größten Enttäuschungen der Rockgeschichte – Kritiker Greil Marcus verriss es mit dem Satz „Was ist das für ein Scheiß?", obwohl Dylan das Scheitern laut eigener Aussage bewusst provoziert hatte.
Das Making-of von „Let It Bleed" der Rolling Stones entstand 1968/69 in einer turbulenten Phase: Brian Jones schied aus, Mick Taylor kam neu hinzu, und das Album wurde einen Tag vor dem Altamont-Konzert in den USA veröffentlicht.
Vor 25 Jahren berichtete der Kurier über einen Auftritt von Herbert Feuerstein vor dem Festspielhaus Bayreuth sowie über den Start des Festivals junger Künstler und kritische Schlagzeilen rund um die Bayreuther Festspiele.
Das Klangtherapie-Festival beginnt am Donnerstag in Scherleithen bei Plankenfels, der Biergarten am Schlossberg in Pegnitz gewinnt den Titel „Schönster Biergarten in Bayern", und Nina Breunig leitet seit Februar das Forstrevierat Waischenfeld.
Geiger Juraj Čižmarović spielt seit fast 30 Jahren im Orchester der Bayreuther Festspiele und spricht im Interview über seine Verbundenheit mit Wagner sowie die Bedeutung des 150. Festspiel-Jubiläums.
In der St.-Burchardi-Kirche Halberstadt wechselte die seit 2001 laufende 639-jährige Aufführung von John Cages Orgelstück auf einen Acht-Ton-Klang, nachdem ein gestrichenes „a'" hinzugefügt wurde.
Flippers-Sänger Olaf Malolepski spricht mit 80 Jahren über seinen evangelischen Glauben, soziales Engagement für Kinderhilfsprojekte und Benefizaktionen sowie seine anhaltende Bühnenkarriere, bei der ihn inzwischen Tochter Pia begleitet.