Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Musik
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Depeche-Mode-Songwriter Martin Gore verbrachte als 15-jähriger Austauschschüler den Sommer 1976 im schleswig-holsteinischen Erfde, wo er bei der Familie Frenzen Kühe molk und Traktor fuhr.
Das Album „Smiley Smile" der Beach Boys gilt als enttäuschend, weil es als hastig produzierter Ersatz für das abgebrochene Projekt „Smile" entstand, nachdem Brian Wilson wegen psychischer Probleme aufgegeben hatte.
Werner Schmidbauer, Martin Kälberer und Hannes Ringlstetter begeistern beim Rösler Open Air im ausverkauften Innenhof von Schloss Eyrichshof knapp drei Stunden lang mit Musik und Geschichten – ganz ohne aufwendige Bühnenshow.
Der Musikverein Wilhelmsthal feierte sein 130-jähriges Bestehen mit einem Kreismusikfest, bei dem mehr als 20 Musikkapellen Standkonzerte und Festzüge durch das Bergdorf gestalteten.
144 Posaunenchöre mit knapp 2.000 Bläsern, darunter der Posaunenchor Mitwitz, stellten in der Nürnberger Jakobskirche einen Weltrekord auf: 72 Stunden Non-Stop-Konzert vom 30. Juni bis 2. August.
Nino de Angelo trat beim Rösler-Open-Air-Konzert in Eyrichshof auf und präsentierte italienisches Lebensgefühl mit seiner Botschaft „Vivi la vita – lebe das Leben".
Die Volks-Pop-Band „Troglauer" aus der Nähe von Tirschenreuth hat den Münchner Musikwettbewerb „A Liald für d'Wiesn & Bayerns Volksfeste" gewonnen und ist mit dem Lied „Bierzelt Legende" offizieller Wiesn-Song 2026.
Zum 100. Geburtstag von Tony Bennett erinnert ein Rückblick an den US-Sänger, der durch den Zweiten Weltkrieg zum Pazifisten wurde und sich zeitlebens für Bürgerrechte engagierte.
Die ARD bündelt ihre Schlagerangebote unter der ARD Schlagerwelt auf der Audioplattform ARD Sounds, einem Gemeinschaftsprojekt von MDR, BR, NDR, hr, SR, rbb und SWR; 2027 soll zudem ein linearer Radio-Webchannel starten.
Bei den Bregenzer Festspielen 2026 zeigt die Seebühne Verdis „La traviata" in einer Inszenierung von Damiano Michieletto mit einem riesigen zerbrochenen Spiegel im Bodensee und tänzerisch geprägten Festszenen bis 23. August 2026.
Das Immling Festival präsentierte Verdis Messa da Requiem unter Leitung von Cornelia von Kerssenbrock mit rund 130 Sängerinnen und Sängern aus Deutschland, Georgien und weiteren Ländern als gemeinsames Ensemble aus Festivalorchester, -chor und georgischen Musikerinnen und Musikern.
Bei der Beerdigung des am 29. Juli verstorbenen Glen Hansard in Dublin traten Bono, Eddie Vedder, The Edge, Hozier und weitere Musikgrößen auf und ehrten den Singer-Songwriter mit Performances u. a. von Dylans „Forever Young".
Das Moritzburg Festival für Kammermusik widmet seine 34. Ausgabe einer musikalischen Flussreise: 26 Musikerinnen und Musiker gestalten 20 Konzerte, deren Programme Flüssen wie Elbe, Seine, Newa und Mississippi zugeordnet sind.
Das Immling Festival zeigt Verdis Oper „Un ballo in maschera" in der Regie von Verena von Kerssenbrock noch zweimal, am 8. und 14. August; Restkarten sind verfügbar, während alle anderen Vorstellungen bereits ausverkauft sind.
John Lennon schrieb „Please Please Me" unter dem Einfluss von Roy Orbison und Bing Crosby; erst nachdem Produzent George Martin das Tempo erhöhen ließ, wurde die Single zum ersten Nummer-1-Hit der Beatles in Großbritannien.
Am 3. August 1976 eröffneten The Who im Capitol Center in Landover, Maryland, ihre letzte US-Tournee mit Drummer Keith Moon, der zwei Jahre später starb – ohne dass Publikum oder Band dies ahnte.
Die Musikkapelle Bernau gibt am 4. August um 19:30 Uhr ein Kurkonzert im Kurpark Bernau.
Bob Dylans turbulente US-Sommertournee, auf der fünf verschiedene Gitarristen zum Einsatz kamen, endete am 1. August in Nashville mit einem Gastauftritt von Jimmie Vaughan, der drei Songs lang auf der Bühne stand.
Bruce Springsteen trat virtuell beim Pan-Mass Challenge auf, sprach über die Krebserkrankung seiner Frau Patti Scialfa und spielte „Born to Run" akustisch, um Spenden für das Dana-Farber Cancer Institute zu sammeln, wo Scialfa behandelt wird.
Brian May bestätigte, dass Freddie Mercury kurz vor seinem Tod eine VHS-Kopie der berühmten „Bohemian Rhapsody"-Szene aus „Wayne's World" sah und darüber herzlich lachte – und bereits ahnte, dass sie Queen in den USA zurück ins Gedächtnis bringen würde.
John Mayer würdigt Bob Weir, der trotz schwerer Krankheit drei Abschlusskonzerte von Dead & Company im Golden Gate Park spielte und im Januar 2026 im Alter von 78 Jahren starb.
AC/DC-Gründungssänger Dave Evans erklärt, dass Malcolm Youngs Schwägerin 1973 den Bandnamen vorschlug, weil er auf vielen Elektrogeräten stand, leicht auszusprechen war und Kraft symbolisierte – die Bandmitglieder stimmten einstimmig zu.
Die US-amerikanische Indie-Pop-Sängerin Bella Kay wurde 2026 mit „iloveitiloveitiloveit" (rund 400 Millionen Spotify-Streams) viral und untermauert ihren Erfolg mit dem Debütalbum „My Reckless Abandon" sowie ausverkauften Touren durch Europa und Nordamerika.
Katseyes neue Single „Animal", co-geschrieben von Ed Sheeran, gilt als eine ihrer stärksten Veröffentlichungen und zeigt, dass Sheeran als Songwriter auch für andere Acts zündende Pophits schreiben kann.